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Geschenk einpacken für die Katz! Die 10 Gebote für Katzenhalter Die 20 Gebote des Minizoo's
Zum Katzenglück gehört nicht viel! Das Tagebuch einer Katze Proletenmäuse!


Geschenk einpacken für die Katz!

1. Räumen Sie alles vom Küchentisch, was Sie nicht benötigen.

2. Gehen Sie in Ihr Schlafzimmer, öffnen Sie den Kleiderschrank und
holen Sie die Tasche, die die Geschenke enthält. Schließen Sie die
Schranktür wieder.

3. Öffnen Sie den Kleiderschrank erneut und entfernen Sie die Katze aus dem Schrank.

4. Gehen Sie zur Abstellkammer, um die Geschenkpapierrollen zu holen.

5. Gehen Sie noch einmal zurück und scheuchen Sie die Katze aus der Abstellkammer.

6. Öffnen sie die Schublade des Küchenschranks, in der sich Tesafilm, Schere,
Schleifen und all die anderen Materialien befinden.
7. Legen Sie die Verpackungsutensilien auf dem Tisch aus und entwerfen Sie eine
Strategie für die Verpackungsarbeit.

8. Gehen Sie noch einmal zum Küchenschrank, um Schnur zu holen. Entfernen
Sie die Katze, die sich seit dem erstmaligen Öffnen der Schublade
dort aufhielt, und entnehmen Sie die Schnur.
9. Nehmen Sie eines der Geschenke aus der Plastiktüte.

10. Entfernen Sie die Katze von der Plastiktüte.

11. Öffnen Sie den Originalkarton und entfernen Sie das Styropor, um das Geschenk
auf einwandfreien Zustand hin zu überprüfen. Entfernen Sie die Katze
vom Styropor und bringen Sie das Geschenk wieder in den ursprünglichen Zustand.

