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Pfingsten 2009 |
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Pfingstkirmes
Die Pfingstkirmes ist ein regionales Fest, das meist wie ein Schützenfest
organisiert wird. Häufig wird zu Beginn einer Pfingstkirmes ein Pfingstbaum
aufgestellt und es sind zahlreiche Fahrgeschäfte und Verkaufs-Stände zu finden.
Mancherorts treten auch Musikbands auf und sorgen für Stimmung.
Die bekannteste Pfingstkirmes nennt sich Wäldchestag und findet in der
Banken-Metropole Frankfurt am Main statt und ist mit seinen etwa sechshundert
Jahren das traditionsreichste Fest in Deutschland. Wäldchestag ist in
Frankfurt am Main der Name des Dienstags nach Pfingsten, an dem ein
traditionelles Volksfest am Oberforsthaus im Frankfurter Stadtwald abgehalten
wird.
Das Volksfest am Wäldchestag ist seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bekannt,
doch gab es schon im Mittelalter in Frankfurt Frühlingsfeste am dritten
Pfingsttag. Seit dem 14. Jahrhundert feierte die Zunft der Bäcker ihr Zunftfest
auf der Pfingstweide im Osten Frankfurts, wo sich heute der Frankfurter Zoo
befindet. Ebenfalls in der Woche nach Pfingsten wurde der Kühtanz gefeiert, bei
dem die Viehmägde und Hirten in einem fröhlichen Umzug das Vieh der Bürger zur
Sommermast in den Stadtwald trieben. Bis heute führen die Gasthäuser
Oberschweinstiege und Unterschweinstiege ihre Namen darauf zurück.
Außer dem mittelalterlichen Bäckertanz und dem Kühtanz gab es noch einen dritten
Anlass zur Ausbildung eines Volksfestes, nämlich die alljährliche Holzzuteilung
an die Bürger.
Wir möchten uns bei allen, die uns mit Pfingstgrüßen bedacht haben, ganz herzlich
bedanken.
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