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Wie seine
Majestät "König Ludwig" zu seinem Namen und seinem Reich kam |
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Hier spricht seine Majestät König Ludwig - na ja, und wie bin ich zu dem Namen gekommen?
war ich
schließlich in der Lindau angekommen. Dort fand sich nämlich die
Möglichkeit, mich zwischen den Strohballen vor der Kälte zu schützen.Am 22.Dez. 2005 nahm ich all meine Kraft zusammen und ich machte mich mit lauter Stimme bemerkbar - etwas musste geschehen, war ich doch auch leicht verletzt und ich wollte doch nicht vor die Hunde gehen - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ich musste es schaffen, dass die Zweibeiner (nennt man die nicht Menschen?) auf mich aufmerksam wurden. Einige Nächte vorher hat mich nämlich ein riesengroßes Ungeheuer (nach näherem Kennen lernen heute mein Gesellschafter) fleißig gestampert - aber ich wollte und konnte einfach nicht mehr weiterziehen. Nie mehr wieder hab` ich sooooooo laut gerufen (heute weiß ich auch, dass die etwas ältere Dame des Hauses nicht mehr so gut hört !!!) - aber es hat die Wirkung nicht verfehlt. Ich wurde vertröstet, gestärkt und man empfahl mir, weiterzuziehen. Doch mein Entschluss war gefasst, hier würde ich bleiben und ein neues Reich aufbauen.
![]() Hach das Leben ist ja so schön, oder? |
![]() Aber klar doch! Uns geht es einfach königlich! |
Nächsten Tag bekam ich dann schon im
Pferdestall serviert - es war wieder ein weites Stück näher bei der
Zivilisation und es galt durchzuhalten. Zugute kam mir, dass gerade diese,
zweite Nacht, der Heilige Abend
war und ich glaube, das Christkind hat den
Menschen ins Ohr geflüstert, man möge mich doch hereinholen. Jedenfalls nach
der Bescherung durfte ich ins Haus - das "Ungeheuer" war zwar nach wie vor
groß (ein Irish Wolfhound wie ich inzwischen aufgeklärt wurde), aber es war
kein Ungeheuer.
Freundlich wurde ich von allen Seiten empfangen, man drehte und wendete
mich, man stieß auf mein Wohl an und während die Menschen fleißig feierten -
schlich ich mich heimlich und leise auf die höchste Stelle des Ofens (war
nämlich schön warm) und von da oben überblickte ich alles. Ich stellte fest,
dass ich eine gute Wahl getroffen hatte und beschloss, hier mein neues
Imperium zu errichten. Ich saß würdevoll ganz oben und schickte
majestätische Blicke in die Runde - und irgendjemand stellte fest, ich wäre
wie König Ludwig auf Neuschwanstein - somit war die
Namensgebung auch vorbei und ich konnte mich gemütlich zusammenrollen und
einer schönen Zukunft entgegenträumen.
PS.: als kleine Nebenbemerkung - mein
hochherrschaftliches Benehmen lege ich manches Mal ab - wirkliche Könige
verstehen es auch, sich mit dem einfachen Mann auf der Straße zu
unterhalten.
Und hier nun noch eine kleine Episode aus meinem hochherrschaftlichen
Alltag mit meinem Gesellschafter Major Domus Yggdrasil (natürlich ist
das auch ein Adeliger "von der Saalmühle"), aber ich darf schon Yggi zu ihm
sagen
![]() ...hab was tolles zum Spielen gefunden... |
![]() ...hab was Schönes, spiel mit! |
![]() Wie komme ich jetzt wieder zu meinem Spielzeug? |
![]() ...her damit, will es selber wieder... |
![]() ...rutsch mir den Puckel runter, jetzt kriegst das Staberl nimmer! |
![]() Werd ja nicht frech, sonst knall ich dir eine! |
![]() Bin riesengroß - ich fürcht dich nicht! |
König Ludwig gönnt sich eine kurze Verschnaufpause, aber schon sitzt der Schalk im wieder im Nacken... |
![]() Oh - seh ich da etwa eine schöne dicke schwarze Maus? |
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