Fanny und Kimba, eine Katzenfreundschaft

Am 13. Dezember 2005 ging Kater Kimba über die Regenbogenbrücke, er überlebte seine Freundin Fanny nicht einmal ein Jahr. Kimba war ein echtes Schlitzohr über den es immer lustige Geschichten zu berichten gab, die uns seine Dosine Andres im Nordsternchens-Katzenforum gerne zum Besten gab. Weil alle im Forum großen Anteil am Tod von Kimba zeigten und traurig waren nun keine kleinen Geschichten von Kater Kimba mehr lesen zu können, entschloss Andrea sich die Lebensgeschichte von Kater Kimba und seiner Freundin Fanny in Fortsetzungsgeschichten zu erzählen. Und weil auch andere in den Genuss dieser Geschichten kommen sollten, schließlich liest ja nicht jeder regelmäßig in Nordsternchens-Katzenforum, erlaubte Andrea, die Geschichten von Kimba und Fanny hier auf dieser Seite zu präsentieren. 

Wie alles begann...

Einzug der Gladiatoren 1995
Mama wird erzogen! Fanny ist total deppert
Mitternachtsparty vor dem Kühlschrank Es weihnachtet... - unser erstes Weihnachten
Wir schmücken den Baum Zwischen den Jahren...
Die Welt geht unter Wir leben wieder!
Katzenkino ist angesagt Frühjahrsputz ist das Motto
Besuch ist im Anmarsch Mamas Urlaub
Wir packen die Koffer aus... Kimbas Besuch bei den Vögeln
Wir lesen Zeitung Mama zieht aus!
Wir bauen die Möbel auf Mamas Küchenschrank wird ausgeräumt
Angriff auf Opas Joghurt Eine Putenkeule und ihre Folgen...
Oma wird reingelegt! Weihnachten und Silvester 2000/2001
Umzug ins neue Haus Das Haus wird erobert!
Mamas Bauch ist viel zu dick!!! Die erste Zeit mit Baby Jenny
Baby Jenny wird "gerettet" Kimba geht spazieren
Angriff auf Jennys Breiteller Umzug ins 5-Sterne-Verwöhnhotel
Wir beziehen Betten! Generalstreik!
Eine traurige Wahrheit Die erste Zeit ohne Fanny
Besuch bei der Tierärztin Wir gehen im Garten spazieren!
Rache an Mama Grillparty
Wir arbeiten im Garten Weihnachtsbäckerei
Abschied

Fanny und Kimba 1995
Wie alles begann, die Geschichte von Fanny und Kimba

Es war ein schöner Junitag im Jahr 1995. Fanny und ich denken an nichts böses, da werden wir in eine Kiste gepackt und ab in das Knatterdings. Wir werden in ein Haus gebracht, wo es bellt, miaut und zwitschert. Was sollen wir denn hier?? Wir werden auspackt, angeschaut und in einen Raum gebracht in Karantäne, was is'n dat? Auf einmal sind wir alleine! Eine Pflegerin kommt, füttert und streichelt uns.

Die Tage vergingen, da kam die Pflegerin mit zwei Menschen rein. Oh Mann, die Frau sieht aber lieb aus. Also raus die Brust, und von der besten Seite gezeigt. Fanny sagt noch, ich solle nicht so schleimen. Die Pflegerin lässt uns raus und ich gleich zu der lieben Frau vor die Füße geworfen. Mann, was habe ich die angehimmelt! Fanny war da doch etwas zurückhaltender. Dann wurden wir wieder zurückgebracht. Wieso nimmt uns die nette Frau nicht mit????

Einige Tage vergingen und wir kamen in einen Raum mit vielen anderen Katzen. Doch die nette Frau ging mir nicht aus dem Kopf, wollte die mich und Fanny doch nicht? Oh, da kommt jemand! Die Tür geht auf... und die nette Frau steht da mit einem Korb. Sie ruft ganz leise und lieb "Kimba und Fanny, kommt her. Es geht in euer neues Zuhause!". Mann, was war ich schnell vom Kratzbaum runter und schnurzelte um die Frau rum. Fanny, die Tranfunzel, musste mal wieder eine Extraeinladung bekommen. Wir wurden eingepackt, die Papiere waren erledigt und wir kamen wieder in ein Knatterdingsbums. Wir hatten furchtbare Angst und hechelten. Doch die liebe Frau beruhigte uns immer wieder mit leiser lieber Stimme. Endlich sind wir angekommen und sahen unser neues Zuhause zum ersten Mal.

Ich wusste doch, dass genau diese Frau uns holt und uns ein liebes Zuhause gibt!!! Fanny wollte es ja erst gar nicht glauben, aber ich hatte doch recht gehabt.

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Fanny und Kimba 1995
Einzug der Gladiatoren

Endlich sind wir aus dem Knatterdingsbums draußen und sehen gleich unser neues Zuhause. Fanny macht sich fast ins Fell vor Angst, aber ich weiß, dass es nur schön werden kann. Die Tür wird aufgeschlossen und wir werden in einen Raum gebracht. Mama (ich nenne sie jetzt schon so) macht den Korb auf und setzt mich gleich in einen Kasten. Ach so, dieses riesige Ding ist unser neues Klo! Fanny kommt auch gleich dazu. Wir müssen doch gar nichts machen, also wieder raus. Fanny haut gleich hinter einen kleinen Schuhschrank ab und ich schaue mich um. Herrlich, wir habe einen eigenen Raum für unsere Toilette und die ist auch so groß. Juhu, eine Luxusausführung nur für uns beide!!!

Ich schleich mich aus dem Raum raus und spaziere drauf los. Ach, da ist die Küche und es stehen auch schon Näpfe, Wasser und Trockenfutter für uns bereit. Mama kommt ganz langsam hinter mir her und schaut zu, was ich so mache. Jetzt mal weiter. Schöne große Zimmer, viele Fenster und vor allen Dingen, viel Platz für uns. Da steht ja auch schon ein Kratzbaum für uns und Spielmäuse liegen auch schon parat. Sind wir hier im Paradies??? Vor lauter Schauen habe ich jetzt Hunger. Ich fresse mir mal schnell die Ohren zu und rufe Fanny. Sie kommt angeschlichen und futtert auch gleich los. So langsam taut sie auch auf. Wir gehen zusammen auf Endeckungstour.

Es klingelt, Fanny haut ab. Da kommen zwei Menschen. Mama sagt, dass sind ihre Eltern. Ihr Papa schaut mich etwas skeptisch an, er mag wohl keine Katzen. Na warte, Dir zeige ich's mal! Ich werfe mich auf den Rücken und schnurre in den höchsten Tönen. Was sage ich, der Papa bückt sich, schaut mir in meine herzallerliebsten gelben Augen und fängt an, mir ganz vorsichtig den Bauch zu kraulen. Macht er wirklich gut! Aus dem Augenwinkel sehe ich Fanny kommen. Typisch Weib, bei Kerlen siegt die Neugier. Sie kommt ganz leise und graziös angelaufen und himmelt ihn mit ihren grünen Augen an. Was soll ich sagen, wir haben ihn kurzerhand um die kleine Pfote gewickelt. Das war der Beginn einer herrlichen Freundschaft mit Mamas Eltern. Hier gefällt es uns, hier bleiben wir!

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Fanny und Kimba 1995
Mama wird erzogen!
Der Beginn einer großen unendlichen Liebe zwischen Mama, Fanny und mir.

Jetzt sind wir schon ein paar Tage hier im neuen Zuhause. Uns geht es richtig gut hier. Aber Mama versucht immer, uns nachts aus dem Schlafzimmer fern zu halten. Nicht mit uns! Als Katzen von Welt gehören wir in ein anständiges Bett. Da ich ja ein pfiffiges Kerlchen bin, mache ich die Türen auf. Wenn also alles schläft, schleichen wir zwei an die Schlafzimmertür und ich springe hoch. Es gibt einen Schlag und wir zwei gehen sofort zu Mama und kuscheln uns an sie.

Nach einigen Tagen hat Mama es aufgegeben, ohne uns ins Bett zu gehen. Fanny die Nuss putzt Mama nachts immer die Haare. Mama sieht dann morgens aus wie Pumuckl für Arme. Mama hat auch schon mitbekommen, dass ich Angst vor Plastikflaschen habe. Sie kann ja nicht wissen, dass damit immer nach mir geworfen wurde. Sie ist jetzt immer ganz vorsichtig, wenn sie sich was zu trinken einschenkt und ich mal wieder auf der Arbeitsplatte sitze. Wir wurden auch schon der Tierärztin vorgestellt, Gott ist die deppert. (Anmerkung von Mama, wir bekommen später eine richtig liebe Ärztin, die uns bis zum Tod begleiten wird).

Fanny und ich sind uns einig, wir haben hier das Paradies auf Erden. Wenn Mama von der Arbeit nach Hause kommt, knatschen wir zwei Fellnasen so lange rum, bis sie sich erst einmal hinsetzt. Dann hüpfen wir zwei im Schweinsgalopp auf ihren Schoß. Wir würden am liebsten in sie reinkrabbeln. Der Kerl, der mit Mama in der Wohnung wohnt, wird von uns nur geduldet! Mama ist unsere Bezugsperson und sonst keiner. Mama hat schon Besuch vom Tierheim bekommen. Was wollten die denn hier? Uns geht es doch so gut, wir wollen gar net nicht mehr weg. Aber die Dame war wohl sehr angetan von uns. Wir haben sie auch nach allen Regeln der Kunst angeschnurzelt! Naja, wir haben geschleimt, wenn ich ehrlich bin.

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Fanny und Kimba 1995
Fanny ist total deppert
Fanny wird äußerst merkwürdig... (Anmerkung: Sie wird rollig)


Mann, wo bin ich hier hingeraten? Fanny ist wirklich total deppert. Sobald ich mich ihr nur näher, zeigt sie mir ihren befellten Popo und gurrt wie eine Taube. Ja sind wir denn hier im Taubenschlag? Was will die denn immer von mir? Ich bekomme schon vor Scham ganz rote Ohren! Mama ruft Fanny schon gar nicht mehr, sondern lässt sie in Ruhe. Sie erklärt mir, dass Fanny rollig ist, wie bitte???? Fanny sollte noch kastriert werden, haben aber unsere Vorbesitzer net gemacht - war denen wohl zu teuer. Ich kann nur sagen, Fannys Getue nervt mich. Ich verzieh mich auf den Kratzbaum und warte ab, bis die Brumsel sich wieder beruhigt hat. Das hält ja das stärkste Katertier nicht aus!!! Ich wandere aus und komme wieder, wenn alles wieder normal ist!

Das nächste Mal erzähle ich, wie Fanny und ich nachts den Kühlschrank öffnen und eine Mitternachtsparty veranstalten!

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Fanny und Kimba 1995
Mitternachtsparty vor dem Kühlschrank

Fanny die olle Brumsel ist endlich wieder normal! Meine Güte, die hat mich vielleicht Nerven gekostet. Jetzt ist aber erst einmal Party angesagt! Ich habe in der Küche so ein Teil entdeckt, wo ganz viele leckere Sachen drin sind. Mal schauen ob ich das aufbekomme. Endlich ist hier alles ruhig, also kann ich loslegen. Hmmm, müsste eigentlich ganz einfach gehen. Pfote von unten dran, Krallen raus und leicht gezogen. Schwupp, die Tür ist auf. Toll, Dosenmilch, Käse, Wurst..... Fanny kommt angeschlichen und wirft erst einmal die Dosenmilch raus. Ich hole den Käse. Wir fressen uns so richtig die Ohren zu. Aber was ist das..... upps, schnell auf den Kratzbaum und schlafend stellen.