12. Legen Sie das Geschenkpapier aus, um es auf das richtige
Format zuzuschneiden.
13. Schneiden Sie den Bogen passend zu und bemühen Sie sich um gerade Schnitte. 14. Werfen Sie das erste Stück weg, da die Katze der Schere nachjagte
und das Papier zerriss.
15. Schneiden Sie ein zweites Stück Papier zu, während Sie die Katze
in der Tasche mit den Geschenken festhalten.
16. Legen Sie das Geschenk mittig auf das zugeschnittene Geschenkpapier.
17. Heben Sie die Papierecken an, um sie über dem Geschenk zusammenzuführen.
Da dies nicht gelingt, suchen Sie nach der Katze, die sich irgendwo zwischen dem
Geschenk und dem Papier aufhält. Entfernen sie die Katze und versuchen Sie es erneut.
18. Halten Sie die Papierecken mit einem Briefbeschwerer zusammen, währen Sie
mehrere Streifen Tesafilm zuschneiden.
19. Nehmen Sie sich 20 Minuten Zeit, um die Tesafilmstreifen vorsichtig mit
einer Nagelschere von der Katze zu entfernen.
20. Richten Sie die Papierecken noch einmal genau aus, bevor Sie sie mit
Tesafilm fixieren.
21. Suchen Sie nach der Rolle mit dem Schmuckband; jagen Sie die Katze durch
die Wohnung und holen Sie sich das Schmuckband zurück.
22. Versuchen Sie, das Schmuckband zuerst quer und dann längs um das
Geschenk zu binden.
23. Rollen Sie das Schmuckband wieder auf und entfernen sie nunmehr das zerrissene
Papier zerstört durch die leidenschaftliche Jagd der Katze
nach dem Ende des Schmuckbandes.
24. Wiederholen Sie die Schritte 12-22 bis zum letzten Bogen Geschenkpapier.
25. Entscheiden sie sich dann, die Schritte 12-16 auszulassen, um Zeit zu sparen und
um nicht auch noch den letzten Bogen Geschenkpapier zu verlieren. Holen Sie eine
alte Schachtel hervor, von der Sie wissen, dass sie die richtige Größe für den Bogen hat.
26. Legen Sie das Geschenk in die Pappschachtel und verschnüren Sie die Schachtel.
27. Entfernen Sie die Schnur, öffnen Sie die Schachtel und entfernen Sie die Katze. 28. Stopfen Sei alle Verpackungsmaterialien in die Tasche mit den Geschenken und schauen
Sie sich nach einem abschließbaren Raum um.
29. Sobald Sie innerhalb dieses Raumes sind, verschließen Sie die Tür und legen Sie die
Verpackungsutensilien erneut aus.
30. Entfernen Sei die Katze aus der Schachtel, schließen die Tür auf, werfen Sie die Katze
aus dem Raum, schließen Sie die Tür wieder und verriegeln Sie sie.
31. Legen Sei den letzten Bogen Geschenkpapier aus (zugegebenermaßen nicht
ganz einfach in der Enge des Badezimmers, aber versuchen Sie es!)
32. Verschließen Sie die Schachtel und verpacken Sie sie mit dem Geschenkpapier. Bemühen
Sie sich, die Risse im Papier vorsichtig mit Tesafilm zu kaschieren. Wickeln Sie das
Schmuckband um die Schachtel und decken Sie die am schrecklichsten zugerichteten Stellen
mit Schleifen und Rüschen ab.
33. Befestigen Sie einen Geschenkanhänger an dem Präsent. Verweilen Sie ein wenig
vor Ihrem Werk und wischen Sie sich verschämt die Tränen aus den Augen. Gratulieren
Sie sich zur Erfüllung der Mission unter erschwerten Bedingungen.
34. Schließen Sie die Tür auf und gehen Sie in die Küche, um die Katze zu füttern.
35. Verwenden Sie die nächste Viertelstunde mit der Suche nach der Katze, bevor Sie auf
die naheliegendste Schlussfolgerung zu kommen.
36. Packen Sie das Geschenk aus, öffnen Sie die Schachtel und entfernen Sie die Katze.
37. Sammeln Sie alle ausrangierten Geschenkpapierbogen wieder ein und ziehen Sie sich
für einen letzten Versuch in das Badezimmer zurück, während die Katze
mit Fressen beschäftigt ist. Vergewissern Sie sich, dass sie allein sind
und dass die Tür abgeschlossen ist.

38. Wenn Sie das Geschenk übergeben, setzen sie ein zuckersüßes Lächeln auf. Versuchen
Sie die Verachtung, die sich in den Gesichtszügen des Beschenkten für das Überreichen eines
derart miserabel verpackten Geschenkes widerspiegelt, nicht persönlich zu nehmen.

 

39. Schwören sie sich, dass Sie im nächsten Jahr die Katze vor dem Geschenkpacken
in eine Katzenpension geben werden. unbekannter  Verfasser- aber ich gratuliere!
 
Was wir eben noch so humorvoll nachlesen konnten, führt Moraine's Abby uns hier in formvollendeter Präzision vor *fg*.

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Die 10 Gebote für Katzenhalter

1) Du sollst mir nicht zweimal das gleiche Futter geben...
2) Du sollst mich nie zwingen oder mir befehlen...
3) Du sollst nie ohne meine Genehmigung meinen Stuhl benutzen...
4) Du sollst keine Möbel kaufen die man nicht zerkratzen kann...
5) Du sollst nie die Vögel füttern bevor ich nicht gut versteckt bin...
6) Du sollst mich niemals in einem Kasten zum Tierarzt fahren...
7) Du sollst keinen Hund mit Zähnen und Beinen im Haus dulden...
8) Du sollst immer genügend Platz im Bett machen...
9) Du sollst immer einen warmen Platz für mich bereit haben...
10)Wenn Du alle obigen Befehle nicht genau befolgst, wird Dein Haus von mir
streng parfümiert werden...

