Lexikon der Fachbegriffe
rund um die Katz
![]() wie Ypern |
![]() wie Zobel |
| Aalstrich | Dunkler Haarstrich auf dem Rücken | |||||
| Abschlagen | Abschlagen Tatzenhiebe der Katzenmutter, die ihre Jungen mit sechs bis acht Wochen von den Zitzen vertreibt. | |||||
| Abstammung | Als Ahnen unserer Hauskatze gelten in erster Linie die afrikanische Falbkatze (Fells silvestris libyca) und die europäische Wildkatze (Fells silvestris). | |||||
| Abzeichen | Dunklere Fellfärbung um die Schnauze, an Ohren, Schwanz und Beinen, wird auch Points genannt. | |||||
| Affix | So bezeichnet man den oft fantasievollen Beinamen, den Rassekatzen erhalten. Er weist auf den Züchter hin und wir allen offiziell registrierten und im Zuchtbuch eingetragenen Kätzchen einer Zucht gegeben. Das Affix kann dem individuellen Namen voran- oder nachgestellt sein und wird dem Züchter von einer nationalen oder internationalen Organisation genehmigt. | |||||
| Afterzehen | Die zwei etwas versetzt liegenden Zehen und Ballen an den Vorderpfoten. Sie befinden sich etwa zwei bis drei Zentimeter oberhalb des Pfotenendes und sehen fast aus wie ein zurückgebildeter Daumen. | |||||
| Agouti | Grundfarbe der Tigerkatzen, die Tigerung ist ein Resultat der verschieden stark, bzw. oft gebänderten Einzelhaaren. | |||||
| Aggressivität | Streit oder Angriffslust | |||||
| Akromelanismus | Bei Katzen der Albinoserie wie Siam- und Burmakatzen sind die Körperspitzen (Beine, Schwanz, Ohren) dunkler gefärbt als die übrigen Körperpartien. Die Ausfärbungen nehmen im fortschreitenden Alter der Katze zu. | |||||
| Albino | Albus = weiß. Albino-Katzen haben nur geringe oder gar keine Farbpigmente und deshalb ein schneeweißes Fell, blassrosa Haut und hellblaue Augen mit roter Pupille. | |||||
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Alleinfutter |
Alleinfutter bezeichnet Fertigfutter, das zur alleinigen Fütterung verwendet werden kann. | |||||
| Allel | Alternativform eines Gens. Allele können auf homologen Chromosomen dieselbe Position einnehmen und verschiedene Erbfaktoren enthalten. Die vom selben Gen abstammenden Allele werden in einer Allelgruppe zusammengefasst. Die der Katze beispielsweise enthält die für die Fellfarbe verantwortliche Allelgruppe die Allele für den Siam-, Burma- und Abessinier-Phänotyp. | |||||
| Allergie |
Als Allergien werden
Überempfindlichkeitsreaktionen des Organismus auf verschiedene Stoffe
(Allergene) bezeichnet. Ebenso wie beim Menschen, so gibt es auch bei Katzen
viele verschiedene Allergien auslösende Substanzen. Zum Beispiel können
Katzen allergisch auf Flohmittel reagieren, auf Parasiten jeglicher Art,
Pilze, Bakterien, verschiedene Reinigungsmittel oder Pflanzen. Dies sind
jedoch nur einige Beispiele für mögliche Ursachen einer Allergie. Ebenso
können verschiedene Nahrungsmittel Allergien auslösen, was z.B. Reaktionen
auf der Haut oder im Magen-Darm-Trakt zur Folge haben kann. Oftmals werden
Nahrungsmittelallergien z.B. durch Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker
ausgelöst. |
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| Alopezie | Haarlosigkeit | |||||
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Alpha-Tier |
Das Alpha-Tier ist das führende Tier im Rudel oder in einer Gruppe |
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Alter |
Die durchschnittliche Lebenserwartung von Katzen beträgt 15-18 Jahre. In Einzelfällen sind auch über 20 Jahre möglich. Daraus lässt sich das Alter einer Katze und der daraus resultierende Entwicklungsstand mit dem entsprechenden Alter eines Menschen vergleichen. Dazu dient folgende Tabelle:
Oft wird vereinfach von der Multiplikation des Katzenalters mit 7 gesprochen. Dieser Vergleich ist aber sehr ungenau und geht nicht auf die schnellere Entwicklung im ersten Lebensjahr der Katzen ein. |
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| Analbeutel |
Beim Analbeutel handelt es
sich um eine Sonderform der Analdrüsen. Er hat einen Durchmesser von 6-8 mm
und sitzt unter dem äußeren Afterschließmuskel im unteren, seitlichen
Bereich des Anus. |
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| Analkontrolle | Beschnuppern des Bereichs unterm Schwanz zum Zweck des Kennenlernens. | |||||
| Anorexie | Krankheit oder Verhaltensstörung, die sich durch Verweigerung der Nahrung manifestiert. | |||||
| Anschneiden | Zerlegen bzw. Anfressen der Beute. | |||||
| Appetenzverhalten | Bestimmte Tätigkeiten, die zu einer Instinkthandlung führen. | |||||
| Art | Gesamtheit aller Individuen, die sich äußerlich ähneln, gleiche Lebensräume besiedeln und sich untereinander fortpflanzen, die jedoch normalerweise mit Individuen einer anderen Art nicht fortpflanzungsfähig sind. Die Hauskatze ist eine Art der Gattung Felis aus der Familie der Felidae. In ein und derselben Art können mehrere Populationen vorkommen. Diese Populationen werden geographische Unterarten genannt. Bei den Hauskatzen spricht man im gleichen Zusammenhang von Rassen. | |||||
| Artkreuzung | Paarung von Individuen, die verschiedenen Arten angehören (im Unterschied zur Rassenkreuzung). Die aus solcher Kreuzung hervorgehenden Individuen werden als Artbastarde oder Hybriden bezeichnet. Artbastarde sind vielfach noch fruchtbar, Gattungsbastarde hingegen nur noch selten. | |||||
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Atemfrequenz |
Die durchschnittliche Atemfrequenz einer Katze im Normalbereich beträgt in etwa 20-30 Atemzüge pro Minute. | |||||
| Audiogramm | Die Bandbreite des Hörvermögens im Sinne der Wahrnehmung reiner Töne. | |||||
| Aujeszkysche Krankheit | Diese Erkrankung gehört zu den Infektionskrankheiten und wird durch einen Herpesvirus verursacht. Diese Krankheit ist weltweit verbreitet und mittlerweile seit fast mehr als 150 Jahren in Europa bekannt. Die Bezeichnung der Aujeszkyschen Krankheit kommt von ihrem ungarischem Entdecker Tierarzt Aladár Aujeszky | |||||
| Ausstattung | Zur Grundausstattung eines Katzenhaushaltes sollten folgende Dinge gehören: Katzenkorb, Kletterbaum, Kratzbrett, Katzenklo, Futter- und Trinknapf, Katzengras, Kamm und Bürste zur Fellpflege sowie Spielzeug. | |||||
| Ausstellung | Veranstaltung, deren Hauptziel es ist, nach den in einem Rassestandard festgelegten Kriterien die besten Exemplare ihrer Art auszuwählen. Ein weiteres Ziel der Ausstellungen ist es, Rassekatzen dem breiten Publikum näher zu bringen. | |||||
| Autoaggression | Aggressionen, welche nicht auf andere Sozialpartner, sondern an sich selber umgeleitet werden (Schwanzbeißen etc.) | |||||
| Autofahren | Manche Katzen lieben es, andere überhaupt nicht, weil sie damit eine negative Erfahrung in Verbindung bringen. Generell gilt, dass die Katze in einer Transportbox oder einem Reisekorb befördert werden sollte. Gewöhne die Katze Schritt für Schritt an den Korb und an das Auto, damit sie mit der neuen Situation nicht überfordert ist. |
| Baldrian | Wirkt auf Katzen wie Haschisch auf Menschen. Sie geraten regelrecht in Ekstase, wenn sie es zu riechen oder zu schmecken bekommen. |
| Ballen | Als Ballen bezeichnet man sozusagen die Unterseite der Katzenpfoten. Gemeint ist damit der Bereich der Pfote, der aus einer weichen Hornschicht besteht, deren Unterhaut viele elastische Fasern enthält, in denen Fettzellen eingelagert sind. Zudem befinden sich an den Ballen Schweißdrüsen, die Duftstoffe als Markierungsmarke abgeben. |