Mama kommt aus dem Schlafzimmer und sieht Licht in der Küche. Sie schaut nach und kommt zu uns. Wir zwei schnarchen in den höchsten Tönen, wir waren das ja auch nicht! Mama macht Licht an, wir öffnen total verschlafen die Augen. Sie schaut uns an und sagt: "Jetzt tut mal nicht so. Kimba hat noch Käse im Fell und Fanny Dosenmilch an den Schnurrhaaren." Upps, ertappt.

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Fanny und Kimba 1995
Es weihnachtet... - unser erstes Weihnachten

Meine Mama wird doch sehr merkwürdig. Sie rast durch die Wohnung und stellt überall Lichter und ähnliches Geplöns hin. Fanny ist total von den Socken. Diese vielen Lichter... Ach ja, die Brumsel wurde inzwischen operiert und seitdem ist sie auch net mehr so deppert.

Was macht Mama denn jetzt schon wieder?? Sie belagert den großen Tisch mit Päckchen, Papier und so vielen bunten Bändern. Ist das was zum spielen? Sie fängt an, die Päckchen einzupacken. Na warte, da mache ich doch gleich mal mit. Also rauf auf den Tisch und die Päckchen wieder auspacken. Fanny klaut sich Rollen mit den bunten Bändern und haut damit ab. Ein lustiges Nachlaufspiel beginnt. Juhu, Mama rast hinter Fanny her und ich kann in aller Ruhe das Papier zerfetzen. Lauter Konfetti fällt vom Tisch. Mama hat Fanny erwischt und ihr die Rollen wieder abgenommen. Mensch, was kann Fanny meckern! Ich sitze immer noch in aller Ruhe auf dem Tisch und zerfetze das Papier. Das macht wirklich Spaß. Mama kommt wieder und sieht meine tolle Arbeit. Ups, sie wird etwas säuerlich mit uns. Anstatt uns für die Hilfe zu danken, schimpft sie jetzt etwas - aber sie muss sich doch das Lachen sehr verkneifen. Warum muss sie das Zeuch auch einpacken, soll sie doch besser in Tüten packen, dann sehe ich wenigstens, was da drin ist. Bin ja so neugierig. Aha, sie nimmt jetzt auch die Tüten und packt die Sachen rein. Habe ich doch gleich gesagt! Warum hört sie nicht gleich auf mich??? Fanny und ich haben doch die besten Ideen. Mama erzählt uns, dass wir morgen einen Baum aufstellen und ihn schmücken! Was soll denn dat schon wieder?? Mal abwarten...

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Fanny und Kimba 1995
Wir schmücken den Baum...

Mama hat den Weihnachtsbaum aufgestellt und erklärt uns zwei, dass er nun geschmückt wird. Juhu, Baum schmücken... Was ist das eigentlich???? Fanny weiß es auch nicht, hätte ich mir ja denken können. Mama bringt eine Kiste mit vielen Sachen drin. Fanny und ich hopsen gleich mal rein und Mama holt uns sofort wieder raus. Mensch, ich will wissen, was da drin ist. Uiiihhh, sind da viele Bällchen drin, ob man mit denen spielen kann? Mama schaut uns zwei lachend an und gibt jedem von uns ein Bällchen oder auch Weihnachtskugel genannt. Sie erklärt uns, dass sie extra für uns unkaputtbare Kugeln gekauft hat. Fanny und ich hauen die Kugeln durch die Wohnung. Mensch, was kann die Brumsel rennen, trotz angesetztem Speckbauch. Ups, das sagt man aber nicht. Fanny sagt, sie ist nicht zu dick, nur zu klein für ihr Gewicht. Außerdem käme das von der Operation. Na gut, sie hat Recht, ich habe meine Ruhe. Wir spielen eine ganze Zeit mit den Kugeln, dann rasen wir wieder ins Wohnzimmer. Der Baum sieht aber toll aus, überall funkelt es. Fanny und ich legen uns gleich mal unter den Baum. Da sehen wir alles, aber uns sieht keiner. Vorderpfotenfußball macht doch wirklich sehr müde.

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Fanny und Kimba 1995
Zwischen den Jahren...

Schnurr, was sind wir zwei doch so müde und vollgefuttert. Weihnachten ist was tolles! Fanny und ich haben uns so vollgefuttert, dass unsere Bäuchlein bestimmt Bodenkontakt hatten. Wir sind so durch die Wohnung geschlichen, dass Mama uns Schnecken nannte. So eine Unverschämtheit!

Mama passt im Moment besonders auf uns auf, da draußen so ein Radau ist. Da gibt es immer wieder mal einen ganz lauten Knall und ich weiß nicht, woher der kommt. Mama sagt, da zünden Leute schon Silvesterraketen an, obwohl es noch zu früh ist.

An Silvester wird es richtig laut. Wir sollen dann am besten ins Schlafzimmer unters Bett. Pah, wir sind doch keine Angstkatzen! Nichts da net, wir sind dabei. Fanny schaut mich doch etwas skeptisch an. Ach, die olle Brumsel soll dann in ihr Versteck gehen. Ich bleibe am Fenster und schaue zu! Bin ja nicht umsonst ein gestandenes Katertier!

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Fanny und Kimba 1995
Die Welt geht unter...

Grrr, was ist denn hier los? Draußen ist ein Lärm und ein Gefunkel, is ja net zum aushalten. Mama sagt, dass es noch doller wird da draußen. Ach nee, Fanny kommt ja auch mal angeschlichen. Upps, das war aber ein lauter Knall, meine Haare stehen ja alle hoch. Ich glaube, mit dem gestandenen Katertier wird es doch nix, wenn das Geknalle noch doller wird. Fanny das Weib schaut mich so schelmisch von der Seite an, als wollte sie sagen, dass sie das gewusst hätte. Große Töne spucken und dann doch Angst haben. Na warte, der werde ich es zeigen, oder doch nicht...?

Mama lässt vorsichtshalber bei unserer Toilette das Licht an und hat uns unters Bett eine kleine Wasserschale und etwas Trockenfutter gestellt. Als ob wir da die ganze Nacht bleiben würden. Nix da! Ich habe keine Angst vor dem Geplinke, Geplunke und Geknalle! Oder vielleicht doch?

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Fanny und Kimba 1996
Wir leben wieder!

Ja, ja. Ich mit meiner großen Klappe. Was habe ich getönt, als Kater von Welt habe ich keine Angst vor der Knallerei! Aber was war, als es so richtig losging?? Ich bin im Schweinsgalopp unters Bett gerast. Fanny hat vor Angst in die Bettdecke vom Dreibein gepieselt. Sie hat mir ja im Vertrauen gesagt, dass sie ihn nicht so richtig leiden kann! Mama hat uns dann aus dem Schlafzimmer rausgelockt und wir sind beide hinter den Schuhschrank gerast. Warum müssen diese Menschen auch so laute Zischdinger in die Luft jagen, haben die denn nix besseres zu tun?

Als die Knallerei endlich nach einer halben Ewigkeit vorbei war, sind wir zwei auf wackligen Pfoten wieder aus dem Versteck herausgekommen. Fanny hat erst einmal laut gemeckert! Typisch Weib, immer erst danach meckern. Ich musste erst einmal zum Fressnapf und mich stärken. Angst zu haben macht doch sehr hungrig. Jetzt werden wir erst einmal unseren wohlverdienten Schönheitsschlaf halten!

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Fanny und Kimba 1996
Katzenkino ist angesagt


Irgendwas ist da draußen los! Es fallen so komische weiße Flocken vom Himmel und benetzen das Dach. Mama erklärt uns, dass das Schnee ist.
Interessiert mich herzlich wenig, was das ist. Ich weiß nur, dass ich nun auf dem Dach nicht spazieren gehen kann. Mama hat ziemlich deppert geschaut, als sie lüften wollte und ich aus dem Fenster raus bin. Wir wohnen unterm Dach und haben Gauben. Also kann ich auf dem Dach wandern gehen. Fanny hat dazu keine Lust, wie immer wenn es um Bewegung geht.

Also schneit es und ich schaue zu. Das ganze Dach ist mittlerweile weiß und Mama kommt mit einem komischen Grinsen angelaufen. In der Hand hat sie eine Tüte mit Körnern. Sie reißt das Fenster auf - man ist das kalt - und streut die Körner auf den Schnee. Soll ich jetzt etwa Körner futtern? Mama sagt, dass sei Vogelfutter, na und? Fanny und ich schauen weiter aus dem Fenster und da kommen Vögel. Mann, sind da dicke Brummer dabei. Fanny und ich können gar nicht mehr aufhören zu keckern und zu sabbern. Mama erklärt uns, dass das jetzt Katzenkino wäre. So viele Vögel... - ob die mich hinter der Scheibe sehen? Fanny sehen die bestimmt, die dicke Brumsel! Ich muss Mama jetzt erst einmal erklären, dass ich das Kino bitte jeden Tag hätte. Ist ja so spannend... und macht hungrig und müde.

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Fanny und Kimba 1996
Frühjahrsputz ist das Motto

Krrr, Mama ist wohl von Hummeln gebissen worden. Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen und es wird etwas wärmer, da ist sie der Meinung, hier mit Staubsauger etc. rumrasen zu müssen! Kann ihr nicht mal einer sagen, dass wir zwei edlen Fellnasen unsere Ruhe haben wollen?

Was macht sie denn jetzt schon wieder? Sie ist im Schlafzimmer und wirft sämtliche Klamotten aus dem Kleiderschrank aufs Bett. Fanny rast schon los und macht es sich auf dem Kleiderhaufen gemütlich. Ich gehe jetzt auch mal hin. Ups, der Schrank ist aber hoch und hat da oben ein Brett. Da will ich hin! Ich knatter Mama an, aber die schaut mich nur mit einem Seiteblick an und macht keinerlei Anstalten, mich hochzusetzen. Also muss ich selber ran. Mit dem Popo wackeln und einen Riesensatz auf Mamas Schultern. Na gut, ich musste dabei meine Krallen ausfahren, aber was soll's. Von Mamas Schultern noch mal einen Riesensatz und schon bin ich oben im Schrank. Mama schaut ziemlich deppert und reibt sich erst einmal die Schulter. Die soll sich bitte net so anstellen, ich habe sie schließlich darum gebeten, mich hochzuheben. Ist das toll hier oben. Hier könnte ich es aushalten.

Fanny liegt immer noch auf dem Kleiderhaufen und fragt mich, ob ich noch alle Schüsseln im Schrank habe. Was soll det denn heißen, bin doch net deppert. Mama gibt es auf, den Schrank aufzuräumen und geht in die Küche. Irgendwas hat sie vor, dass fühle ich in meinen Schnurrhaaren! Ach ja, sie klappert mit den Näpfen. Fanny rast los in die Küche und meckert. So so, Mama versucht also, uns reinzulegen. Aber net mit uns! Ich bleibe im Schrank. Soll Mama doch sehen, wie sie mich da rausbekommt. Wenn Fanny sich reinlegen lässt, ist das ihr Problem. Ich werde jetzt erst einmal eine Runde schlafen...

Huch, jetzt hört es sich an, als ob Mama die Näpfe füllt. Ob ich vielleicht doch mal aus dem Schrank raussollte? Na gut, mit dem Popo wackeln und ab aufs Bett. Ich wackel in die Küche und die Näpfe sind tatsächlich gefüllt. Mama haut ab ins Schlafzimmer und packt schnell die Klamotten wieder rein. So ein Ärger aber auch... Naja, irgendwie werde ich Mama doch noch helfen können. Ich räume erst einmal den Küchenschrank aus, den hat sie nämlich offen gelassen. Hihi...