Dieses Gebot war zwar ursprünglich nicht vorgesehen, sollte aber keineswegs vergessen werden.
11. Du sollst einen Nachtfalter fangen, BEVOR ich ihn durchkauen konnte. Bei Nichtbefolgen kotz ich Dir sonst anschließend 7 x in die Wohnung....

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Die 20 Gebote des Minizoos

Ich muss nicht in den Kühlschrank springen und nach Essbarem gieren, ich freue mich
auf mein eigenes Fresserchen!
  Ich brauche nicht die Teller abzulecken, die nach dem Menschenessen noch
auf dem Tisch stehen. Dafür hat Dosi eine Spülminna!
Ich muss nicht im Keller verschwinden, wenn es an der Tür klingelt.
Dosi kennt nur nette Menschen!
 
Ich muss nicht in die Ecken oder an die Gardinen pinkeln, wenn ich Frust habe,
ich kann auch den Kratzbaum benutzen und meine Wut wegkratzen!
Ich bin kein Wecker und muss meine Dosi nicht um 5.00 Uhr wecken.
Ich bekomme schon mein Fresserchen!
 
  Ich muss nicht auf dem Tisch rumlaufen, wenn Besuch da ist -
aber ich mache es doch sonst auch!
Ich muss nicht an den frisch geputzten Fensterscheiben die Fliegen jagen,
aber saubere Fenster sehen langweilig aus!
  Ich muss nicht mein Spielzeug in der ganzen Wohnung verstreuen, aber
Kinder lassen ja auch überall ihre Sachen liegen!
Ich muss nicht den Schreibtisch aufräumen, aber Dosi hat ja nie Zeit dazu!  
Ich muss nicht immer zuerst am Futterplatz sein, aber wer zuerst kommt,
bekommt die leckersten Sachen!
Ich muss nicht durch die Betten toben, aber wie sollte der
Mensch sonst sein Bett warm bekommen?
 
  Ich muss nicht am PC helfen, aber die Tastatur ist doch soooooo verlockend!
Ich muss kein Mail und kein Tele schreiben und abschicken, aber
Dosi ist bei der vielen Post einfach oft überfordert!
  Ich muss nicht die anderen Vierbeiner verkloppen, aber wie soll
ich mir sonst Respekt verschaffen?
Ich muss nicht die Gartenbeete als Klo benutzen, aber in
'frischer Luft geht alles leichter!
 
Ich muss keine Libellen und Schmetterlinge fangen, aber Sport ist gesund!
Ich muss keine Spitzmäuse jagen oder fangen, Dosi rettet die
Mäuse doch und schleppt sie woanders hin!
 
  Ich muss nicht den Bücherschrank aufräumen,
aber ich kann ja schon mal vorsortieren!
Ich muss nicht lauthals herummotzen, Dosi macht doch was ich will!
  Ich MUSS so bleiben wie ich bin, denn nur so liebt mich meine Dosi!

Das habe ich mit Erlaubnis bei dem Minizoo von http://www.catminitoo.de gemopst.

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Zum Katzenglück gehört nicht viel!

Anfänger:
Als Katzenfreund werden sie vielleicht dazu neigen, sich über die Eskapaden
ihrer Tiere aufzuregen und mit harten oder auch liebevollen Worten
die Erziehung beginnen wollen. Sind Sie damit erfolgreich?

Kaum – Katzen verstehen natürlich nach kurzer Zeit alles und haben kein Ohr
für Ermahnungen. Sie sollten sich also von Anfang an darüber klar sein,
dass von nun an eine heitere Gleichgültigkeit Ihr wichtigster Charakterzug
sein wird. Sie haben nun einem Hausbesetzertyp das Recht über
Ihre Wohnung eingeräumt. Nun müssen Sie damit leben!



