Mein Name ist Muckie...
oder Romy, oder Gipsy, neeeee ich bin Muckie

Mein Name ist Muckie, allerdings erst
nach einigen Irrungen und Wirrungen, doch lest selbst, es ergibt sich aus meiner
Geschichte.
Den Einstieg ins Leben, den ich hatte, also der war nicht gerade der Beste. Ich
wurde 1995,
irgendwo im Vogelsbergkreis (Hessen), geboren, doch das genaue Datum kennt
keiner so genau außer mir, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, also wurde
mir ein eventueller Geburtstag zugewiesen. Und jetzt feiert mein Sternchen immer
am 1. April mit mir meinen Geburtstag, da bekomm ich immer was ganz besonders
leckeres zu futtern! Allerdings macht sie sich auch immer wieder über dieses
Datum lustig und faselt etwas von einem Aprilscherz. Ob sie mich damit meint,
das versteh ich ehrlich gesagt nicht so recht, ist wohl so ein
Menschenschabernack.
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| Höööööö, raus aus meinem Bett, musst Du denn überall mit dem ollen Knipsdings stören? | Uiiii, was ist denn da raußen schon wieder los, die Möwen machen ein Spektakel... | Soll ich mir nun die Ohren putzen oder erst ne Runde schlafen... Ich denk drüber nach! |
Irgendwelche Leute fanden mich, als
ich etwa 6 Wochen alt war, am Straßenrand bei Rixfeld (nähe Fulda) und brachten
mich ins Tierheim. Dort gab man mir den Namen Romy, denn Findelkinder, so wie
ich eins war, bekommen immer einen Namen, der den gleichen Erstbuchstaben hat,
wie der Ort an dem man gefunden wird. Aber ehrlich gesagt der Name passt genauso
wenig zu mir, wie ne Maus als bester Kumpel zu 'ner
Katze!
Da saß ich nun im Tierheim in Lauterbach bei Fulda und ließ alles brav über mich
ergehen, was so passierte und es passierte ne Menge, so musste ich z. B.
regelmäßig zu so 'ner Frau Doktor, die mich dann immer fürchterlich piekste.
Immer wieder kamen Menschen, die einen von uns mitnahmen, aber mir waren die
alle nicht so recht sympathisch. Doch eines Tages, ich war
mittlerweile schon 13 Wochen alt, kam dann Sternchen ins Tierheim, mit dem
Wunsch eine Katze, ein Leben lang zu verwöhnen. Es war nun an mir, etwas zu tun,
denn den Status als Baby-Katze verlor ich nun so langsam und damit auch die
Hoffnung adoptiert zu werden. Ich merkte sofort, das dieses Menschenweibchen
noch nie ein Haustier versorgen durfte und da sah ich meine Chance, die konnte
ich mir nach meinen Wünschen erziehen und sie auch auf meine Vorlieben prägen.
Außerdem war sie mir auf Anhieb sympathisch, was ja auch wichtig ist! Ich legte
mich also so richtig ins Zeug, gab Köpfchen und schnurrte wie ein Dieselmotor.
Natürlich konnte Sternchen meinen Liebesbekundungen nicht widerstehen und
schnell war beschlossen, ich ziehe bei ihr ein! Ich wurde von ihr mitgenommen
nach Großenlüder (bei Fulda) und bekam alles was das Katzenherz begehrt, einen
schönen Kratzbaum, ein großes Katzenklo, jede Menge Spielzeug und immer
ausreichend gutes Futter. Auch mit Streicheleinheiten wurde nicht gegeizt und
als absolute Krönung durfte ich sogar im Bett schlafen. Was will Katze mehr!