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Fanny und Kimba 1996
Besuch ist im Anmarsch

Endlich hat Mama ihre unnötigen Frühjahrsputz beendet und hat leider auch unseren Notfressvorrat gefunden! Wir zwei edelsten Katzen von Welt haben mal Rippchenknochen aus dem Abfalleimer verschwinden lassen. Leider haben wir sie nicht gut genug hinter dem Rechner versteckt. Mann, was hat Mama uns angeschaut, als sie die gefunden hat. Naja, es könnte ja sein, dass mal ein Katzenfutternotstand eintritt, da muss man doch vorsorgen!

Heute bekommen wir Besuch von Mamas Eltern. Sie hat uns äußerst ernst erklärt, dass wir doch bitte das untersuchen von diversen Taschen sein lassen sollen. Das würden wir doch nie net machen, einfach in fremden Taschen wühlen! Eben hat es geklingelt und der Besuch kommt. Mann, was haben die für große Taschen mit und aus einer duftet es so lecker. Da muss ich doch gleich mal hin und meinen schwarzen Kopf reinstecken. Oh ein Hähnchen. Also Zähne in die Packung, rauszerren und im Galopp weg damit. Leider hat Mama das wieder einmal gesehen und rast hinter mir her. Mensch, kann die denn net mal wegschauen? Sie klaut mir das Huhn und bringt es in die Küche. Ihre Mama steht schon mit den Näpfen parat und zerlegt das Huhn. Fanny und ich stehen nur sabbernd und meckernd da. Geht das vielleicht mal ein bisschen schneller? Endlich kommen die Näpfe runter. Wir schlagen die Zähne in das leckere Fleisch und futtern uns die Ohren zu. Oh war das gut, aber da waren doch noch mehr Taschen!

Fanny und ich schleichen hin und untersuchen alles. Hui, da sind ja Mäuse und Bälle drin. Hurra, Spielzeug nur für uns. Mama packt uns das Spielzeug aus und wir zwei vollgefutterten Fellnasen rasen durch die Wohnung. Aber da duftet was so köstlich.... Hühnchenoma - jetzt hat sie ihren Namen weg - hat uns Katzenminzesäckchen mitgebracht. Sie sagt, die hat sie aus dem Palmengarten. Ganz frisch getrocknete Katzenminze. Himmlisch. Es dauert keine fünf Minuten, da sind die Säckchen durchgesabbert. Fanny rollt die Augen wie ein Schellfisch auf dem Trockenen. Typisch Weib sage ich da nur! Jetzt sind wir zwei aber doch sehr müde. Auf dem Kratzbaum, in die Hängematte kommen wir mit den Hühnerbäuchlein nicht mehr. Ich knattere Mama an, damit sie mich mal hochhebt. Ups, sie hört ja mal auf mich. Fanny wird auch hochgehoben, die ist ja auch ein wenig schwerer als ich. Jetzt wird erst einmal geschlafen und von Hühnern geträumt.

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Fanny und Kimba 1996
Mamas Urlaub


Irgendwas ist hier im Busch! Mama ist irgendwie traurig. Sie sagt, dass sie nun in Urlaub fährt und uns hier alleine lässt. Am liebsten würde sie uns aber mitnehmen. Was ist denn Urlaub?? Nun ist es soweit, die Koffer sind mit unserer tatkräftigen Hilfe gepackt und Mama gibt uns einen Abschiedskuss. Die Mama vom Dreibein wird uns in der Zeit versorgen. Na gut, Hauptsache der Napf ist gefüllt und das Klo ist sauber.

Die Tage vergehen und wir wollen endlich unsere Mama wiederhaben. Der Ersatz ist zwar auch ganz lieb, aber halt nicht unsere Mama! Jeden Tag verbringt die Ersatzdosine viel Zeit bei uns, spielt und schmust mit uns. Ich habe auch gar keine Lust auf irgendwelchen Unfug.

Aber was ist denn jetzt los??? Fanny rast wie von der Tarantel gestochen an die Wohnungstür! Mensch Fanny, es ist doch mitten in der Nacht! Da höre ich auch die Schritte, ob Mama endlich wieder kommt? Der Schlüssel wird ins Schloss gesteckt, die Tür geht auf und Mama steht da! Juhu, auf sie mit Gebrüll! Jetzt wird sie erst einmal durchgeschmust. Fanny steht nur da und plappert los. Mensch, die olle Quasseltante. Sie soll schmusen und nicht plappern. Endlich ist unsere kleine Katzenwelt wieder in Ordnung!!!

In der nächsten Geschichte packen wir die Koffer aus, da sind Sachen für uns drin!

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Fanny und Kimba 1996
Wir packen die Koffer aus...

Endlich ist Mama wieder da und jetzt wuchtet sie die Koffer und Taschen ins Arbeitszimmer. Mensch, die Taschen sind ja interessant. Ich habe da eine Packung Kekse entdeckt und haue doch da gleich einmal meine Zähne rein. Fanny lenkt Mama ab. Jetzt macht Mama die Koffer auf und Fanny springt erst einmal hinein. Sie fängt an, die Klamotten rauszuwerfen. Uiiihhh, Fanny ist ja eine richtig gute Umgräberin. Mama muss nur noch lachen über uns zwei. Sie entdeckt, dass ich Kekskrümel an den Schnurrhaaren habe. Upps, ertappt!

Was ist denn jetzt wieder mit Fanny los? Sie rast durch die Wohnung und ruft ganz laut, dass Mama ihr Mupfeln mitgebracht hat. Mensch Fanny, das heißt Muscheln!!! Fanny hat die Tasche mit Katzenfutter entdeckt. Mama war in der Bretagne - wo auch immer das sein mag - und hat dort Futter für uns gekauft. Sie liest uns die Sorten vor, soweit sie die übersetzen kann. Thunfisch, Garnelen, Muscheln, Tintenfisch und so leckere Sorten. Fanny trippelt schon ganz aufgeregt mit den Hinterpfoten. Wie, mit den Hinterpfoten? Wie macht sie das nur? Mama geht in die Küche und füllt unsere Näpfe mit Muschelkatzenfutter. Fanny ist nicht mehr zu halten und fegt wie ein Orkan über ihren Napf. Ach Mama, mir schmeckt das aber gar net nicht. Bitte gib mir noch Parmesan drüber. Mama macht das auch und ich muss aufpassen, dass die verfressene Brumsel nicht auch noch meinen Napf leert. Ist die aber verfressen!!! So etwas gehört sich aber nicht für eine Katzendame von Welt!

Frisch gestärkt, helfen wir Mama weiter, die Koffer auszupacken. Als wir endlich damit fertig sind, muss Mama die Sachen in der ganzen Wohnung zusammensuchen. Wir zwei waren sehr fleißig und haben alles verteilt!

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Fanny und Kimba 1996
Kimbas Besuch bei den Vögeln

Hihi, ich habe Mama mal wieder reingelegt. Sie wollte im Wohnzimmer lüften und hat die Türen zugemacht. Hat Mama denn immer noch nicht begriffen, dass ich Türen aufmachen kann? Also rauf auf die Klinke, rein ins Zimmer und ab aufs Dach.

Vor dem Haus steht so ein wahnsinnig interessanter Baum. Da gehe ich doch mal hin. Hmmm, auf den Baum komme ich ja doch nicht. So ein Ärger! Was ist denn das? Da zwitschert es doch! Ah ja, da sehe ich ein Vogelnest. Himmlisch, da sind ja kleine Vögel drin. Ich lege mich mal hin und schaue den Kleinen zu. Huch, da kommen aber zwei große Vögel angeschossen. Hilfe, die wollen mich wohl angreifen. Mensch, machen die einen Lärm. Fanny liegt auf der Fensterbank und meint, ich sollte schnellstens wieder reinkommen. Ich traue mich aber nicht. Mama schaut aus dem Fenster im Arbeitszimmer und lockt mich mit Leckerlies. Mama, rette ich mich! Diese Riesenvögel wollen mir ans Fell. Mama meint, dass sind Eichelhäher, aber ich denke, Mama hat soviel Ahnung von Vogelarten, wie ich vom Autofahren. Nämlich gar keine. Diese Riesendinger machen immer noch einen Radau, mir fallen gleich meinen schwarzen Ohren ab! Da Mama keine Anstalten macht, auch aufs Dach zu krabbeln, schleiche ich mit Bauch-Dach-Kontakt ganz langsam zurück Richtung Fenster.

Ich habe es geschafft, bin wieder auf der Fensterbank. Jetzt fange ich an zu meckern, bin ja auch in Sicherheit. Da gehe ich so schnell nicht mehr hin. Da bin ich ja in höchster Gefahr. Fanny lacht mich aus, so eine Unverschämtheit aber auch. Aber diese Riesendinger sind jetzt endlich ruhig, welch eine Wohltat für meine doch sehr sensiblen Ohren! Von diesem Schock muss ich mich erst einmal erholen.

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Fanny und Kimba 1996
Wir lesen Zeitung


Es ist ein schöner Herbsttag und Mama sitzt am Esstisch mit einer Tasse Kaffee. Sie will mal in aller Ruhe die Zeitung lesen. Fanny, und ich als klügste Katzen von Welt, wollen natürlich mitlesen. Ich will den Sportteil haben und mal schauen, ob was von den katzianischen Vorderpfotenfußballweltmeisterschaft drinsteht. Fanny möchte sich lieber die neueste Katzenmode anschauen. Als ob die was in Übergröße haben! Mama schlägt die Zeitung auf und wir zwei Fellnasen legen uns erst einmal darauf. Mann, da steht ja wirklich nix net drin, was interessant ist. Mama versucht, uns zur Seite zu schieben. Wir sind aber standfest und bewegen uns so rein gar net zur Seite.

Upps, jetzt steht Mama auf und geht raus. Fanny und ich schauen uns an und denken genau dasselbe. Auf die Zeitung mit Gebrüll. Wir zerfetzen sie in lauter kleine Teile. Mensch, der Tisch sieht aus, lauter kleine Fetzen. Mama kommt wieder und sieht unsere tolle Arbeit. Haben wir doch toll gemacht, net wahr Mama? Sie muss schallend lachen und sagt, da haben wir aber Recht gehabt, die Zeitung zu zerfetzen. Aber es wäre doch nett, wenn wir jetzt beim Aufräumen helfen würden. Wieso denn wir?? Soll sie doch besser selber machen, schließlich ist sie doch die Hausfrau! Fanny und ich haben jetzt erst einmal was besseres zu tun!

In der nächsten Geschichte machen wir einen Zeitsprung in das Jahr 1999, wo sich unser Leben komplett verändert! Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich in den Jahren dazwischen ruhiger wurde und nix neues mehr angestellt habe.

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Fanny und Kimba 1999/2000
Mama zieht aus!

Was ist dann hier los? Mama packt ihre gesamten Sachen zusammen und sagt zu uns, dass sie auszieht! Wie nur sie und was ist mit uns??? Mama sagt, dass sie nicht ohne uns geht. Fanny macht Freudensprünge, denn sie konnte das Dreibein ja so gar net leiden. Mitten in der Nacht bekommen wir einen Streit von Mama und dem Dreibein mit. Er will uns behalten! Mama sagt, nur über ihre Leiche. Was soll das denn heißen? Außerdem hat Mama den Tierheimvertrag alleine unterschrieben und da gibt es keine Diskussion.