| Bandwürmer | Bandwürmer gehören zu den Endoparasiten und benötigen für ihre weitere Entwicklung einen Zwischenwirt (z.B. Flöhe oder Mäuse). Ist die Katze von Flöhen befallen oder frisst eine Maus, entwickelt sich der Bandwurm im Darm der Katze zu einem erwachsenen, geschlechtsreifen Bandwurm. Bandwürmer können großes Unheil anrichten, sie schädigen die Darmwand und schaffen somit den Nährboden für Keime, weswegen oft Durchfall entsteht, außerdem entziehen sie dem Körper viele wichtige Nährstoffe (Gewichtsabnahme bei starkem Wurmbefall) und sondern außerdem giftige Endstoffwechselprodukte (Kot) ab, die die inneren Organe der betroffenen Katze schädigen können. Würmer zeigen ihre Anwesenheit besonders durch das Abmagern der Katze, aber auch durch strohiges, glanzloses Fell. Auch das Sichtbarwerden des 3.Augenlids, Nickhautvorfall, kann auf Wurmbefall hinweisen. |
| Barfen |
Barfen bedeutet grundsätzlich so viel wie Rohfütterung. Der Begriff leitet sich aus der englischen Abkürzung für Knochen und rohes Futter (BARF = Bones And Raw Foods) ab. Der Begriff ist in den letzten Jahren unter den Hunde- und Katzenbesitzern immer bekannter geworden. Und somit diese Art der Fütterung auch immer verbreiteter und beliebter, da sie einer natürlichen Ernährung der Tiere am nächsten kommt und zunehmend Zweifel an der Qualität der Inhaltsstoffe des handelsüblichen Fertig-Katzenfutters aufgekommen sind. |
| Begrüßung | Von Katz-zu-Katz erfolgt sie über die Nase. Begrüßt die Katze ihren Menschen, streicht sie ihm um die Beine, stupst ihn an und gibt ihm ausgiebig Köpfchen. |
| Bezoare | Wenn die Katze beim Putzen zu viele Haare verschluckt können im Magen Haarballen entstehen, sog. Bezoare. |
| Bicolour | Zweifarbige Katzen, z.B. schwarz-weiß, rot-weiß, blau-weiß usw. |
| Blau | Ist die Fellfarbe zwischen Hell- und Schiefergrau, verdünntes Schwarz. |
| Blending | Mischling aus der Verpaarung von Wild- und Hauskatzen. |
| Blesse | Heller, meist weiß abgesetzter Streifen zwischen Stirn und Nasenspiegel. |
| Break | Einbuchtung des Nasenprofils |
| Bruderschaft der Kater | Zusammenschluss von Katern, die gemeinsam ein Gebiet kontrollieren. |
| Brunst | Die Zeit, in der die Katze sexuelles Interesse an Katern zeigt. |
| CAC Certificat d`apitude au championnat | Erste Anwartschaft auf den Championtitel |
| CACE Certificat d`apitude au championnat d`Europe | Anwartschaft auf den europäischen Championtitel |
| CACIB Certificat d`apitude au championnat international de beauté | Anwartschaft für den Internationalen Champion |
| CAGCIB Certificat d`apitude au grand championnat international de beauté | Anwartschaft auf den Titel Grand Champion International |
| Calico | Amerikanische Bezeichnung für Schwarz-Schildplatt-Weiß |
| Cameo | Tabby-Katzen mit einem roten oder cremefarbenen Fell (Phäo-Melanin) und einem Inhibitor-Gen, welches bewirkt, dass mehr als zwei Drittel jedes Haares, vom Haaransatz beginnend, pigmentfrei sind. |
| CAP Certificat d`apitude au premiorat | Anwartschaft auf den Premiortitel (gilt nur für Kastraten) |
| CAPE Certificat d`apitude au premior d`Europe | Anwartschaft auf den europäischen Premiortitel (gilt nur für Kastraten) |
| CAPIB Certificat d`apitude au premior international d`Europe | Anwartschaft auf den internationalen Premiortitel (gilt nur für Kastraten) |
| Caramel | Karamellfarben |
| Carnivoren | Das lateinische Wort für alle Raubtiere, zu denen auch unsere Hauskatze gehört. Alfred Brehm nannte die Katze das vollkommenste Raubtier überhaupt. |
| Carrier | Katze einer bestimmten Gen-Sorte |
| Catsitter |
