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Weihnachten 2005
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Zu Weihnachten feiern Christen die
Geburt des Jesus von Nazareth. Die heutigen Weihnachtsbräuche sind größtenteils
erst im 19. Jahrhundert entstanden, als Weihnachten als Fest nicht nur der
Heiligen sondern faktisch auch der bürgerlichen Familie zunehmend an Bedeutung
gewann.
Das Wort Weihnachten leitet sich ab
von der mittelhochdeutschen Wendung (ze den) wîhen nahten ("(in den) heiligen
Nächten"), also von einem Dativ Plural, und ist erstmals aus den Jahren um 1170
literarisch belegt. Der Spruchdichter Spervogel sagte, dass Christus ze wihen
naht geborn wart.
Die weihnachtlichen Bräuche werden oft auch von Angehörigen nichtchristlicher
Religionen oder Atheisten begangen und sind auch in weitgehend unkirchlichen
Regionen und Ländern Europas und darüber hinaus verbreitet. Weihnachten wird
also oft primär als Folklore und nicht mehr als christliches Fest gefeiert. So
ist der Brauch, am Heiligabend in den Gottesdienst zu gehen, teilweise auch
unter Atheisten verbreitet.
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