Es ist soweit, Mama packt uns ein und ihre Freundin holt den Rest aus der Wohnung. Ab ins Knatterdings und wir zwei ängstlichsten Katzen von Welt schmettern Arien. Fanny will vor zu Mama. Mal schauen, was ich machen kann. Upps, ich habe den Transportkorb auf und nix wie ab zu Mama auf den Schoß. So viele Lichter da draußen. Ist das spannend. Wir bleiben ganz lieb bei Mama sitzen und schauen aus dem Fenster. Das Knatterdings hält an und wir werden wieder in den Korb gepackt.

Gleich sehen wir unsere neue Wohnung! Uiii, wir haben ja einen großen Balkon und unsere Sachen sind auch schon ausgepackt. Fanny freut sich, dass sie das depperte Dreibein nun endlich los ist. Naja, ich gebe ja ungern zu, dass die Brumsel doch noch recht hatte. Sie hat gespürt, dass da was im Busch ist. Ich habe nur gehört, dass Mama durch ein viel jüngeres Modell ausgetauscht wurde. Soll sie doch froh sein, dass sie den endlich los ist. Hier gefällt es uns auf jeden Fall! Mensch Mama, jetzt gibt uns doch mal was zu futtern. Umziehen mach so hungrig und müde!!!

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Fanny und Kimba 2000
Wir bauen die Möbel auf


Jipiiiihhh, die neuen Möbel kommen. Mensch, was sind das viele Kartons, da muss ich hin und meine Hilfe anbieten. Die netten Möbelmenschen machen die Kartons auf und fangen an, das Bett und den Schrank aufzubauen. Ich untersuche erst einmal die Kartons! Als handwerklich begabtester Kater von Welt muss ich doch mithelfen! Fanny, die ängstlichste Katze von Welt hat sich auf den Kratzbaum verzogen. Uiiih,  soviele Schrauben liegen da rum, ob ich mir mal eine klauen könnte. Grrr, die Kerle merken aber auch alles. Der eine erklärt mir gerade, dass er selber klauende Katzen hat. Als ob ich jemals klauen würde, niemals net!

Hmmm, der Schrank gefällt mir aber gut, will da sofort rein. Aber keiner will mir helfen. Vielleicht sollte ich einfach wieder einen Menschen als Sprungbrett benutzen. Ups, Mama scheint Gedanken lesen zu können. Sie schnappt mich und trägt mich zu Fanny. Dann macht sie die Türe zu und schließt ab. So eine Unverschämtheit! Mensch, ich will wieder ins Schlafzimmer und singe meine Schmetterarien, aber Mama erhört mein Flehen nicht.

Endlich ist der Krach im Schlafzimmer vorbei und wir dürfen hier wieder raus. Nix wie ab ins Nebenzimmer und alles untersuchen. Ich hoffe doch, dass die Kerle auch alles richtig gemacht haben. Als katzianischer Möbelprüfer muss ich doch erst einmal jede Schraube überprüfen. Fanny springt gleich aufs Bett und kuschelt sich in die Decke. Auf das Weib ist doch wirklich kein Verlass! Sie sollte mir eigentlich helfen. Aber nix da, Madame macht es sich gleich mal wieder gemütlich. Ich gebe zu, die haben eine ordentliche Arbeit hingelegt, obwohl ich nicht die Oberaufsicht hatte. Mama packt jetzt ihre Klamotten in den Schrank und räumt auf.

Halt, lass den Riesenkarton bitte liegen, den will ich haben. Da kann man sich so schön reinlegen und schlafen. Mama lässt ihn auch liegen und sagt zu mir, dass der aber auch noch wegkommt, wenn ich ihn nicht mehr will. Na gut, aber ein wenig spielen werde ich doch noch dürfen. Hach, das war heute aber wieder ein spannender Tag.

Das nächste Mal erzähle ich, wie ich die Küchenschränke kontrolliere.

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Kimba und Fanny 2000
Mamas Küchenschrank wird ausgeräumt

Hmmmm, diese Schränke hier gefallen mir wirklich gut. Mal schauen, ob ich einen aufbekomme. Es klappt und ich nix wie rein. Upps, jetzt habe ich doch tatsächlich eine Schüssel runtergeworfen. Mann, die zerscheppert aber laut auf den Fliesen! Mama kommt gerast und schimpft erst einmal mit mir rum. Sie pflückt mich vorsichtig aus dem Schrank, bevor ich noch mehr runterwerfen kann. Was muss sie auch ihr Porzellan da rein stellen? Selbst dran schuld.

Mittlerweile wohnen wir schon lange in der Wohnung und ein neues Dreibein hat sich auch schon vorgestellt. Fanny und ich haben erst einmal den katzianischen Tauglichkeitstest gemacht. Wir haben uns als total verhungerte Katzen vor seine Füße geworfen und er hat uns tatsächlich die Näpfe gefüllt. Test bestanden. Ich muss aber zugeben, dass wir erst kurz zuvor gefüttert wurden.

Mama hat uns gesagt, dass sie nun bald in Urlaub fahren werden und wir in der Zeit zur Hühnchenoma kommen. Juhu, jeden Tag Hühnchen und Fanny bekommt Krabsis. Aber irgendwas ist mit Mama los. Fanny ist ganz außer Rand und Band. Sie sagt nur, dass wir ein Baby bekommen. Wie, wir bekommen ein Baby? Ich doch nicht und Fanny auch nicht. Fanny erklärt mir deppertem Kerl, dass Mama ein Baby bekommt, nur weiß sie noch nix davon! Wie soll das denn bitte gehen? Irgendwie bin ich doch etwas überfordert hier mit dem ganzen. Es wird Zeit, dass wir zur Hühnchenoma kommen, denn dort bin ich höchsten mit Fressen überfordert.

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Fanny und Kimba 2000
Angriff auf Opas Joghurt


Jetzt sind wir schon eine Weile bei Oma und Opa. Uns gefällt es hier so gut, dass wir gar net nicht mehr wegwollen. Oma haben wir ganz gut erzogen, nur Opa macht noch nicht so richtig mit. Der meint doch allen ernstes, dass er sein Joghurt alleine essen kann. Aber net mit uns! Als er mal wieder meinte, er müsste eins essen, kam ich von vorne angelaufen und bettelte. Er hielt sein Joghurtbecher hinter sich und da saß schon die dicke Brumsel. Sie hat natürlich gleich ihren Kopf in den Becher reingesteckt und losgeschlabbert. Das Gesicht von Opa war zum brüllen. Mann, hat der deppert geschaut. Hätte er uns gleich mal eine Portion abgegeben, wäre nix passiert. Ha, wir sind doch eine ganze Portion schlauer als er! Oma hat natürlich gesehen, was wir vorhaben, aber nix verraten.

Apropos Oma. Die muss ja mit uns Frühsport machen. Sobald sie die Wohnungstür aufmacht, um Mülltüten rauszustellen (ich verstehe gar net warum sie das macht), rase ich die Treppen runter und Fanny die Treppen rauf. Wir wohnen zur Zeit in einem Haus mit fünf Stockwerken. Runter geht es nur eine Etage, aber rauf... Oma hat mich schnell wieder geholt. Aber Fanny rast ja hoch und wartet immer, bis Oma fast in ihrer Nähe ist und dann nix wie ab die nächsten Treppen hoch. Irgendwann ist Fanny dann ganz oben und Oma kann sie einsammeln und wieder runtertragen. Wir machen uns echt einen Spaß daraus, Oma durch das Treppenhaus zu jagen. Sport ist gesund!

Naja, bei den Mülltüten rausstellen, bin ich ja nicht so ganz unschuldig. Ich habe es mir angewöhnt, die Tüten jeden Nacht auszuräumen und alles in der Küche zu verteilen. Es könnte ja sein, dass noch was für mich und Fanny drin ist. Ich gebe ja zu, wir zwei sind äußerst verfressen. Aber wir können ja so gar nix net dazu, dass es bei der Oma immer so lecker schmeckt. Fanny hat schon ein kleines Wohlstandsbäuchlein angesetzt, bei mir sieht man das net so, bin ja ein großer Kater.

Letztens hat sich Oma mal Nudeln mit einer Pilzsoße gemacht. Als sie im Wohnzimmer war, bin ich in die Küche geschlichen und habe mal den Deckel vom Topf entfernt. Leider ist der Deckel auf den Boden gefallen. Bis die Oma aber in der Küche war, hatte ich die Nudeln schon vertilgt. Mann, waren die lecker. Fanny ist für so etwas so rein gar net zu haben. Sie will immer nur Krabsis oder Fisch haben. Die hat keine Ahnung, was ihr so entgeht!!

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Fanny und Kimba 2000
Eine Putenkeule und ihre Folgen...

Grrrr, gerade war ich durchs Omas Bauchkrabbeln so schön eingeschlafen, da muss sie auch schon wieder aufstehen. Was will sie denn jetzt schon wieder?? Ups, sie geht in die Küche, also nichts wie hinterher. Fanny die olle Brumsel sitzt schon längst auf dem Küchenstuhl.

UIIIIIHHHHH, Oma holt ein riesiges Dingsda aus dem Kühlschrank. Sie erklärt mir, das wäre eine Putenoberkeule. Fanny und mir läuft schon die Sabber im Mund zusammen. Oh Mensch, jetzt muss ich auch noch für große Königstiger, immer wenn es spannend wird. Schnell auf mein Klo und ein Stinker gesetzt. Geht das vielleicht mal ein bisschen schneller hier? Ah fertig, zuscharren geht jetzt nicht und Pfoten abschütteln schon mal gar nicht. Im Schweinsgalopp ab in die Küche und die Leckerei anknattern.

Aber wieso schaut mich die Oma so schräg an? Fanny kringelt sich vor Lachen auf dem Stuhl. Huch, ich stinke ja noch und wenn ich mir den Boden so anschaue... Hilfe, ich habe ja einen Stinker an den Pfoten und der Boden ist von meinen Pfotenabdrücken etwas gesprenkelt... Ich bin doch echt ein kleines Katzenferkelchen. Oma packt mich und schleppt mich ins Bad. Sie wäscht mir erst einmal mein schwarzbefelltes Hinterteil und die Pfoten. Mensch Oma, kannst Du das nasse Wasser nicht mal weglassen? Endlich bin ich sauber und rase wieder in die Küche. Oma kommt mit einem Teil und wischt damit über den Boden. Sie weiß nicht ob sie lachen oder schimpfen soll. Sie ist doch selber dran schuld, hätte sie noch etwas gewartet, wäre das nicht passiert. Es ist ihr doch bekannt, dass ich extrem verfressen bin.

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Fanny und Kimba 2000
Oma wird reingelegt!


Ja ja, nach dieser Putenkeulen-Affäre ist Oma doch etwas vorsichtiger geworden. Sie fragt mich jetzt immer bevor sie in die Küche geht, ob ich noch einmal auf mein Klo muss. Mensch Oma, dass kann doch jedem mal passieren!

Heute hat sie uns mal wieder ein Hühnchen mitgebracht. Eigentlich wollte sie das essen, mit einer Portion Salat. Den Salat hat sie bekommen, aber das Huhn... Als wir dann endlich fertig waren mit Futtern, packte Oma die Knochen in eine Tüte und stellte sie vor die Wohnungstür. Was soll denn das bitte schön? Ich will die Tüte haben!!! Ha, es klingelt, Oma macht die Tür auf und sieht nicht, dass ich mich anschleiche. Jetzt aber schnell die Zähne in die Tüte gehauen und nix wie ab damit. Oma kann gar nicht so schnell schauen, wie ich wieder weg bin. Schnell in mein Geheimversteck und die Tüte aufgebissen. Oh Mist, Oma hat mich entdeckt und die Tüte ist auch schon wieder weg. So ein Ärger!!! Oma hat mir gesagt, dass sie jetzt keine Zeit hat, mir hinterher zu rennen, sie müsste den Weihnachtsbaum aufstellen. Außerdem käme heute unser Chef. Meint die etwa Mama?

