28. Oktober bis 13. November
Nordsternchen macht ne große Reise
und besucht Hilke


So wurde ich von Hilke am Flughafen begrüßt!

Goebbert's Pumpkin-Farm | Willie Kalle und Ella | Eine Landpartie | Feuriges Beisammensein im Indian Garden | Chicago von Tag bis Nacht
Nordsternchen im Hello-Kitty-Kauf-Rausch | Shedd Aquarium

 

 

 

 

Goebbert's Pumpkin-Farm 


 

 

 

Da mein Besuch in die Halloween-Zeit fiel, beschlossen Hilke und ihr Sohn mir etwas typisch amerikanisches zu zeigen, eine Pumpkin-Farm. Ich war total ahnungslos, was sollte das schon sein, ein Bauernhof wo man Kürbisse anbaut, ja von wegen, das war zwar ein Ort, wo man Kürbisse kaufen konnte, aber gut getarnt als kleiner Erlebnis-Hof. Da gab es Fahrten auf einem Heuwagen durch die angrenzenden Felder, einen Irrgarten im Maisfeld, ein Gespenster-Gruselhaus, ein Zoo-Zelt, Pony-Reiten und sogar, man höre und staune Kamel-Reiten. Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt, in einer riesigen Markthalle konnte man Obst, Gemüse und saisonale Leckereien aus der Region kaufen. Und wenn man dann noch viel Geld für Dekorationen rund um den Kürbis ausgegeben hat, konnte man im Red Barn Café auch noch vor Ort seinen Hunger stillen.
http://www.pumpkinfarms.com

Ein ziemlich großes Areal mit dem Gruselhaus im Hintergrund. Die zwei Damen vom Heuwagen *fg* Und überall lagen bergeweise Kürbisse aller Größen zum Verkauf.
Gewächshäuser und Verkaufsräume on mass. Hilke mit roten Wangen, denn trotz der Sonne war es ganz schön kalt. Bespaßungsmöglichkeiten für die Kinder ohne Ende.
Die zum Hof gehörende Scheune, die auch mit Gruselobjekten ausgestattet war. Auch Tymme hatte Spaß mit uns zwei Weibern. Was um alles in der Welt hat denn ein Kamel mit einer Kürbisfarm gemein?
Auch ohne Irrgarten, Norsternchen verwirrt *fg*. Und natürlich das obligatorische Foto "Wir waren da!" Bei einem kleinen Snack ein Plauderstündchen.

 

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Willie Kalle und Ella

Nachdem ich am Flughafen schon innig von Hilke begrüßt wurde, folgte dann Zuhause sie Runde zwei der Begrüßung. Hilkes Fellschnuten kamen gleich auf mich zu, na ja, ich hatte ehrlich gesagt nichts anderes erwarte, hatte ich die drei zwei Jahre zuvor doch schon für mich gewonnen, da hieß es eigentlich nur, sich wieder in Erinnerung bringen.

Ladys first möchte ich als erstes natürlich Madame Ella erwähnen, auch wenn ich nur vier Fotos habe, auf denen sie zu sehen ist. Warum - das frage ich mich eigentlich auch, also beim nächsten Besuch bei Hilke werde ich auf jeden Fall mal eine große Fotosafari mit Ella machen. Ella ist eigentlich eine sehr scheue und ängstliche Katze die fremden Menschen am liebsten aus dem Weg geht, aber schon bei meinem ersten Besuch hatte ich ihr kleines Herz im Sturm erobert, ihre Zuneigung ging sogar so weit, das sie bei mir im Bett geschlafen hat und das war auch dieses mal nicht anders.

Kalle der olle Kasperkopf findet es einfach nur toll mittendrin statt nur dabei zu sein, nein es reicht ihm nicht am Tisch zu sitzen, er sitzt auch gerne mal mitten drauf, aber nie ohne sich dabei auch wirklich photogen zu drapieren. Wenn er auf seiner Kratzbaumliege liegt und einem seinen zauselige Bauch entgegenstreckt kann man einfach nicht anders, als eben diesen zu kraulen, wobei es dann durchaus passieren kann, das er einen mit seinen krallenlosen Pfoten packt und so schnell nicht mehr loslässt. Er ist einfach ein liebenswerter riesiger Zausel, mit einer piepsigen Stimme die so gar nicht zu ihm gehören mag.