Besitztum:
Katzen betrachten den Ihnen zugehörigen Menschen als persönlichen Besitz, der
immer zur Verfügung steht. Sie laufen über Sie hinweg, wenn Sie im Sessel
sitzen, weil dies der kürzeste Weg zum Sofa ist. Sie krallen sich an Hosen und
Strümpfen hoch, wenn Sie vom Einkaufen kommen und stören Sie nachts
im Schlaf. Was ist zu tun?

Stellen Sie sich vor, wie eintönig und langweilig Ihr Leben ohne diesen
Störenfried wäre oder wie oft Sie noch das Ende eines spannenden Krimis
mitbekommen haben, weil Ihre Katze Sie rechtzeitig aus dem Schlaf gerissen hat.

Bett:
Katzen lieben es, im Bett des Menschen zu nächtigen. Was kann man tun?

Versuchen Sie die Katze zu überzeugen, Sie neben sich zu dulden, drehen Sie
sich allerdings nicht zu oft um oder träumen unruhig, sonst finden Sie
sich ganz schnell auf dem Sofa wieder!

Charakter:
Angeblich haben Katzen einen ausgeprägten Charakter, was man auch gerne
„Ihren eigenen Kopf“ nennt. Das ist eine vornehme Umschreibung dafür, wenn
Katzen tun was  und wann sie wollen. Wir meinen:

Machen Sie es wie bei den Menschen üblich: bezeichnen Sie alles was Ihnen
an Ihrer Katze nicht passt als unangepasst, Querdenkertum, Anlass zum
Denkanstoss und schon können Sie stolz auf Ihre Katze sein.

Zeitungen und Bücher:
Katzen legen sich immer auf die Zeitung, oder das Buch, das Sie gerade
lesen möchten, Sich möchten  aber gerne informiert sein. Was ist zu tun?

Zugegeben das Wichtigste steht immer in der Mitte, doch Sie werden
überrascht sein, wie interessant auch Randnotizen und Meldungen sein können.

Ernährung:
Wenn Sie eine Katze haben, bedeutet das Verantwortung. Das betrifft
auch die Ernährung. Worauf ist zu achten?

Achten Sie auf Ausgewogenheit: wenig Fett, viel Gemüse und Obst, wenig
Alkohol. Schließlich, was soll mit dem Tier geschehen, wenn Sie auf der Intensivstation
liegen? Merke deshalb: Ist der Mensch gesund, freut sich die Katze!

Gehorsam:
Immer wieder werden Sie hören, dass Katzen jeder Art von Vorschrift
hassen. Stimmt das?

Nicht ganz. Sie kommt spätestens dann, wenn Sie Ihre Stimme hört und Sie ihr
zehn Minuten die Tür aufgehalten haben, um sich dann zu beschweren, dass Sie
nun die Tür schließen und sie aber genau jetzt herein möchte.

Geschlecht:
Sie möchte sich eine Katze zulegen und wissen nicht welches Geschlecht?

Katzen neigen zum Kratzen, Kater zum Beißen. Überlegen Sie was Ihnen
lieber ist und entscheiden Sie dann.

Kratzbaum:
Katzen lieben es, wenn sie ihre Krallen an etwas Festem schärfen können.
Brauchen sie auch so etwas in Ihrer Wohnung?

Der Kratzbaum wird Ihrer Wohnung einen besonderen Pfiff geben und
auch Ihre Katze wird es Ihnen danken, denn nun ziehen sie die Fäden aus
Ihrem Sofa mit frisch geschärften Krallen viel besser!

Maus:
Katzen gelten als Mäusejäger. Doch zum Teil wirkt nur der Instinkt, sie bringen
sie lebend und lassen die Maus in Ihrem Schlafzimmer frei. Was kann man tun?

Sie können sich an der Jagd beteiligen. Sie können eine Falle aufstellen. Sie können
aber auch den Dingen ihren Lauf lassen. Das hat den Vorteil, dass Ihre Katze
nun tagelang vor dem Schrank sitzt unter den die Maus geflüchtet ist und
sie in Ruhe Zeitung lesen können.