Wir helfen Oma wieder beim Baumschmücken und da geht auch schon die Tür auf. Mama ist da! Fanny und ich rasen im Schweinsgalopp an ihr vorbei und verstecken uns. Es könnte ja sein, dass sie uns holen will. Aber keiner macht Anstalten, unsere Sachen einzupacken, also können wir wieder aus dem Versteck raus. Mama kuschelt erst einmal mit uns und sagt uns, dass wir noch eine Weile bei der Oma bleiben werden. Erst, wenn sie ins das Haus vom Dreibein umgezogen ist, kommen wir dann nach. Juhuuuu, wir haben noch eine Gnadenfrist.

Fanny knattert mich an, ob ich mir schon mal Mamas Bauch angeschaut habe. Mann, ist der rund geworden. Aber ist ja lange noch nicht soweit. Fanny trippelt schon wieder mit den Hinterpfoten. Sie will mal Mamas Bauch anschnurzeln. Olle Schleimliesel! Mama schaut uns zwei so an und stellt fest, dass wir etwas rundlicher geworden sind. So eine Unverschämtheit, wir und rundlicher. Daran ist alleine die Oma schuld, warum gibt die uns auch immer so leckere Sachen? Was kann ich dafür, wenn sie Opa das Frühstücksbrot soweit fertigmacht und dann aus der Küche rausgeht. Ist doch klar, dass ich das Brot abschlabber und Fanny den Käse vertilgt. Jetzt bin ich aber beleidigt!

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Fanny und Kimba 2000/2001
Weihnachten und Silvester


Endlich war der große Tag da, wir können unsere Geschenke auspacken. Macht das ein Spaß, die Zähne in so ein Knisterpapier zu hauen. Jaaaaa, es gibt Geschenke nur für uns. Spielzeug, Futter, neue Näpfe usw. und vollgefuttert sind wir auch. Mama sagt uns, dass wir bald in unser neues Haus kommen. Wie, ein ganzes Haus nur für uns? Is ja doll!

Jetzt kommt wieder die Zeit der Knalldinger, hilfe, ich habe doch so eine Angst!!! Mama und ihr Dreibein kommen auch wieder zum Familientreffen. Draußen knallt es wieder ganz dolle rum. Aber was ist denn mit Fanny los? Sie sitzt wie ein Fels in der Brandung an der Balkontür und schaut sich die lauten bunten Lichter an - das muss ich jetzt aber gar net nicht verstehen. Naja, ich setzt mich mal ganz klein gepackt dazu. Uiiiihhh, das macht ja richtig Spaß. Mama lacht nur noch über uns. Fanny dreht ihren Kopf wie eine Radarschüssel oder wie der Name dieses Dingsdas auch immer sein mag. Mensch, diese olle Brumsel is ja richtisch mutig. Aber jetzt wird es mir doch zuviel, ich verzieh mich mal in die Kuschelhöhle. Dort kann mich so ein Knalldingsda net treffen. Auf den Schreck muss ich jetzt einmal ne runde schlafen.

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Fanny und Kimba 2001
Umzug ins neue Haus


Was ist denn hier los? Oma packt unsere Sachen ein und erklärt uns, dass es heute wieder zu unserem Chef geht. Hat uns vielleicht mal einer gefragt, ob wir überhaupt wollen? Neee, natürlich nicht. Es klingelt, wir hauen vorsichtshalber mal ab.

Ahja, das Dreibein kommt alleine. Wo ist Mama????? Das Dreibein sagt, dass Mama hohes Fieber hat und deshalb zu Hause geblieben ist. Oma sagt, wenn das Fieber net weggeht, soll der Notarzt kommen, da Mama ja ein Kind bekommt. Mensch Mama, wat mach'ste denn für Sachen??? Dreibein packt uns in den Korb und ab geht's. Oma hat uns aber versprochen, dass wir jederzeit wiederkommen dürfen. Na wenigstens etwas!

Wir sind im Knatterdingsda und los geht die Fahrt. Fanny und ich schmettern mal wieder unsere Arien - sehr laut und sehr falsch. Endlich sind wir da. Das Dreibein packt uns direkt bei unserem Moffeltoffel - mein Name für unsere Toilette - wieder aus. Mensch, wir haben ja Treppen zum rasen und einen Garten, Terasse... TOLLLLLLLLLL.

Aber wo ist Mama? Ich rase die Treppen runter, dass das ganze Haus wackelt - Fanny die Brumsel läuft ganz Dame die Treppen runter - und da ist Mama!!! Nichts wie auf ihren Bauch. Huch, ich kuller ja runter. Gott, ist der Bauch aber dick geworden und da drin bewegt sich ja was! Ich werde auch noch getreten, so eine Unverschämtheit. Fanny legt sich seitlich an den Bauch und schnurzelt ihn an und was passiert, die Tritte hören auf! Fanny schaut mich an und sagt, dass man das halt so macht. Net so wie ich oller Trampel! Ich bin doch kein Trampel!!!

Mama sieht etwas krank aus, es geht ihr wohl nicht so gut. Sie sagt zu uns, dass sie krank sei, aber das hohe Fieber sei endlich runter. Wir werden Mama jetzt mal wieder fit machen! Ich habe jetzt aber keine Zeit, da ich mich erst einmal umschauen muss. Hey Dreibein, ich habe Hunger. Gibt es bald mal was zu futtern??? Na endlich, Dreibein füllt die Näpfe. Fanny knattert mich an, dass ich nur ans Futtern denken würde - na und? Als schönster Kater von Welt muss man doch auf sein wohlgenährtes Aussehen achten!!

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Fanny und Kimba 2001
Das Haus wird erobert!


Seit einigen Tagen leben wir nun im neuen Haus mit Mama (der schwangeren Auster) und dem Dreibein. Mensch, ist das alles spannend. Vor allen Dingen der Keller ist so interessant. Mama hat mal einen kleinen Moment nicht aufgepasst und schon sind wir zwei in den Keller gedüst. Hihi, Mama mit ihrem Bauch ist ja im Moment gar net nicht so schnell. Im Keller sind wir doch gleich einmal in die hinterste Ecke gedüst. Irgendwie kam ich weiß statt schwarz raus. An meinen Schnurrhaaren hing der Staub. Fanny und Mama lachten mich doch tatsächlich aus. GRRRR. Soll Mama doch den Keller putzen, damit ich nicht so dreckig werde!

Aber eine Beschwerde - oder auch zwei - muss ich doch loswerden. Hier kann ich weder den Kühlschrank öffnen, noch den Mülleimer ausleeren. So was aber auch. Da muss ich mir doch glatt wat anderes einfallen lassen. Ich habe auch schon so eine Idee und werde sie doch gleich einmal in die Tat umsetzen! Das Dreibein hat doch glatt vergessen, die Chipstüte wegzuräumen, sein Pech. Nachts, als endlich mal Ruhe war haben ich und Fanny die Tüte ganz gemütlich durch das Haus geschleppt. Ich kann euch sagen, dass war ein Spaß, als Mama und das Dreibein aufgestanden sind. Im ganzen Haus waren diese kleinen leckeren Teilchen verteilt!!! Wir haben mal wieder ganze Arbeit geleistet? Sogar in der Badewanne lagen welche, das war ich aber net nicht, sondern Fanny. Ich muss dem Dreibein mal klar machen, dass ich nur Paprika-Chips mag und net dieses scharfe Zeuch. Davon brennt mein schwarzen Hinterteil immer so!!!

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Fanny und Kimba 2001
Mamas Bauch ist viel zu dick!!!

Mensch Mama, was ist denn nur mit Deinem Bauch los? Da drin rumpelt es und ich kann net mehr auf meinen Lieblingsplatz liegen, ohne dass ich getreten werde! GRRRR. Fanny sagt immer zu mir, dass da drin ein Baby ist. Na und? Wenn ich jetzt mal ganz gemein sein will, dann sage ich ganz laut, dass Mama ihre Kaffeetasse auf dem Bauch abstellen kann. HIHI. Außerdem watschelt sie wie eine Ente. So, dass hat se nun davon! Aber irgendwas ist hier im Gange. Mama hat schon eine Tasche gepackt. Wie, will sie etwa weg oder sollen wir wieder umziehen?

Es ist sehr früh am morgen und das Dreibein packt Mama ins Knatterdings. Vorher haben wir zum Glück aber noch unser Futter bekommen! Das ist ja wohl auch mal das Wichtigste! Mama hat sich von uns verabschiedet und sagte, dass sie nun in die Klinik muss, das Baby hat eine Zwangsräumungsbefehl bekommen. Wat soll denn dat bitte sein???

Einige Zeit vergeht und dann kommt das Dreibein, aber ohne Mama. Was ist denn mit dem los? Der ist ja total deppert! Er ist nur am telefonieren und erzählt jedem, dass Jenny (wer ist denn das?) endlich da ist. Mutter und Kind haben die OP (?) gut überstanden. Is ja alles schön, aber wo ist Mama, wann kommt sie wieder??? Fanny und ich müssen uns jetzt erst einmal um das Dreibein kümmern, so deppert wie der ist. Endlich hat sich das Dreibein wieder beruhigt, wurde ja auch mal Zeit!

Jetzt ist Mama schon einige Zeit weg, aber das Dreibein sagt uns, dass Mama bald heimkommt. Wann ist denn bald??? Es vergehen noch ein paar Tage und auf einmal geht die Tür auf. Mama ist wieder da und hat eine kleine Tasche in der Hand. Daraus kommen so komische Geräusche! Fanny ist ganz aufgeregt. Sie brüllt nur, dass das Baby endlich da ist. Ist mir egal, Hauptsache, Mama ist wieder da. Sie stellt die Tasche ab und knuddelt uns erst einmal. Dann zeigt sie uns die kleine Jenny. Ach ist die aber süß. Fanny und ich schnuppern erst einmal ganz vorsichtig an den so kleinen Händen. UIII, die riecht aber gut. Jetzt macht sie die Augen auf und... brüllt los.

HILFE, hier ist eine Sirene eingezogen, nix wie ab hinter das Sofa...

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Fanny und Kimba 2001
Die erste Zeit mit Baby Jenny


Mama und Jenny sind ja endlich wieder da. Mama musste noch einmal ins Krankenhaus, wegen so einer depperten Entzündung. Mein Gott, sieht die aber fertig aus. Jenny ist eine richtige süße Maus. Die riecht so lecker. Fanny und ich sind hin und weg von dem kleinen Wesen. Fanny liegt immer zu Jennys Füßen. Am liebsten würde sie auch mit ihr im Bettchen schlafen. Aber wir haben nun Schlafzimmerverbot. Na gut, is ja nur für eine bestimmte Zeit. Tagsüber dürfen wir ins Bettchen von Jenny. Mama hat extra eine Kuscheldecke für uns reingelegt. Sie will ja nicht, dass wir eifersüchtig werden. Wir werden doch net eifersüchtig!

Aber meine armen Ohren, wenn Jenny laut schreit, weil sie Hunger hat. Ich habe mich schon bei Mama beschwert. Aber sie sagte nur, dass ich nun mal selbst erlebe, wie das ist, wenn man nach Futter schreit. Wir wären ja auch nicht gerade leise, wenn es ums Futter geht. Aber so laut sind wir doch bestimmt nicht...

