29. September 2004
Anke und Ehemann Kai bei ihrem zweiten Besuch
bei Hilke in Chicago/USA
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| Anke mit ihrem Mann Kai und dem sonst eher scheuen Willie | Anke und Hilke in Hilkes gepflegtem Garten- Willie hat keinen Bock mehr und versteckt sich hinter der Blume *fg* |
Hilke schrieb
über den Besuch:
Ich war ja sooo begeistert, als Anke meine Einladung, hier zu
übernachten, annahm! Mein Sohn Johannes hatte mir eine GENAUE Beschreibung
geschickt, WIE man vom Flughafen in die Stadt kommt und vor allen Dingen HIERHER
zu mir. Ziemliche Sorge machte es mir, dass sie sich 100mal verfahren würden,
weil es schließlich (meiner Meinung nach ) alles seeehr kompliziert ist. Hatte
ja keine Ahnung WIE super Kai mit dem gemieteten Auto im großen Amerika
zurechtkommt !
Um 8 Uhr saßen sie dann in meiner Auffahrt - Oh Freude - und ich habe ihnen erst mal eine Tasse Kaffee gemacht, weil sie doch seit dem vorherigen Tag nicht geschlafen hatten. DAS holten sie dann in MEINEN Betten nach. Willie und Kalle sind sofort auf die Beiden losgegangen und haben sich, ohne jegliche Scheu, liebkosen lassen - Willie, der Angsthase, hoppelte immer wieder zu Kai und bettelte um Streicheleinheiten und Kalle ließ sich sogar auf den Arm nehmen!!
Da hier draußen bei mir nicht
viel zu zeigen ist, alles meistens große grüne Weite - sind wir in's "Woodfield-Shopping-
Center" gefahren - das Größte und (wie man sagt) Schönste im ganzen Mittelwesten
(von Nord-Amerika). Ich glaube, es hat den Beiden auch Spaß gemacht - und ich
konnte mir mal wieder meinen Vorrat mit "richtigen" Brötchen von "Vie de France"
aufladen, die riechen und schmecken wie "zu hause"! Den Abend habe ich dann ALLE
- meinen Sohn Johannes mit Familie eingeschlossen - in ein echt mexikanisches
Restaurant eingeladen, wo Alica und Lukas(6 und 5), meine Enkelkinder, auf
geradezu unheimliche Weise, totale Manieren entdeckt hatten und das Wort
"Streit" ihnen anscheinend fremd war; dabei hatte ich Anke und Kai vorher schon
gewarnt, dass es MIT den Beiden nie ganz "ohne" abläuft . Zum Tagesabschluss
machte ich uns dann noch einen echt amerikanischen "Gin-Martini mit Olive" -
danach schläft man gut .
Ich hatte zwar geplant ein so richtig ungesundes amerikanisches Frühstück zu
machen, "Eier mit Speck" - aber ein "Kontinentales" mit Marmeladen-Brötchen
haben wir dann doch vorgezogen. Wir sind noch ein wenig im Garten gewesen, haben
ein paar Fotos gemacht und um 12 Uhr waren sie schon wieder unterwegs zum
Flughafen. Super pflegeleichte Gäste, es war mir ein wahres Vergnügen sie - wenn
auch nur kurz - unter meinem Dach zu begrüßen und ich hoffe, dass es nicht das
Letzte mal war.
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| Zwei Katzennärrinnen im Gespräch und Kalle mittendrin | Willie macht heute mal auf Schmuser, dabei ist er doch sonst so zurückhaltend | Fellbutzen Kalle lässt sich von Kai gern kraulen |
Anke schrieb
dann nach ihrer Heimkehr:
Diesmal hatten wir uns ja in Schaumburg bei Hilke zu Hause getroffen. Da
wir ja über Nacht von Las Vegas aus geflogen waren und schon in aller
Herrgottsfrühe in Chicago waren, sind wir auf dem Weg zu Hilke erst noch zum
Frühstücken eingekehrt, wir wollte Hilke ja nicht aus dem Bett werfen. Die Fotos
sind dann am selben Tag nachmittags entstanden in Hilke´s Garten, da hatten wir
schon ein kleines Nickerchen in den phantastischen Gästebetten hinter uns.
Abends waren wir mit Hilke, ihrem Sohn Johannes und seiner Familie mexikanisch
essen, so lecker! Und zum Abschluss des Tages hat Hilke noch einen Martini für
uns gemixt. Ach ja und in einer großen shoppingmall waren wir auch noch gewesen,
da haben wir uns einen Pfannkuchenwender gekauft, nun steht hier dem
amerikanischen Frühstück mit pancakes nichts mehr im Weg.
Naja und am nächsten Tag sind wir
dann schon weiter Richtung Heimat gereist. Es waren anderthalb schöne Tage in
Hilkes gemütlichem, norddeutsch eingerichtetem Haus.
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