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Halloween 31. Oktober 2006 |
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Jack O´Lantern
Die Enstehung des Halloween Kürbis
Der Brauch, zum Halloweenfest fiese Fratzen in Kürbisse zu schnitzen, stammt -
ebenso wie Halloween selbst - aus Irland. Man erzählt dort die Geschichte von
Jack O., einem Betrüger und Trinker, der zu Lebzeiten nur böses tat.
Durch eine List soll Jack O. den Teufel auf einen Baum gelockt und dann in den
Stamm ein Kreuz geritzt haben, wodurch der Teufel auf dem Baum gefangen war.
Jack versprach ihm, ihn herunter zu lassen, wenn er ihn nie wieder behelligen
würde.
Als Jack später starb, verwehrte ihm der Himmel aufgrund der vielen schlechten
Taten den Zutritt und auch in der Hölle fand Jack keinen Platz, da er den Teufel
ja übers Ohr gehauen hatte. Der Teufel hatte allerdings ein wenig erbarmen mit
Jack und gab ihm ein Stück glühende Kohle in einer Rübe, mit der er durch die
Finsternis zwischen Himmel und Hölle wandern konnte.
Allgemein wurde zur damaligen Zeit aus dieser Geschichte abgeleitet, dass man
mit solch einer Rübe die Geister abschrecken könnte. Zu Zeiten der aktiven
Ausübung des Halloweenbrauches in Irland wurden auch weiterhin Rüben verwendet.
Später, als der Brauch nach Amerika kam, fand man im Übermaß Kürbisse, die sich
auf Grund der Größe für diesen Zweck sogar noch besser eigneten.
Um die bösen Geister auch sicher abzuschrecken, wurden hässliche Fratzen in den
Halloween Kürbis geschnitzt. Wegen des Zusammenhanges mit der Geschichte des
Jack O. wird der Halloween Kürbis auch oft "Jack O´Lantern" genannt.
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