 |
Pfingsten 2006 |
 |
Das Wasser soll an Pfingsten wie
zur Osterzeit über eine besondere Segenskraft verfügen. Im Laufe der Geschichte
haben sich deshalb auch verschiedene Wasserbräuche herausgebildet. Verbreitet
war es, sich zu Pfingsten in einem Bach zu waschen. Dieser Brauch erinnert
ebenso an den Taufritus wie ein ähnlicher aus dem Raum Basel am Rhein (Schweiz).
Dort wurden zum Beispiel junge Burschen oder auch eine aus Stroh, Tannenzweigen
und Moos gebastelte Puppe, Pfingstlümmel (Pfingstsprützlig, Pfingstblüttlig)
genannt, in einen Dorfbrunnen getaucht. Lange Zeit galt Pfingsten wie Ostern
auch als beliebter Tauftermin. Dem zu Pfingsten niedergegangenen Tau sagte man
Heilwirkung nach. Angeblich sollte er auch vor Sommersprossen schützen und vor
Verhexung behüten.
Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns mit Pfingstgrüßen bedacht haben ganz herzlich
bedanken.
|
Copyright 2005
www.nordsternchens-katzen.de |