Mein absoluter Liebling Willie war gleich schmusend zur Stelle, schon bei meinem ersten Besuch hatte ich ihn so ins Herz geschlossen, das ich ihn am liebsten mitgenommen hätte. Als ich ihn erblickte, blieb mir allerdings erstmal das Herz stehen, denn von dem üppigen frechen Kater der immer damit beschäftigt war irgendwas essbares zu klauen, war nur noch ein magerer eingefallener, etwas traurig dreinblickendes Kerlchen übrig. Ich wusste das er im vergangenen Jahr einige gesundheitliche Schwierigkeiten hatte, aber das er dadurch so abgebaut hatte, das war mir nicht bewusst und erschreckte mich doch sehr. Was ich damals nicht wissen konnte, aber wohl im innersten ahnte, es waren die letzten Bilder die ich von Willie machen durfte, im Dezember ging mein süßer Freund über die Regenbogenbrücke. Ich habe nie zuvor einen Kater erlebt, der so einen besonderen Charakter hat und dessen Aussehen so von seinem früheren Leben als Straßenkater in Chicago gezeichnet war, Willie war wirklich etwas ganz besonderes!

Träumerle Kalle genießt die Aussicht in den Garten... ...oder er wartet geduldig darauf gefüttert zu werden. Vielleicht wird heute ja am Tisch serviert *fg*.
Willie der süße Fratz hat jeden Morgen mit mir gefrühstückt. Da wurde abwechselnd ausgiebig geschmust und ... ...natürlich wurde dann auch von meinem Frühstücks-Muffin genascht!
Willie genießt den Garten, wogegen Ella noch zögert. Aber Ella zögert nie, wenn sie Hilkes Schoß erobern will. Sie ist so eine süße kleine Hexe und alle fest im Griff.
Wenn Kalle sich in der Kratzbaumliege räkelt, streckt er seinen kuscheligen... ... Bauch in die Luft und wartet darauf gestreichelt zu werden, wobei... ...er dann auch gerne mal liebevoll mit seinen dicken krallenlosen Pfoten zupackt.
Willie und Ella haben das Eichhörnchen auf dem Zaun gar nicht gesehen *fg*. Willies Lieblingsplatz im Garten, hier genießt er die Sonne und den Duft der Kräuter. Kalle lässt sich im Garten von der Sonne und von mir verwöhnen.
Kalle weiß ja, das er eigentlich nicht auf dem Tisch sitzen darf *fg*. Ist das ein Kuschelbär? Vielleicht meint er ja, das Liegen auf dem Tisch fällt in eine andere Kategorie *lol*.
Willie mit seinen ausgefransten knorpeligen Öhrchen, oft sabbernd, ohne Zähne,... ...nur drei Beine und nur stoppeligen Schnurrbarthaaren, für viele sicher keine Schönheit. Nicht so für mich, ich fand Willie war der schönste Kater den ich je kannte.
Kalle genießt es von Hilke so richtig betüddelt... ...zu werden, er horcht dann ganz genau auf jedes... ...Wort was Hilke spricht. So süß!

 

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Eine Landpartie

Meine Besuche bei Hilke waren immer gespickt mit vielen Unternehmungen, sie und auch ihr lieber Sohn Tymme sind immer sehr bemüht mir viel zu bieten. Auch wenn ich ja in erster Linie nach Schaumburg reise um meine Freundin Hilke zu besuchen, so freue ich mich natürlich auch mit ihr Ausflüge zu machen oder einfach nur shoppen zu gehen.