Fanny hat sich als regelrechter Wachhund - sorry Wachkatze - entwickelt. Sobald sich einer Jenny nähert, dann plustert sie sich auf und fängt ganz laut an zu knurren. Nur Mama, Dreibein, Hühnchenoma und Opa dürfen sich Jenny nähern und sie auf den Arm nehmen. Sonst keiner! Na gut, wenn Mama zu Fanny sagt, dass es in Ordnung ist, hört die Brumsel auf, aber sonst... Mama findet das klasse, wie Fanny sich aufführt. So hat sie die Gewissheit, dass keiner sich Jenny nähert, wenn Mama es nicht will. Hihi! Ich gebe ja zu, dass ich Jenny auch bewache, aber fauchen kann ich leider nicht - schäm - dafür knatter ich dann ganz laut und hoffe, dass es sich wie eine Drohung anhört. Mama klärt den Besuch ja auch nicht auf, dass ich nur knatter und nicht knurre. Gut gemacht Mama! Wir haben uns halt einfach in Baby Jenny verliebt!

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Fanny und Kimba 2001
Baby Jenny wird "gerettet"


Jenny ist jetzt schon einige Wochen bei uns und wir haben sie ja sooo lieb. Fanny folgt Mama und Jenny auf Schritt und Tritt. Nichts kann Mama ohne Fanny machen. Ich liege lieber in meinem Kratzbaum und schaue zu, was da passiert.

Jenny hat jetzt ihre Krabbeldecke auf dem Teppich liegen und Fanny liegt immer bei ihr. Meine Güte, das ist ja wirklich eine ganz große Liebe zwischen den beiden. Jenny versucht jetzt aus zu krabbeln, aber sie kann es noch nicht so gut. Macht nix, wir zeigen es ihr schon!!!

Eben hat Mama die kleine Maus mal auf den Bauch gelegt und... die Sirene geht los. Hilfe, ist das laut. Fanny kommt im Rennkatzentempo angerast und schreit Mama an, dass sie Jenny aber sofort wieder umdrehen soll. Mensch Fanny, schrei doch net so laut, du übertönst ja noch die Sirene von Baby Jenny! Fanny ist ja total deppert, sie trippelt um Jenny rum und schreit Mama und das Dreibein immerzu an. Als Mama nicht reagiert, packt Fanny Baby Jenny im Nacken - am Pullover - und will sie wegzerren!!! Ja, wo bin ich denn hier reingeraten? Fanny kann Jenny natürlich nicht wegzerren, da sie doch etwas zu schwer ist. Außerdem ist Jenny nicht Fannys Baby!!! Das ist ja wirklich ein Bild für die Götter, wie die Brumsel Baby Jenny wegtragen will. Jetzt hat Mama ein einsehen und dreht Jenny wieder auf den Rücken. Die zwei Sirenen sind auch sofort still. Welch eine Wohltat für meine armen schwarzbefellten Ohren! Fanny meckert noch ein wenig rum, ist jetzt aber zufrieden. So eine Aufregung am helllichten Tag! Na ja, was macht man nicht alles für so ein kleines süßes Wesen.

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Fanny und Kimba 2001
Kimba geht spazieren

Uiii, ist das aber heiß hier. Mama macht alle Türen zu und die Fenster auf. Ich will aber auch mal rausschauen dürfen und die Sommerluft schnuppern. Aber ich darf ja nicht, da Mama mir nicht so richtig traut (bin doch so unschuldig!). Fanny bleibt ja auf der Fensterbank liegen, aber ich... Ich muss mich mal schnell ne Runde einschleimen und siehe da, Mama lässt die Türen offen. Nix wie ab auf die Fensterbank und rausgeschaut. Ist das aber spannend... Heute mache ich aber noch nix, obwohl, in meinem fellbesetzten Kopf ist da so eine kleine Idee... Mama ist ganz stolz auf mich, dass ich nicht abgerückt bin - wenn die wüsste...

Am nächsten Tag ist es immer noch so heiß und Mama macht wieder die Fenster auf. Ich wieder auf die Fensterbank und abgewartet, bis Mama nicht schaut. Huiii, ab geht es auf die Straße. Mensch, das riecht so interessant, das muss doch alles von mir untersucht werden. Fanny ruft, dass ich wieder reinkommen soll. Mensch Fanny, sei doch mal leiser, sonst hört Mama dich doch noch. Zu spät, Mama hat gesehen, dass ich da draußen rumspaziere. Nix wie ab unter ein Auto.

Huch, Mama kommt im Schweinsgalopp rausgerast und will mich holen. Ich krabbel noch ein wenig tiefer unters Auto. Hihi, da bekommst Du mich aber nicht!!! Mama schimpft mit mir und droht mir Fleischwurst-, Hühnchen-, Schleckerlie-Entzug auf Lebenszeit an. Neeee, das will ich nun aber auch nicht. Ich komme doch besser mal freiwillig wieder raus. Nix bekommt man hier gegönnt. Ich werde mich mal vor dem europäischen Gerichtshof für Katzenrechte beschweren!

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Fanny und Kimba 2001
Angriff auf Jennys Breiteller


Uiii, Baby Jenny ist jetzt schon soweit, dass sie Brei essen kann. Mensch, riecht der lecker, will ich auch haben!!! Mama schaut mich und Fanny schräg von der Seite an und meinte, dass wir doch nicht glauben, dass der Brei für uns ist. Na klar glauben wir das! Jenny brummelt etwas rum, es ist ja auch Essenszeit. Endlich hat sie damit aufgehört, immer ihre Sirene anzuschalten, wenn sie Hunger hat.

Mama hat den Brei fertig und nimmt Jenny auf den Schoß. Fanny und ich müssen da natürlich hinterher und wollen auch auf Mamas Schoß. Irgendwie ist aber alles wegen Überfüllung geschlossen. Wir wollen auch Brei haben!!! Jenny lacht glucksend und der Brei spritzt auf ihrem Mund. Wir sofort auf die Flecken gestürzt und nix wie weggeschlabbert. Hmmm, Bananenbrei, lecker! Mama schaut uns an und fragt sich, ob sie im Irrenhaus gelandet ist. Jenny spuckt noch mehr Brei rum und findet es zum glucksen, wie wir zwei den Brei aufschlabbern.

Jetzt ist Mama langsam sauer und schmeißt uns zwei aus dem Esszimmer raus - so eine Unverschämtheit aber auch! Jenny meckert rum und will nicht essen. Kluges Kind! Mama lässt uns etwas entnervt wieder rein und Jenny fängt doch tatsächlich an zu essen. Hihi, da haben wir Mama aber mal wieder gut reingelegt. Endlich ist Jenny fertig und Mama trägt den kleinen Teller in die Küche. Halt, wir wollen schauen, ob noch was für uns drin ist... Mensch Mama, sei doch nicht so geizig mit Jennys Brei. Ein Vorschlag, gib uns doch einfach auch eine Portion ab. Is doch eine gute Idee oder etwa nicht???

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Fanny und Kimba 2002
Umzug ins 5-Sterne-Verwöhnhotel


Jipppiiiihhhhh, es ist endlich mal wieder soweit! Wir dürfen zur Hühnchenoma umziehen. Mama, Dreibein und Baby Jenny wollen in den Urlaub
fahren. Aber bevor Mama anfängt die Koffer zu packen, sind erst einmal unsere Sachen dran. Im Flur stapeln sich Schlafkorb, unsere Moffeltoffel (Klo), Spielzeug, Taschen voll mit Futter und Näpfen etc. Hier beginnt gleich der Auszug aus Canossa. Halt Mama, da fehlt noch was. Ich rase schnell in Jennys Zimmer und hole eine Schmusedecke. Die muss mit!!! Fanny und ich brauchen doch etwas, das nach Jenny riecht, sonst weinen wir bei der Hühnchenoma ganz laut. Wir krabbeln schon einmal in den Transportkorb. Geht es hier bald mal los? Hach, was sind wir aufgeregt. Das Dreibein packt unsere Sachen in das Knatterdings und holt uns alle dann. Mensch, kann man Baby Jenny nicht mal schneller anschnallen?

Endlich geht es los. Fanny und ich schmettern mal wieder unsere Arien, aber etwas leiser wegen Jenny, sonst geht ihre Sirene wieder los. Juhu, wir sind da. Oma wartet schon auf uns. Es geht aus dem Transportkorb raus und nix wie ab ins Wohnzimmer. Halt, wo ist denn unser Kratzbaum geblieben? Dreibein, fahre sofort zurück und hole ihn!!! Oma muss lachen und sagt zu uns, dass wir mal richtig schauen sollen. UIIII, dort steht ja ein neuer großer Kratzbaum für uns. Ist das spannend. Oma geht mal in die Küche und wir rasen hinterher. Werden jetzt etwa unsere Näpfe gefüllt mit Hühnchen??? JAAAAAAAA. Wir müssen erst einmal fressen. So eine Fahrt im Knatterdings macht doch sehr hungrig und müde.
 

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Fanny und Kimba 2002
Wir beziehen Betten!

Was hat Hühnchenoma denn jetzt vor? Anstatt uns zu kraulen, steht sie einfach auf und geht ins Schlafzimmer. Ja, will die denn schon schlafen gehen bei schönstem Sonnenschein? Na da müssen wir aber hinterher.

Was ist denn hier los? Oma entfernt die Bettbezüge und macht ein riesiges Durcheinander von Kissen und Decken. Was soll denn das bitte schön? Ach, jetzt kommen neue Sachen aus dem Schrank. Ha, sie will die Betten beziehen. Da müssen wir aber helfen. Fanny schleift das Kopfkissen aus dem Zimmer und ich verwamsche die Bettdecke. Oma hat ihre Last, die Sachen wieder ordentlich zu machen. Gib es einfach auf Oma, gegen die katzianische Übermacht hat Du doch eh keine Chance!!! Ups, Oma droht uns Rausschmiss aus dem Schlafzimmer an, wenn wir nicht aufhören. Sei doch net so unflexibel bitte schön. Uiii, jetzt kommt so ein großes Dingsbums für die Matratze. Da muss ich doch mal meine Krallen ausfahren und dieses Dingsbums so richtig verprügeln. Das macht Spaß! Oma will es über die Matratzen ziehen, aber irgendwie schaffe ich es immer, dass es einfach nicht klappen will. Oma gibt es erst einmal auf und sucht das Kissen. Fanny hat es ins Wohnzimmer geschafft und liegt darauf.

Oma hat das Kissen geholt und versucht noch mal das Dingsbums über die Matratze zu ziehen. Hihi, ich lasse sie mal in Ruhe und warte ab, bis das nächste kommt. Ich fahre die Krallen aus und das Spiel geht wieder von vorne los. Diesmal schafft es Oma gleich beim ersten Versuch, das Dingsbums über die Matratze zu bekommen. Aber unter diesem Dingsbums ist so eine dicke Wölbung, Fanny hat sich einfach still und heimlich darunter geschafft und Oma hat es gar nicht net gemerkt. Also erst einmal Fanny da raus gepflückt und weiter geht's. Endlich hat Oma es geschafft, ihre Arbeit zu erledigen. Sie ist vollkommen außer Atem und meint, das sei mit uns eine tagesfüllende Aufgabe. Hat sie denn etwas anderes erwartet???

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Fanny und Kimba 2002
Generalstreik!

Ach ist das schön bei der Hühnchenoma. Wir werden mit so vielen Leckereien verwöhnt, dass unsere kleinen Bäuchlein schon Bodenkontakt haben. Aber was ist denn jetzt los? Oma packt unsere Sachen zusammen und erklärt uns, dass der Chef wieder da ist. Wie, wir sollen etwa wieder aus dem Paradies weg? Nicht mit uns!