Napf:
Es heißt, wenn man mehrere Katzen hat, sollte jede ihren eigenen Napf
haben, damit sie sich anerkannt und zu Hause fühlt. Bringt das was?

Katzen betrachten erfahrungsgemäß jeden Napf als den ihren. Das Schüsselchen
mit dem aufgedruckten Namen ist zwar gut gemeint,
aber leider ohne Verbindlichkeit.

Sturheit:
Katzen haben nicht nur ihren einen Kopf, sie setzen ihn auch durch. Eine Katze
die jetzt was zu essen möchte, wird Ihnen erbarmungslos zusetzten.
Sollen Sie hart bleiben?

Tja Sie können noch so viel über Figur reden oder es sei noch nicht an
der Zeit. Sie wird Sie ungerührt anschauen und weiter schreien. Nach einiger Zeit sind
Sie mürbe, geben auf. Sie gewinnt, warum also nicht gleich so!

Überraschung:
Auch die sauberste Katze kann nichts dafür, wenn ihr das Abendessen wieder
hochkommt. Kurz, Katzen neigen zum Erbrechen. Das ist besonders unangenehm,
wenn man nachts barfuss in etwas Weiches tritt. Was kann man dagegen tun?

Das Erbrechen können Sie nicht verhindern, aber das Reintreten.
Wählen Sie helle Auslegware. So sehen sie auch bei schwacher
Beleuchtung das dunkle Etwas!

Vorhänge:
Katzen, vor allem kleine, neigen dazu sich an Vorhängen hochzuziehen oder fest
eingekrallt, daran zu schaukeln. Das missfällt der perfekten Hausfrau. Gegenmaßnahme?

1. Perfekte Hausfrauen sind als Katzen-Partner ungeeignet, fallen also sowieso weg.

2. Wenn Sie dennoch eine sein sollten, zwingen Sie sich eine unperfekte zu werden. Auf
die Dauer ist das sowieso angenehmer.

3. Sehen Sie einfach nicht hin, denn wenn die Untaten der Katze nicht beachtet werden,
wird sie sie alsbald als langweilig sein lassen.


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Das Tagebuch einer Katze

Auszüge aus dem Hunde-Tagebuch...

07:00 Uhr - Boah! Gassi gehen! Das mag ich am liebsten
08:00 Uhr - Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten
09:30 Uhr - Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten
09:40 Uhr - Boah! Im Auto pennen! Das mag ich am liebsten
10:30 Uhr - Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten
11:30 Uhr - Boah! Heimkommen! Das mag ich am liebsten
12:00 Uhr - Boah! Die Kinder kommen! Das mag ich am liebsten
13:00 Uhr - Boah! Ab in den Garten! Das mag ich am liebsten
16:00 Uhr - Boah! Noch mehr Kinder! Das mag ich am liebsten
17:00 Uhr - Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten!
18:00 Uhr - Boah! Mein Herrchen! Das mag ich am liebsten!
19:00 Uhr - Boah! Stöckchen holen! Das mag ich am liebsten
21:30 Uhr - Boah! In Frauchens Bett schlafen! Das mag ich am liebsten!

und nun zum Vergleich ein heimlicher Blick in das Tagebuch einer Katze...

452. Tag - Die Menschen, die mich gefangen nahmen, fahren fort, mich mit bizarren, kleinen baumelnden Objekten zu ärgern. Sie essen frisches Fleisch, während ich gezwungen bin, getrockneten Fleischersatz zu essen. Das einzige, das mich am Leben hält, ist die Hoffnung auf Flucht und das bisschen Befriedigung, wenn ich wieder ein Möbelstück ruiniert habe. Morgen könnte ich vielleicht noch eine Zimmerpflanze essen.