Es gab allerdings etwas, das ich gerne mal gesehen haben wollte und so fragte ich Tymme ob wir nicht einmal eine typische amerikanische Kleinstadt besuchen könnten. Also genau so ein kleines Städtchen, wie wir es immer im TV, als typisch amerikanisch gezeigt bekommen. Nein keine Westernstadt, eine ganz normale Stadt mit Hauptstraße wo viele Geschäfte zu finden sind, vielleicht mit einer Kirche, einem kleinen Park, einem Platz oder einem Rathaus als Mittelpunkt, um den sich dann die Häuser fügen. Schaumburg ist zwar eine Kleinstadt, aber es ist keine gewachsene Stadt, alles ist so auseinander gerissen und lässt sich als Stadt gar nicht so genau definieren. In Schaumburg gibt es diverse Wohnquartiere und dazwischen gibt es kleinere Malls und dann gibt es natürlich auch so so was wie ein Industriegebiet mit der riesigen Woodfield-Shopping-Mal.

Nach ein wenig Recherche im Internet lud Tymme Hilke und mich ins Auto um uns nach Geneva zu fahren. Schon die Fahrt über Land war sehr interessant, unsere Route ging über Barrington vorbei am Fox River der sich gemütlich durch die grüne Landschaft schlängelte und endete dann in dem kleinen Städtchen Geneva. Geneva ist eine Stadt im Norden des Bundesstaates Illinois und hat etwa 20.000 Einwohner. Es war genau so eine kleine Stadt wie ich sie mir vorgestellt hatte und wir schlenderten vorbei an hübschen Town-Häusern und kleinen Geschäften mit allerlei Kram, den zwar nicht unbedingt braucht, der aber doch nett anzusehen ist.

Die Mainstreet von Geneva mit vielen kleinen Geschäften. Dieses kleine Blumengeschäft mit der tollen Halloween-Dekoration stach ins Auge und als wir dann mit der Besitzerin ins Gespräch kamen, erfuhren wir doch tatsächlich auch noch, das diese ebenfalls Deutsche war.
Die Hauptverkehrstraße im Feierabendverkehr immer noch recht ruhig. Aber nicht nur Geschäfte, auch Privathäuser waren reichlich für Halloween dekoriert, da wurde nicht an Kürbissen, Spinnen, Hexen oder Geistern gespart!
Dieser kleine Platz mit Geschäften rundherum war besonders nett gestaltet, man hatte fast das Gefühl eines Dorfplatzes. Und die Geschäfte dort boten unter anderem kulinarische Köstlichkeiten an, bei denen auch Schleckermäulchen Hilke nicht nein sagen konnte *fg*.
Diese Parkbank kam uns gerade recht, denn wir sind schon ganz schön lange gelaufen. Ich habe mich so gefreut auch in den USA einen Elefantenrollschuh, zu sehen, die waren nämlich da noch selten. Aber meiner hat ne schönere Farbe *fg*! Auch Hilke musste mal ein bisschen verschnaufen, kaufen und schauen strengt eben an *lol*.

 

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Feuriges Beisammensein im Indian Garden

Es war geplant einen netten Abend im Restaurant zu verbringen und Hilkes Sohn Tymme schlug vor im Indian Garden essen zu gehen, dort konnte man laut seiner und Hilkes Aussage sehr gut essen. Ich selbst esse ganz gerne chinesisches Essen und so viel anders würde das indische dann wohl auch nicht sein, so dachte ich *fg*. Der Abend in dem indischen Restaurant "Indian Garden" mit Hilke und ihrer Familie wird mir noch lange in schöner Erinnerung bleiben, denn einerseits hatten wir so viel Spaß und nette Gespräche, andererseits hab ich wohl noch nie so scharfes Essen versucht zu essen *fg*. Ich muss wohl erwähnen, das ich scharfes Essen nicht wirklich gut vertrage und es auch meide, so es möglich ist. Hilke hingegen liebt es scharf gewürztes Essen zu essen und diese Leidenschaft hat sie wohl auch an ihre Söhne weitergegeben.