Wir hören ein Geräusch an der Tür. Mama kommt mit Baby Jenny - upps, die kann ja laufen - und dem Dreibein. Sie ruft uns, aber wir rasen im Schweinsgalopp hinter den Fernsehschrank. Wir wollen nie net mit! Hihi, ist ja zu lustig, wie alle versuchen, uns hinter dem Schrank hervorzulocken. Gebt es auf, ihr habt doch eh keine Chance. Wir kommen net raus, außerdem treten wir in Streik! Wir bewegen uns keinen Zentimeter von der Stelle! Nur damit ihr es wisst, wir bleiben einfach hier. Kommt doch ein anderes Mal wieder, vielleicht kommen wir dann mit! Aber wir müssten uns noch über die Konditionen klar werden. Also, jeden Tag ein Hühnchen für mich. Fanny möchte jeden Tag Fisch und Krabben. Zum Nachtisch ein Joghurt, für mich ein Vanilleeis. Auf das depperte Dosenfutter wird komplett verzichtet! Was habt ihr anzubieten?

Upps, jetzt fährt Mama aber scharfe Geschütze auf. Sie holt den Staubsauger. Hilfe, die will uns wegsaugen. Nix wie ab und.... Jetzt haben die uns doch tatsächlich reingelegt. Schon wieder einmal ziehen wir den Kürzeren! Also gut, wir kommen freiwillig mit. Mama verspricht uns aber, dass wir jetzt öfters mal frisch gekochte Sachen bekommen. Na wenigstens etwas!

In der nächsten Geschichte mache ich mal einen Zeitsprung in das Jahr 2004. Dazwischen haben wir ausnahmsweise mal nix angestellt. Ja echt, wir haben es geschafft, mal eine lange Zeit brav zu bleiben!

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Fanny und Kimba 2004/2005
Eine traurige Wahrheit

Jaja, wir waren echt einmal eine Zeitlang sehr lieb gewesen. Mama fragte uns schon, ob wir krank wären. Nö, wir wollten nur mal zeigen, dass wir die liebsten Katzen von Welt sind.

Für eine kurze Zeit mussten wir noch einmal zur Hühnchenoma. Mama und das Dreibein haben das Haus im Erdgeschoß renoviert und das ohne meine kompätänte Hilfe - Unverschämtheit! Fanny die olle Brumsel ist bei der Oma einen Vorhang hoch und dann runter gefallen. Mensch, ist die deppert! Mama ist mit ihr gleich zum Tierarzt gerast, weil sie am Rücken einen Knubbel hatte, der durch den Sturz erst raus kam. Als sie vom Tierarzt kamen, waren Mama und das Dreibein total durch den Wind. Der Arzt sagte, dass Fanny wohl Krebs hat und daran sterben wird.

Wie, Fanny will ins Regenbogenland gehen? Das geht aber mal gar net nicht. Ein paar Tage später bekommt Mama einen Anruf und die traurige Wahrheit bestätigt sich. Fanny merkt selber, das was nicht stimmt. Sie ist aber wie immer total deppert die olle Brumsel. Mama und das Dreibein überlegen, was sie machen sollen. Mein Gott, so habe ich Mama noch nie gesehen. Schweren Herzen beschließen sie, Fanny die Zeit, die ihr noch bleibt, so schön wie möglich zu machen. Na gut, ich mache mit, ist doch Ehrensache. Aber Fanny zieht sich vor mir zurück. Sie mag nicht mehr mit mir kuscheln, gar nichts. Sie flüstert mir nur ins Ohr, dass sie bald gehen wird und ich nicht traurig sein soll. Ich sehe ja selber, wie das komische Ding auf ihrem Rücken wächst und wächst.

Die Zeit vergeht und Fanny geht es wirklich gut. Mama macht alles für uns. Jenny ist auch total lieb zu uns. Die kleine Maus sieht ja selber, was los ist. Zu Weihnachten haben wir alle noch mal einen ganz großen Napf mit Pute bekommen, geschmeckt hat es mir aber nicht so recht. Mensch Fanny, Du wirst mir sehr fehlen. Aber ich werde Dich hier würdig vertreten, das verspreche ich Dir!

Fanny verändert sich so langsam, sie wird dünner die Brumsel. Mama ruft beim Tierarzt an und wir alle wissen, was jetzt passieren wird. Fanny krabbelt in den Transportkorb und verabschiedet sich von mir. Wir putzen uns noch einmal die Ohren und dann gehen Mama und das Dreibein mit Fanny weg. Jenny ist zur Oma gebracht worden. Nach einiger Zeit kommen Mama und das Dreibein wieder. Der Transportkorb ist leer......

Machs gut Fanny!

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Kimba 2005
Die erste Zeit ohne Fanny

Schnurr, ich muss Mama trösten! Sie trauert sehr wegen Fanny. Die kleine Dosine sagt uns immer wieder, dass Fanny jetzt beim Weihnachtsmann ist. Aber ich muss sagen, dass ich Fanny nicht nachtrauere. Ich habe ihr ja versprochen, dass ich Mama helfe und außerdem sehen wir uns ja wieder.

Mama lässt mich jetzt auch wieder in ihrem Bett schlafen. Fanny hatte ja wegen nächtlichen Putz- und Trettelattacken Bettverbot. Mit ihrem offenen Tumor ging es ja schon mal net nicht mehr. Irgendwie ist es schon klasse, dass ich nun das Moffeltoffel für mich alleine habe und mein Fressen nicht mehr gegen die dicke Brumsel verteidigen muss. Hach, geht es mir gut! Langsam fängt Mama an, wieder zu lachen. Das alles hat uns doch sehr mitgenommen. Ich schließe mich da nicht aus. Ein paar Ideen für neue Sachen habe ich auch schon in meinem schwarzbefellten Kopf.

Mensch Mama, wie wäre es, wenn wir beide mal im Garten spazieren gehen würden? Oh Gott, dieser Blick von Mama. Sie fragt mich, ob ich deppert bin, draußen liegt doch Schnee. Na und Mama, ich will jetzt auf der Stelle raus. Ich rase zu meiner Katzenleine und mache einen Riesenradau. Endlich kommt Mama und schnallt mir die Leine um. Sie sagt, dass ich einen richtig dicken Schmierbauch habe. So was aber auch! Mach mal hinne, ich will endlich raus. Geschafft, die Tür geht auf und nix wie ab.

Igitt, der Schnee ist ja nass und kalt. Mama lacht mich aus und sagt, dass ich doch etwas deppert bin. Grrrr, will weiter in den Schnee, da hinten sehe ich Vögel. Ich zerre Mama an der Leine hinter mir her und wir wackeln durch den Schnee. Jetzt bekomme ich aber doch kalte Pfoten. Mal schnell Mama anknattern, damit sie mich hochhebt. Uiii, sie macht es auch und rubbelt erst einmal ganz vorsichtig meine Pfoten sauber. Jetzt aber nix wie rein ins Warme. Mensch, war das aber spannend. Ich will wieder raus, aber erst, wenn das nasse weiße Zeuch da weg ist. Jetzt muss ich erst einmal ne Runde futtern und dann schlafen. So frische Luft schafft selbst so ein gestandenes Katertier wie mich.

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Kimba 2005
Besuch bei der Tierärztin

Grrrr, Mama sagt, dass ich zum Arzt muss. Warum denn immer ich? Die gemeine Mama lockt mich in den Transportkorb und ab geht es mal wieder in das Knatterdingsda. Jenny sitzt hinten bei mir und singt mir Kinderlieder vor. Ich schmetter lauthals mit. Endlich sind wir da und müssen noch ne Runde warten.

Uiii, da ist ja ein Hund im Wartezimmer. So ein kleiner weißer Kerl. Mama sagt, das ist ein Westie. Upps, das Vieh heißt ja auch Kimba und ist eine Dame. Die kommt mir jetzt aber mit ihrer Nase zu weit an das Gitter, schnell mal die Pfote gehoben und ihr auf die Nase gehauen. Das hat sie nun davon. Ist doch schließlich mein Korb!

Jetzt werden wir aufgerufen und ich soll aus dem Korb kommen. Denkste Mama, ich werde mal schnell 10 m lang und genauso breit. Hihi, ich komme aber nicht raus.... So ein Ärger aber auch, die Ärztin ist so schnuckelig, dass ich doch mal rauskomme. Sie schaut mich ganz entzückt an und stellt fest, dass mein Fell ja noch schöner geworden ist. Tja, bin ja auch schönster Kater von Welt. Hey, was soll denn das? Sie schaut mir tief in die Augen, Ohren und in mein Mund. Na gut, mir fehlen einige Zähne, aber das tut doch meiner Schönheit nix net. Sie stellt fest, dass ich Fannys Tod wohl gut verkraftet habe und vor Gesundheit nur so strotze. Hätte ich auch gleich sagen können.

Upps, die Helferin hält mich jetzt im Klammergriff. Hilfe, da kommt eine Spritze und will in meinen schwarzbefellten Popo. Mama sagt mir, dass das meine jährlich Impfung ist und gleich auch mal eine Impfung gegen die tolle Wut, weil ich ja raus will. Ich bekomme auch gleich mal die tolle Wut und setze einen großen Stinker auf den Tisch!!! Das haben die nun davon, mich erst so anzuhimmeln und dann zu ärgern. So Mama, als Entschädigung für diese Strapazen bekomme ich aber ein Hähnchen von Dir zum Abendessen!

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Kimba 2005
Wir gehen im Garten spazieren!

Juhu Mama, die Sonne scheint endlich mal wieder, die Vögel zwitschern da draußen rum. Ich will raus! Mama schaut mich an und fragt mich, ob ich noch ganz gesund bin, es wäre doch noch so früh. Na und, ich will jetzt raus! Mama sagt, dass sie erst einmal Jenny in den Kindergarten bringt und dann geht sie mit mir raus. Na gut, aber geht das mal etwas schneller. Kann die Minidosine net alleine gehen? Ne, Mama muss mit!

Ich setze mich schon einmal auf die Treppe und warte. Endlich kommt Mama wieder und schnappt sich meine Leine. Ohne Leine gehe ich nie net raus, bin da ein kleiner Angstkater. Jetzt bin ich angeschnallt und rase die Treppen runter in den Garten. Mama kommt gar net mit, so schnell bin ich. Uiii, so viele Sträucher und Bäume und erst diese vielen Gerüche. Ist das aber spannend. Ich krabbel mal unter die Tanne und Mama muss sich ganz schön bücken, damit sie die Leine nicht verliert. Hihi, Frühsport ist doch was schönes. Upps, da hinten ist ein Vogel, nix wie hin. Mama wird hinter mir hergeschleift, sie hat ja auch nur zwei Beine. Außerdem bin ich ja schnellster Kater von Welt. Mist, der Vogel hat mich gesehen, so ein Ärger aber auch. Jetzt habe ich die Stühle und den Tisch entdeckt. Erst einmal rauf auf den Tisch und sich hingelegt. Mensch, so eine Expedition ist so spannend und anstrengend. Mama steht da, wie bestellt und net abgeholt. Pech gehabt Mama, ich schlafe jetzt erst einmal ne Runde. Och Menno, jetzt werde ich gepackt und wieder ins Haus getragen. Mama sagt, dass reicht jetzt erst einmal. Zwei Stunden wären genug für mich! Eines sage ich Dir Mama, meine Rache wird fürchterbar werden!!!