461. Tag - Der Versuch, meine Wärter umzubringen, indem ich zwischen ihren Beinen herumlief, während sie gingen, wäre beinahe erfolgreich gewesen. Ich muss das am oberen Ende der Treppe probieren. In einem Versuch, diese gemeinen Tyrannen anzuekeln und damit zurückzuschlagen, habe ich mich dazu gebracht, mich auf ihrem Lieblingssessel zu übergeben... ich muss das demnächst auf ihrem Bett probieren.

462. Tag - Ich habe den ganzen Tag geschlafen um meine Wärter dann durch Schlafentzug fertig zu machen indem ich in der Nacht unaufhörlich um Futter gebettelt habe.

465. Tag - Ich habe eine Maus geköpft und ihnen - in einem Versuch, ihnen bewusst zu machen, wozu ich imstande bin und sie das Fürchten zu lehren - den kopflosen Körper gebracht. Sie sind in Verzückung ausgebrochen und haben sich herabgelassen, mir zu erklären, was ich nicht für eine brave Katze sei, hm... ist wohl nicht ganz nach Plan gelaufen.

468. Tag - Jetzt ist mir endlich klar, wie sadistisch sie sind. Ohne besonderen Grund wurde ich für die Wasserfolter ausgewählt. Diesmal schloss das auch eine brennende, schaumige Chemikalie mit ein, die sie "Shampoo" nannten. Welche kranken Gehirne können sich so eine Flüssigkeit einfallen lassen? Mein einziger Trost ist das Stück Daumen, das immer noch zwischen meinen Zähnen steckt.

471. Tag - Es gab eine Art Zusammenkunft mit ihren Komplizen. Während dieses Events wurde ich die ganze Zeit alleine in ein Zimmer gesperrt. Trotzdem konnte ich den Lärm hören und den ekeligen Gestank der Glasröhren, die sie "Bier" nennen, riechen. Was allerdings viel wichtiger ist, ich konnte mithören, dass meine Einzelhaft meiner "Allergie"-Kraft zu verdanken ist. Ich muss herausfinden was das ist und wie ich es zu meinem Vorteil verwenden kann.

474. Tag - Ich bin überzeugt, dass die anderen Gefangenen ihre Lakaien sind - möglicherweise sogar Spione. Der Hund wird routinemäßig ausgelassen und ist mehr als glücklich, wenn er wieder zurückkehren kann. Offensichtlich ist er ein Dummkopf. Der Vogel muss ihr Informant sein, er hat ihre schreckliche Sprache gelernt und spricht regelmäßig mit ihnen. Ich bin sicher, dass er ihnen jede meiner Bewegungen mitteilt. Da er zur Zeit in einem Metallzimmer untergebracht ist, ist er vor mir in Sicherheit. Aber ich kann warten, es ist nur eine Frage der Zeit...

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Proletenmäuse!

Drei Mäuse sitzen an der Bar, saufen und proleten wer von den Dreien der Mutigste und Stärkste sei:
Der Erste: "...wenn in dem Haus, in dem ich wohne, Mausefallen aufgestellt sind, renn' ich immer hin, klau mit der linken Hand den Käse oder den Schinken, fang mit der Rechten den herunterschnellenden Bügel ab, und mache so während dem Essen noch ein bisschen Krafttraining!
Der Zweite: "...wenn bei mir zu Hause Rattengift ausgelegt ist, nehm ich ne Rasierklinge, hack den Stoff klein, mach mir ne richtig fette Line zurecht, und ziehs mir durch die Nase!"
Der Dritte guckt die anderen zwei kurz gelangweilt an. Dann steht er auf und geht.
Die beiden protestieren: "He, was soll das? Du kannst nicht einfach mitten im Gespräch gehen! Oder bist Du beleidigt, weil Du nicht so mutig bist wie wir? Wo willst Du überhaupt hin?"
Der Dritte: "Ich geh heim, die Katze poppen!"

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