Da ich schon mit der Speisekarte (bzw. mit den Namen der Gerichte) so rein gar nichts anfangen konnte, ließ ich Tymme für mich wählen, ich sagte ihm das er doch bitte etwas mildes ohne Fleisch für mich bestellen möge und dachte das wird schon gut werden zumal wir das so schon bei anderer Gelegenheit gemacht hatten. Als das Essen dann kam, duftete es köstlich und da ich auch den ganzen Tag noch nichts gegessen hatte lief mir das Wasser im Munde zusammen. Ich nahm den ersten Bissen und dachte "Hmmmm, lecker!", aber noch bevor ich den Gedanken zu Ende gedacht hatte loderten die Flammen der Schärfe in meinem Hals. Was nun tun, ich hatte ganz schön Kohldampf und wollte ja auch nicht unhöflich erscheinen? Also pickte ich vorsichtig und sehr zaghaft weiter in meinem Essen, wobei mir allerdings immer mehr Farbe ins Gesicht schoss und ich mich fühlte wie ein Dampfdrucktopf auf einer heißen Herdplatte *lol*.

Meiner lieben Freundin Hilke entging mein Kampf mit der Nahrung natürlich nicht, dafür ist sie viel zu aufmerksam, sofort war sie in heller Aufregung, ich könnte schließlich hier und sofort in diesem gut gefüllten Lokal, im Kreise ihrer Familie verhungern, weil ich ja selbst das mildeste Essen, was auf der Karte zu finden war nicht vertrug *lol*. Hilke hatte wohl wirklich Angst ich könnte den schnellen Hungertod sterben denn sie versuchte nun mich mit schierem Reis und Brot satt zu machen, damit das Kind wenigstens etwas in den Magen bekommt *lol*. Oh wie peinlich war mir das,  denn ich traute mich nicht mal mehr etwas Brot zu essen um die Schärfe zu mildern, wer weiß ob das Brot nicht auch mit irgendwas gewürzt ist und so wurde Hilke zum Vorkoster für mich*fg*.

Na ja, nachdem ich die ärgste Schärfe mit etwas Brot gemildert hatte, fiel mir ein, das man in Indien doch Joghurt-Lassi trinkt und das bestellte ich mir, einen leckeren Mango-Joghurt-Lassi und der sorgte dann auch dafür, das das letzte Brennen in Hals und Mund nachließen.

Allen denen, die gerne freurig scharfe Gerichte essen, kann ich den Besuch im Indian Garden nur empfehlen, aber denkt daran *ganz schön scharf*!
http://www.indiangardenchicago.com

Auch hier haben wir viel zu sabbeln *fg*. Hier mal die ganze Familie, Hilke neben Sohn Hannes, dann kommen Schwiegertochter Tina, Enkelin Alisha, Sohn Tymme und Enkel Lukas. Es war ein schöner und geselliger Abend.
Tymme mit seiner Nichte und seinem Neffen, die beiden lieben ihren Onkel der immer so lustige
Geschichten erzählt und für jeden Blödsinn zu haben ist. Ich glaube man sieht es *fg*!

 

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Chicago von Tag bis Nacht

 

 

 

 

Chicago - die Stadt beeindruckte mich auch bei meinem zweiten Besuch. Mann könnte ja meinen, das es nur der erste Eindruck ist, der einem dieses aufregende und begeisterte Gefühl beschert - weit gefehlt, mich hat die Stadt wieder total aus den Socken gehauen, die Geräusche und vor allem der Lautstärkepegel gepaart mit diesen riesigen Bauten, das erlebt man wohl nur in amerikanischen Großstädten. Auch die Lage direkt am Michigansee trägt zu dem begeisterten Gesamteindruck bei, es sind Bilder, die man sich immer wieder gerne in Erinnerung holt.

Über der Stadt lag auch eine ganz besondere Stimmung, denn alles war total aus dem Häuschen. Wir besuchten Chicago einen Tag bevor im Grant Park die Election vom späteren Präsidenten Obama stattfand. Es war eine gespannte Aufregung, was am darauf folgenden Tag geschehen würde und das spürte man. Überall wo man in Gespräche hineinhörte, war das Thema Nummer Eins die Wahl und was denn wohl kommen würde wenn Obama wirklich Präsident wird.

