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Ostern 2007 |
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Warum die Ostereier bunt sind
Vor langer, langer Zeit gab es noch keine bunten Ostereier. Sie waren so weiß,
wie die Hühner sie gelegt hatten. Die Osterhasen kochten sie ab und versteckten
sie in der Osternacht in den Garten und auf den Wiesen. Aber da passierte es
einmal, dass es in der Osternacht schneite. Es schneite und schneite und wollte
gar nicht mehr aufhören. Als die Kinder am Ostermorgen aus dem Fenster sahen,
war alles weiß. Und als sie draußen überall nach den Ostereiern suchten und
suchten, sie fanden kein Einziges. Wie sollten sie auch im Schnee weiße Eier
entdecken? Mit rot gefrorenen Nasen und kalten Füßen kamen die Kinder zurück.
Sie waren sehr enttäuscht und sehr traurig.
Ein kleiner Hase saß am Wegrand und dachte: "Wir sollten die Eier bunt färben,
damit man sie auch im Schnee finden kann!" Er lief nach Hause und berichtete von
seinem Einfall. "Das ist eine gute Idee!", sagte der Hase Kaspar, der ein
begeisterter Landschaftsmaler war. Und er malte gleich ein paar Mustereier. Die
Hasenkinder wollten auch Pinsel und Farben haben. Sie übten und übten. Als es
Sommer war, stöhnte die Hasenmutter: "Ich kann keine Rühreier und Pfannkuchen
mehr sehen! Und die Backen tun mir schon weh vom Eierausblasen." Denn
selbstverständlich übten die Hasen an ausgeblasenen Eiern.
Die schönsten hängten sie an die
Bäume. Dort schaukelten sie lustig im Wind. Alle, die vorbeikamen und es sahen,
freuten sich daran. Noch heute findet man in manchen Gegenden solche bunt
geschmückten Osterbäume. Die Hasenkinder aber konnten es gar nicht erwarten, bis
endlich wieder Ostern war und sie ihre Kunst an echten Eiern ausprobieren
konnten. Seitdem gibt es bunte Ostereier! Und seither finden die Kinder alle
Ostereier, selbst dann, wenn es an Oster geschneit hat.

Die Nordsterne wünschen ein frohes Osterfest und bedanken sich ganz herzlich für
die vielen tollen Grüße.
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