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Kimba 2005
Rache an Mama

Grrr, immer diese Mama! Erst darf ich nicht stundenlang im Regen draußen im Garten rumstreunern weil Mama nass wird und dann bekomme ich auch noch die Pfoten abgetrocknet. Warum stellen sich die Menschen bei dem bisschen Regen immer so an? Aber meine Rache wird fürchterlich.

Sobald Mama ins Bett geht, komme ich mit und belagere ihr Kopfkissen! Hihi, sie hat keinen Platz mehr. Mama versucht, mich zur Seite zu schieben, aber das funktioniert so gar net nicht. Ich beiße ihr mal schnell ins Ohr, damit sie mich in Ruhe auf dem Kopfkissen schlafen lässt. Jetzt hat sie mir ein eigenes Kopfkissen hingelegt. Aber nix da, ich will ihr Kopfkissen haben. Sie kann mich immer wieder auf mein Kissen legen, ich rutsche aber auf ihres rüber. Das hast Du nun davon, wenn Du mich nicht ordentlich spazieren gehen lässt.

Außerdem brauchst Du Dich net so anzustellen, wenn ich mal die Straße rauf und runter laufen will. Das sieht doch lustig aus, wenn Du so hinter mir läufst und ich schaue in alle Ecken rein. Besonders gut riechen ja die Stellen, wo ein Hund hingemacht hat. Da platsche ich mich ja so gerne hin. Mama sagt immer, ich wäre ein Ferkelchen. Stimmt doch gar net, will doch den Hunden nur zeigen, dass ich auch da war. Na gut, ich gebe ja zu, dass ich mich dann so richtig hin und her wälze. Ich kann doch nix dafür, dass ich Hunde mag. Nur kann ich so gar net verstehen, dass manche Hunde mich nicht mögen. Aber so ein kleiner Wuschel hat mir doch glatt einen Nasenkuss gegeben. Hilfe, ein Hund der knutscht. Das ist mir doch etwas sehr unheimlich! Mama erklärt mir, dass ich die Else Kling der Gartenstraße wäre. Wer bitte ist Else Kling? Mama sagt, die ist auch so unglaublich neugierig wie ich. Bin net neugierig, will nur alles wissen!!!

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Kimba 2005
Grillparty

Juhuuuu, Mama macht Salat und das Dreibein packt die Grillwürste aus. Machen wir etwa ne Party? Mama erklärt mir, das Jenny Geburtstag hat und meine Hühnchenoma mit Anhang kommt. Uiii, die Oma bringt mir doch immer was mit. Ich renne zu meiner Leine und Mama zieht sie mir an. Jetzt aber nix wie raus und alles angeschaut.

Ich platsche mich erst einmal auf den Tisch im Schatten und schaue zu, was die da alles machen. In der Sonne ist es mir viel zu heiß. Hey, die haben ja Jennys Planschbecken aufgebaut. Da fällt mir doch glatt ein, dass ich Durst habe. Also mal hingeschlichen. Lecker, das Wasser. Juhu Mama, trage mich doch mal bitte wieder auf den Tisch. Mama schaut mich an und sagt, der Tisch ist jetzt tabu für mich. Was soll denn das bitte schön heißen? Ich werde auf einen weichen Liegestuhl gelegt. Hmmmm, das gefällt mir, der ist jetzt mir.

Endlich kommt die Hühnchenoma und tatsächlich, sie hat was für mich dabei. Oma erklärt mir aber, dass ich es erst bekomme, wenn alle anderen essen. So ein Ärger aber auch. Dreibein, mach mal ne Runde schneller, ich habe Hunger. Muss man denn hier alles selber machen? Endlich ist das Essen fertig und ich bekomme meinen Napf voller Hühnchen hingestellt. Lecker.... Ist das schön, hier im Garten zu futtern. Ich bin mal wieder der Erste, der fertig ist und lege mich ne Runde in den Liegestuhl. Die frische Luft macht so müde und mir fallen doch glatt die kleinen Augen zu. Mama und der Besuch lachen, weil ich angeblich laut geschnarcht habe. Ich und schnarchen.... niemals net. Jenny spielt ne Runde im Planschbecken und spritzt mich nass, stört mich so rein gar net. Mama muss mich dann nur abtrocknen... oder gehe ich ne Runde in die Sonne? Ach, was ist der Sommer doch so schön....

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Kimba 2005
Wir arbeiten im Garten

Hmpf, Mama sagt zu mir, dass sie jetzt in Garten geht und ein bisschen rumwerkeln will. Sie möchte die Zeit nutzen, solang die Minidosine bei der Oma ist. Na gut, aber glaube net, dass du so einfach ohne mich da raus kannst. Ich gehe mit, ist das klar? Mama zieht mir gottergeben die Leine an und wir wackeln raus. Sie packt mich auf den Liegestuhl und befestigt meine neue und so tolle Ausfahrleine. Da kann ich wenigstens im Garten rumstreunern, ohne dass ich Mama hinter mir herzerren muss.

Mama fängt an, so grünes Zeuch rauszurupfen. Igitt, das kann sie aber mal alleine machen, ich schlafe lieber ne Runde. Ups, jetzt kommt sie mit so einem komischen Dingsbums an und erklärt mir, dass sie die eine Ecke etwas umgraben muss. Umgraben? Das muss ich mir mal genauer anschauen. Ich wackel mal hin und schaue mir das ganz genau aus der Nähe an. Upps, da fliegen ja Erdbrocken rum. Kannst Du nicht mal besser aufpassen? Der schönste Kater von Welt will nicht dreckig werden... Naja, eigentlich riecht die Erde wirklich gut, mal schauen... UIIII, ich werfe mich mit voller Wucht in die Erde und rolle mich so richtig schön herum. Mama schaut mich total deppert an. Mein Fell ist voller Erdklumpen. Könnte es sein, dass ich ein kleines Ferkelchen bin? Niemals net. Erde ist gut für das Fell, dadurch werde ich bestimmt noch schöner. Mama pflückt mich aus der Erde raus und rubbelt mein Fell erst einmal sauber. Mach das mal ein wenig sanfter. Aber Mama sagt, ich soll mich doch bitte net so anstellen, die Erde muss aus dem Fell raus, sonst verklebt mein Fell noch. Sie rast schnell ins Haus und holt meine Bürste. Juhu, ich werde gebürstet. Mal schnell ne Runde sabbern, damit sie auch ja net aufhört. Endlich bin ich sauber und Mama erklärt mir, dass sie jetzt mit der Arbeit aufhört. Sie weiß ja net, auf was für Ideen ich sonst noch komme.

Ich mache mich wieder Richtung Liegestuhl auf, da macht Mama mich auf ein Mauseloch aufmerksam. Was will ich denn mit Mäusen, die interessieren mich so gar net nicht. Die bekomme ich ja nicht ordentlich zerlegt und gebraten in meinen Napf. Ich gehe standesgemäß mit hocherhobenen Haupt an dem Mäuseloch vorbei und lege mich auf den Liegestuhl. Soll Mama die Mäuse doch selber fangen, ich habe keine Lust dazu! Hihi, das möchte ich zu gerne mal sehen, wie Mama die Mäuse fangen will. Jetzt schlafe ich erst einmal ne Runde, Gartenarbeit macht müde.

In der nächsten Geschichte erzähle ich vom Herbststurm - ich bin mittendrin!

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Kimba 2005
Weihnachtsbäckerei

Jippyyy, Mama fängt mit dem Backen an. Das Dreibein war mit Jenny einkaufen und sie haben doch glatt zwei Taschen voller leckerer Sachen mitgebracht. Ich musste gleich einmal meinen schwarzen Kopf in die Taschen reinstecken. UIII, Marzipan - lecker. Den muss ich gleich einmal versteckeln und dann zum Mitternachtssnack verputzen. Hihi, Mama hat das net gemerkt. Mama und Jenny packen Mehl und andere Sachen auf die Arbeitsplatte und legen los. Ich muss doch gleich einmal auf die Platte hopsen. Hilfe, bin im Mehl gelandet und sehe ganz weiß aus. Mama muss ganz dolle lachen, als sie mich sieht. So eine Unverschämtheit, mich einfach auszulachen!

Endlich sind die ersten Plätzchen fertig. Hmmm, die riechen aber gut. Ich warte ab, bis alle schlafen, dann hole ich mir meine Portion. Endlich sind alle schlafen und ich schleiche los. Erst einmal den Marzipan wieder aus dem Versteck geholt. Schmeckt der aber gut.... Jetzt los zu der Keksdose. Hui, die ist ja gar nicht richtig zu. Schnell ein Plätzchen geklaut und gefuttert. Mensch Mama, Du hättest ja wenigstens noch Zuckerguss draufmachen können. Muss man Dir immer alles erklären? Jetzt gehe ich aber erst einmal schlafen.

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Kimba 2005
Abschied


Grrr, immer auf die Kleinen. Mama hat mir doch glatt verboten, mich jemals wieder der Keksdose zu nähern. Das wäre ungesund für mich sagt sie. Was kann ich denn dafür, dass mir Kekse so gut schmecken. Aber wie wäre es, wenn sie mal welche nur für mich backen würde. So mit Katzenminze und Hühnchen drin?

Ach ja, Hühnchen! Mama hat ein ganzes Huhn nur für mich gekocht. Da hätte ich mal gerne wieder eine Portion, aber eine große! Mama sagt, dass ich erst wieder was bekomme, wenn sie Jenny aus dem Kindergarten geholt hat. Ich soll doch mal wieder etwas Trockenfutterfressen oder noch besser, mein Futter im Napf. Pff, das will ich aber nicht. Soll sie doch selber futtern. Wann geht die denn endlich mal die kleine Dosine abholen? Das dauert ja mal wieder eine kleine Ewigkeit. Ach, endlich geht sie. Dann kann es ja nicht mehr lange dauern. Nach einiger Zeit höre ich die Stimme der kleinen Dosine. Ich glaube, so langsam könnte ich mal aufstehen und mich erwartungsvoll auf die Treppe setzen. Die Tür geht auf und die zwei Weibsen kommen rein. Zieht euch mal schneller aus, ich will endlich mein Hühnchen haben. Mama rast in die Küche, macht den Kühlschrank auf und holt das Huhn raus. Sie zupft Fleisch vom Knochen und füllt meinen Napf. Hey, wo bleibt mein Napf? Mama sagt, ich muss noch warten, weil das Fleisch noch zu kalt ist. Also ich warte und warte. Endlich stellt die Mini-Dosine den Napf runter. Hui, schmeckt das gut. Ich fege über meinen Napf, wie ein Orkan. Jetzt bin ich aber müde und springe auf meinen Kratzbaum. Ich schnurzel noch ne Runde mit Jenny und Mama. Nun muss ich aber ne Runde rausschauen. Mensch Mama, eigentlich hätte ich gerne noch ne Runde Hühnc....

In diesem Moment fiel Kimba tot vom Kratzbaum vor unsere Füße.

Unser geliebter Kimba starb einfach so und hinterlässt eine riesige Lücke. Der einzige Trost für uns ist, daß er bereits tot war, als er auf dem Boden ankam. Er starb friedlich und mit vollgefuttertem Bauch. Kimba ging aus meinen Leben, wie er reinkam - er fiel vor meine Füße. Jenny hat den Schock gut verkraftet. Auf Wunsch einer einzelnen kleinen Person - Jenny - liegt Kimba in unserem Garten in seiner Lieblingsecke begraben. Auf seinem Grab steht ein Rosenstock - er liebte Rosen!

Leb wohl Kimba. Du und Fanny werdet immer in unseren Herzen lebendig bleiben. Wir haben euch über alles geliebt und werden euch immer lieben.

 

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