Advent 2006

Advent galt früher als Zeit der Stille. Die dunkle Jahreszeit lud dazu ein, zur Ruhe zu kommen, was heutzutage durch die vorweihnachtliche Stimmung in den Geschäftsstraßen der Städte erschwert wird. Statt Adventsliedern werden heute oft schon Weihnachtslieder gespielt.

Der Adventskranz weist mit seinen vier Kerzen auf das Licht hin, das Christus in die Welt gebracht hat. 1839 ließ in Hamburg der evangelische Theologe Johann Heinrich Wichern (1808-1881) im Betsaal des "Rauhen Hauses" zum ersten Mal einen hölzernen Leuchter mit 23 Kerzen aufhängen – 19 kleine rote für die Werktage bis Weihnachten, vier dicke weiße für die Sonntage. In den Ostkirchen ist der Adventskranz heute teilweise übernommen und auf sechs Kerzen erweitert worden.

 
 

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