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| Drei tolle Filme heut Abend, die Kerze hab ich schon an, aber wo bleibt das Popcorn? | Darf ich vorstellen, das ist mein Freiluftkino, hier hab ich den totalen Überblick. | Aber natürlich bin ich fleißig, Nordsternchens-Katzen ist doch der beste Beweis. |
Allerdings meinte mein Sternchen in
ihrer Unerfahrenheit auch, sie könne mir einen schönen Namen aussuchen. Ich
sollte von nun an Gipsy heißen, ich fand den Namen so albern, das ich es nicht
fertig brachte, auch
nur ein
einziges Mal auf diesen zu hören. Stattdessen muckte ich jedes Mal lautstark
auf, wenn ich diesen scheußlichen Namen hörte und irgendwann sagte Sternchen,
ich sei ne richtige Muckie, weil ich immer was zu mucken hätte. Das war es, das
gefiel mir und schien auch zu mir zu passen, Muckie! Also zeigte ich in den
nächsten Wochen deutlich, das dies mein Namen werden sollte. Immer wieder wenn
Sternchen mal wieder Muckie sagte, kam ich angelaufen und gab mit lautem
Schnurren Köpfchen. Irgendwann hatte mein begriffsstutziges
Menschenweibchen es
begriffen, die Spezies Mensch hat ja manchmal ne Leitung, und fortan war mein
Name Muckie, auf den ich bis zum heutigen Tag gerne höre. Allerdings behauptet
Sternchen immer, das ich nur dann höre, wenn ich auch will und das sei nur dann
wenn es was zu futtern gibt! Was soll ich tun, lecker Futter ist nun mal meine
Leidenschaft!
Nachdem ich schon zwei Jahre bei Sternchen lebte, kam Bella zu uns, das war am
Anfang erst mal ne ganz schön schwere
Zeit für mich, denn ich gebe es ja zu, ich war doch ziemlich heftig eifersüchtig
auf die plötzliche Konkurrenz. Aber irgendwann hab ich bemerkt, das es auch
Vorteile hat, nicht mehr Einzelkatze zu sein, denn wenn man z. B. was
ausgefressen hat und das kam zu der Zeit, als ich noch in meiner Flegelphase war
ziemlich oft vor, dann muss man nur das unschuldigere Gesicht machen und die
Schelte muss die andere einstecken. Außerdem hab ich jetzt auch immer jemanden,
mit dem ich raufen und spielen kann und wenn unser Menschenweibchen mal auf
Trallafitti ist, dann bin ich nicht ganz alleine. Also alles in allem führe ich
doch ein klasse Leben, selbst wenn ich darin nicht immer die erste Geige spiele
und meine Leckerchen mit Bella teilen muss.
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| Nordsternchen meint immer das ich mit Karl Dall verwandt sein müsste, warum wohl? | Manchmal mach ich auch auf Bodyguard und bewache die Blumen auf der Fensterbank. | Nein ich komm jetzt nicht rein und die Tür bleibt auf und ich finde 5 Grad sind überhaupt nicht kalt! |
Im November 2001 beschloss dann
Sternchen umzuziehen, natürlich mit uns, denn sie würde nie auf den Gedanken
kommen, ohne uns
irgendwo
hinzugehen, wir haben sie eben wirklich gut erzogen und sie wohl auch mit
unseren Liebesbeweisen abhängig von uns gemacht. Jetzt wohnen wir in Kiel, hoch
im Norden und fühlen uns auch hier sau-, oh Entschuldigung, katzwohl, obwohl die
Eingewöhnungsphase schon etwas komisch war. Die ersten Tage am Fenster waren
aber ganz besonders interessant, denn hier gibt es riesige Vögel, da hab ich
nicht schlecht gestaunt und einen Rabatz machen die, das sollte ich mir mal
erlauben! Aber mein Menschenweibchen hat mich aufgeklärt, das dies Möwen sind,
die nur in der Nähe von Wasser leben und da wir nun in der Nähe der Ostsee
leben, müssen wir diese riesigen Schreihälse eben akzeptieren. Na ja, da es mir
hier bei Sternchen gut geht und ich auch gebührend verwöhnt werde, lasse ich
Möwen, Möwen sein, denn meinem Menschen folge ich überall hin und daran werden
auch so blöde Vögel nichts ändern!!!
![]() Mit diesem Bild von Muckies makellosen Beisserchen hat Muckie sich den Mitgliedausweis in der Zähnchen-Galerie verdient! |
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