Mein Name ist Nordsternchen...
nein natürlich nicht, mein Name ist Patricia, aber unter Nordsternchen kennt man
mich!

Um
die Samtpfoten-Dosenöffner-Lebensgemeinschaft zu komplettieren, möchte ich nun
auch ein paar Sätze zu meiner Person, oder besser zu meiner entstandenen
Katzenliebe schreiben. Ich wurde 1966 in Köln geboren und schon als Kind war ich
von Haustieren begeistert. Mit einem eigenen Haustier aufzuwachsen war mir
leider nicht vergönnt, denn mein Durchsetzungsvermögen bei meinen Eltern war da
wohl etwas eingeschränkt und auch alles betteln half nicht.
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| Mein Dreibein Arno darf hier natürlich nicht fehlen. | Manchmal muss Muckie eben auch zwangsgeknuddelt werden. | Ein Familienausflug mit Mama und Papa an die Elbe. |
Als ich dann irgendwann meine eigenen vier Wände hatte, dachte ich immer, für
einen tierischen Hausgenossen nicht genügend Zeit zu haben. Allerdings
tendierten damals meine Wünsche und Gedanken an einen
Vierbeiner, wohl auch
primär in die Richtung Hund. Mit einer oder auch mehreren Katzen zu leben,
darüber hatte ich eigentlich nie nachgedacht.
Durch eine Freundin, die mit ihren Katzen lebte, kam ich erstmals auf den
Gedanken, dass doch eigentlich eine Samtpfote das Haustier meiner Wahl sein
sollte. Die Charaktereigenschaften und das Wesen dieser Sofatiger entsprach auch
genau dem was zu mir und meinem Lebensstil passt. Doch bis es dann wirklich dazu
kam, das Muckie bei mir einzog, verging doch noch eine ganze Weile. Ich wollte
mir eben meiner Entscheidung für eine Katze hundert Prozent sicher sein, denn
wenn man sich entschieden hat, zum Dosenöffner und Dauerstreichler zu mutieren,
gibt es kein Zurück mehr. So sollte es jedenfalls sein!
Nachdem also alle „Für“ und „Wider“ gut sortiert und entschieden waren, konnte
ich mein Herz verschenken. Mir war klar, dass ich eine Katze aus dem Tierheim
holen wollte, denn schließlich kennt ja jeder Tierfreund die desolaten Zustände
dort und weiß auch wie froh die Mitarbeiter dort sind, für jedes Tier das
vermittelt wird. Gedacht getan, so zog dann 1995 Muckie bei mir ein und sie
hatte wirklich leichtes Spiel, mich zu erziehen, denn außer meiner gut
überlegten Entscheidung, mit einer Samtpfote zu leben, hatte ich von Katzen kaum
eine Ahnung! Aber auch das änderte sich dann sehr schnell, denn mit dem Tiger
auf meinem Sofa war es ja nicht getan. Ich las Bücher und Zeitschriften zum
Thema und sog auch sonst jegliche Informationen über Katzen auf wie ein Schwamm.
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| Schiff fahren, dass mache ich besonders gerne und wenn Besuch kommt ist das ein Muss. | Ich mag Sommer, Sonne und dann gemütlich im Lokal an der Förde Milchkaffee trinken. | Und immer wieder lecker was schnabbullieren *fg*, egal ob Crepes oder Softeis *hmmmm* |
Irgendwann las ich dann auch mal etwas über Siamkatzen und Balinesen, ihre
langhaarigen Verwandten. Da ich mich zu der Zeit auch schon mit dem Gedanken
trug, eine zweite Katze bei mir einziehen zu lassen,
dachte ich mir das so eine
hübsche, temperamentvolle uns gerade noch gefehlt hat und um so mehr ich über
die Rasse erfuhr, um so mehr war ich mir sicher, so eine soll’s werden.
So kam ich dann zu meiner zweiten Samtpfote, die kleine Peppels, sie war ein
Balinesen-Perser-Mädchen und was allerdings keiner ahnen konnte, sehr krank.
Leider blieb sie mir nur zwei Wochen und trotz aller medizinischer Maßnahmen,
mussten wir sie dann gehen lassen, weil ihre Nieren einfach zu krank waren.
Weil ich mich aber entschieden hatte mein Streichel- und Schmusepotenzial auf
zwei Sofatiger zu verteilen, kam dann etwas später Peppels’ Halbschwester zu
mir, Bella! Diesmal hatte ich ja schon einige Katzenerfahrungen und hatte ja
auch etliche der schlauen Bücher gelesen. Aber auch diese Katze lehrte mich
schnell, dass all das Wissen über Samtpfoten gut, schön und auch nützlich sein
kann, aber letztendlich macht Katz doch was sie will!
Im letzten Jahr sind meine zwei Damen sogar über eine sehr weite Strecke mit mir
umgezogen. Wir sind von Fulda nach Kiel gezogen und wurden so zu Nordsternchen
und ihrem kätzischen Gefolge und obwohl ich da doch so meine Bedenken und Ängste
hatte, hat auch das ziemlich reibungslos geklappt.
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| Zeitung lesen mit zwei neugierigen Fellbutzen, immer wieder ein Abenteuer! | Da wohnen wo andere Leute Urlaub machen, so lass ich mir das gefallen. | Und wieder Schiff fahren und dabei den Blick übers Wasser abschweifen lassen. |
Jetzt lebe ich seit sieben Jahren mit und für meine Schnurrer (manchmal auch
Schnorrer) und es gab in der ganzen Zeit noch nicht einen Tag, an dem ich es
bereut hätte, diese Form der Lebensgemeinschaft gewählt zu haben.
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