Wie bei meinem ersten Besuch der Stadt verbrachten wir auch dieses mal eine schöne Zeit in der Bar des John Hancock Center. Bei meinem ersten Besuch war es heller, lichter Tag und schon damals fragte ich mich, wie mag das nur bei Dunkelheit aussehen, ich stellte es mir atemberaubend vor. Meine Vorstellung wurde weit übertroffen und ich weiß wirklich nicht, was mir besser gefallen hat, die Aussicht auf die Stadt, den weiten See und alle Details bei Tageslicht oder aber das Lichtermeer, was eher erahnen ließ, aber dafür eine ganz besondere Stimmung mit sich brachte. Die Signature Lounge ist auf jeden Fall bei jeder Tageszeit ein Highlight, wobei man allerdings am Abend kaum einen Platz bekommt.
http://www.signatureroom.com

Eine phantastische Chicago-Skyline mit dem Michigansee im Vordergrund. Und hier der Blick auf das Aquarium mit dem John Hancock im Hintergrund.
Bei Dämmerlicht wirkt die Stadt noch schöner. Wir genießen die blaue Stunde und die Aussicht. So langsam erstrahlen die Lichter der Stadt.
Am Rande des Grant Park, in dem am darauf folgenden Tag die Election von Obama stattfand. Der nächtliche Michigansee mit dem bunt blinkenden Navy Pier. One Museum Park, nicht das höchste, aber eines der schönsten Hochhäuser in Chicago.
Hier noch ein wenig Tageslicht und... Ich kann mich gar nicht satt sehen an Chicago by night. ...im nächsten Moment stockfinster!
Und natürlich waren wir auch wieder auf ein kleinen Absacker in der Bar des...  ...John Hancock Center's. Nachdem wir uns den ganzen Tag die Füße platt... ...gelaufen hatten, tat die Aussicht auf die Stadt bei einem Drink besonders gut.
Die Straßen erschienen einem wie Leuchtschienen. Hilke gönnte sich einen Martini xl und hatte viel Spaß! Lichter überall, nur der See liegt in der Dunkelheit
Alles war so faszinierend, ich schaute einfach nur und genoss. Mit dem Zoom der Kamera konnte man fast Detailgenau in die Apartments schauen *fg*, Hotels, Büros und Geschäfte, die Stadt strahlte in hellstem Licht.

 

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Nordsternchen im Hello-Kitty-Kauf-Rausch

 


 

 

OK. ich gebe ja zu, das ich das Verfallsdatum um die Vorliebe für alle Hello Kitty Artikel schon längst überschritten habe, aber auch wenn ich mich bemühe, ich kann nicht anders, sobald mich irgendwo diese süße rosa Katze anstrahlt, ist es um mich und meinen Geldbeutel geschehen *fg*. Ganz egal ob es irgendwelcher unnützer Tinnef ist, es sich um Kugelschreiber, Bleistifte oder Blöcke handelt, ganz egal es ist sooo schön kitschig und damit genau mein Beuteschema. Auch bei T-Shirts, Pyjamas und Homewear bin ich ganz und gar für rosa mit Schleifchen und da verwundert es bestimmt nicht, das meine Verzückung beim Endecken des Hello Kitty-Store im Woodfield-Shoppingcenter groß war. Hilke war "very amused" und hat mich bei meinem Kaufrausch im Hello-Kitty-Land fotografiert. Ich muss wohl kaum erwähnen, das ich bei den Fotos, die Hilke von mir gemacht hat nichts mitbekommen habe, ich war einfach zu beschäftigt, all die vielen Lieblichkeiten zu befingern *lol*.

Alles so schön rosa hier! Kitty in live - ich konnte es kaum fassen! Ohhhh ich könnte alles kaufen.
Nicht zu fassen in diesem Laden sind sogar die viel zu kleinen Einkaufskörbe rosafarbig! Und die Plüsch-Kitty's gibt es in allen Größen und Farbkombinationen Wie gesagt ich bin eigentlich aus dem Alter raus, aber ein Foto mit der echten Kitty - ich konnte einfach nicht anders *fg*.  Ich hätte wohl alles genommen, hätte es erstens in meinen Koffer gepasst, wäre es zweitens über den Zoll gegangen und hätte es drittens meinen Geldbeutel nicht gesprengt *lol*.

 

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Shedd Aquarium

 

 

 

 

Hilkes Sohn Tymme lässt sich wirklich immer etwas einfallen, um mir die Zeit bei Hilke so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten und so fuhren wir einen Tag nach Chicago ins Shedd Aquarium. Das am Michigan- See gelegene und seit 1929 bestehende Aquarium ist nicht nur eine der ältesten, sondern gleichzeitig auch die größte überdachten Unterwasserlandschaft der Welt. Es wurde von dem Namensgeber des Aquariums, John Shedd, der Stadt Chicago überlassen. In der weitläufigen Unterwasserwelt sind mehr als 8000 Tiere beheimatet, die das Element Wasser ihr Eigen nennen. Dazu gehören nicht nur Fische und Meeressäuger, sondern auch Vögel, Insekten und Amphibien. Es werden hier verschiedenartige Welten dargestellt. Vom Süßwasserareal, über Korallenriffe bis hin zum offenen Meer kann man in verschiedene Facetten der Unterwasserwelt eintauchen.

Die vielen Aquarien boten farbenprächtige Eindrücke in die Unterwasserwelt und luden einfach ein dazustehen und zu staunen. Hilke hat ja in ihrem Wohnzimmer zwei Aquarien stehen, aber bei den tollen Fischen und der Größe der Aquarien gingen ihr die Augen über *fg*.  Leider konnten wir die Wale und Delphine nicht sehen, denn der Bereich zu dem wohl auch ein großes Showbecken gehört, war gerade eine riesige Baustelle. Tja ist vielleicht einfach nur ein Grund, dem Shedd Aquarium irgendwann noch mal einen Besuch abzustatten. Wir haben dort nicht nur viel gelernt und Eindrücke gesammelt, wir hatten auch viel Spaß, wer mal in Chicago ein bisschen Zeit übrig hat, sollte sich das Shedd Aquarium auf jeden Fall anschauen.

Das Aquarium direkt am Lake Michigan.
Das offizielle Empfangsfoto, wir wurden einfach in einer Bluebox fotografiert und dann hat man uns nachträglich vor die drei Hintergründe gestellt *fg*.
Dieser Leguan schien total relaxed und gaffte gemütlich in die Runde.
Hilke ist fasziniert von den Fröschen während Tymme versucht die Seepferdchen in dem Säulenaquarium zu fotografieren.
Auch das Becken mit den kleinen Rochen hatte es Hilke angetan, ob sie die wohl in Gedanken schon in ihr Wohnzimmeraquarium umsiedelt *fg*.
Winzig kleine Pfeilgiftfrösche, nur so groß wie ein Fingernagel. Kuriose Seepferdchen Sieht nicht nur ganz schön giftig aus, dieser grüne Kollege ist es auch!
Ein riesiges Becken mit furchteinflößenden Haien Schni-schna Schnappi - Schnappi Schnappi Schnapp... Keine Spazierstöcke, nur winzig kleine Fische.

Die schöne Zeit mit und bei Hilke ging leider viel zu schnell vorüber und auch wenn der nächste Besuch schon besprochene Sache war, wurde ich beim Abschied sehr traurig. Es war so eine schöne Zeit die wir miteinander hatten, wir haben so viel unternommen und gesabbelt haben wir ohne Punkt und Komma und gerade wenn man sich irgendwo so wohl fühlt vergeht die Zeit wie im Flug. Mein besonderer Dank gilt Hilkes ganzer Familie, die mich immer wieder ganz besonders lieb aufnehmen und ganz besonders möchte ich da Hilkes Sohn Tymme erwähnen, der für die Zeit wo ich bei Hilke war extra von Indiana angereist kam und auch fast die ganze Zeit in Schaumburg blieb um uns überall hinzufahren. Und dann natürlich meine liebe Freundin Hilke, die mich in ihrem Haus immer aufnimmt, als würde ich schon seit Jahren zu ihr zu Besuch kommen.

Ihr seid alle einfach liebe und nette Menschen, bei denen ich mich gerne bedanken möchte!

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