Ein Catsitter betreut ein oder mehrere Katzen für einen bestimmten Zeitraum. Dies ist zum Beispiel der Fall bei Abwesenheit des Besitzers durch Urlaub oder Krankheit. Ein Catsitting-Vertrag sollte in jedem Fall zur Absicherung beider Seiten abgeschlossen werden und alle nötigen Formalitäten sowie eine genaue Beschreibung der Katze(n) enthalten und alle Wünsche des Besitzers berücksichtigen. Der Umfang des Catsittings beinhaltet die Pflege der Katze(n), deren Fütterung sowie Reinigung des Katzenklos. Des Weiteren sollte die Katze(n) auch von dem Catsitter beschäftigen (Spiel, Schmuseeinheit und Ansprache) werden. Im Falle einer Erkrankung der Katze sollte der Catsitter in der Lage sein, diese zu erkennen und das Tier einem Tierarzt vorzustellen. |
| CFA Cat Franciers Association | Katzenzüchterverein in den USA |
| Champion | Als Champion wird eine Katze ausgezeichnet, die auf mindestens drei Ausstellungen die Beste ihrer Rasse und Klasse war. |
| Chinchilla | Haarfärbung bei Katzen, das weiße Fell hat ca. 1/8 eingefärbte dunklere Haarspitzen. |
| Chip |
Ein Chip ist eine Erkennungsdatei auf einem elektronischen Datenträger. Er wird mit einer Art Spritze unter das Fell geschoben und kann von außen mit einem Gerät ohne Verletzung der Haut gelesen werden. |
| Chocolate | Schokoladenbraun |
| Chromosomen | Kleine X- und Y-förmige Gebilde aus Proteinen und DNA, die von den Eltern an die Nachkommen weitergegeben werden, Erbinformationen tragen und das Geschlecht des Ungeborenen bestimmen. |
| Cinnamon | Zimtfarben |
| Colourpoint Longhair | In Großbritannien übliche Bezeichnung für die Perserkatzen mit der Spitzenfärbung der Siamesen |
| Criss crossing | Wechselkreuzung |
| Deckerlaubnis | Durch die zuständigen Zuchtorganisationen erteilte Genehmigungen zur Zuchtverwendung von Deckkatern nach erfolgter Prüfung. |
| Deckhaare | Lange Leithaare und auch die kürzeren, geschmeidigen Grannenhaare bei der Katze. |
| Deckkater | Unkastrierter Kater, der für eigene oder auch fremde Katzen zur Zucht benötigt wird. |
| Dilute Calico | Amerikanische Bezeichnung für Blau-Schildpatt-Weiß. |
| Distichiasis | Die Lidränder einer Katze sind normalerweise haarlos und glatt. Distichiasis sind wimpernartige, feine Härchen, die aus den Talgdrüsen des oberen und /oder unteren Lidrandes in Augenrichtung wachsen. |
| Dinictis | Erstes katzenartiges Raubtier vor etwa 40 Mio. Jahren. |
| DNA | Desoxyribonukleinsäure, auch DNS genannt. Sie ist Träger der gesamten Erbinformation eines Individuums und Hauptbestandteil der Gene. |
| Domestikation | Entwicklung vom Wildtier zum Haustier. |
| Domestizierung | Von Domestizierung spricht man, wenn Tiere zu wirtschaftlichen oder anderen Zwecken in Gefangenschaft gehalten werden und die Gemeinschaft ihrer Fortpflanzung, ihr Revier und ihre Nahrungsquellen kontrollieren. |
| Dominantes Gen | Ein Gen, das im Phänotyp auch zum Ausdruck kommt, wenn es mit einem rezessiven Allel zusammentrifft. Ein dominantes Gen genügt, damit sich der Erbfaktor phänotypisch manifestiert. |
| Doppeltes Fell | Ist das Fell, das aus Unterwolle und Deckhaar besteht. |
| Duftmarken | Um ihr Revier zu markieren, setzen Katzen an Bäumen, Sträuchern, Mauern oder Möbeln Duftmarken. Ein kleiner Strahl Urin genügt und andere Katzen wissen, dass dieses Gebiet in Katzenbesitz ist. Rollige Katzen benutzen Duftmarken außerdem, um einen Liebespartner anzulocken |
| Ebony | Kurzhaarkatze, eine Verbindung zwischen Siamese und Kurzhaarkatze. Ebenholzfarbige Variation der orientalischen Kurzhaarkatze. |
| Edelkatze | Die von den Katzenverbänden anerkannten Rassekatzen. |
| Eklampsie | Als Eklampsie bezeichnet man einen durch Kalziummangel ausgelösten Krampfanfall bei säugenden Katzen (zu wenig Kalzium im Futter). |
| Ektoparasiten |
Als Ektoparasiten bezeichnet man Parasiten die auf (oder auch in) der Haut ihres Wirtes leben, wie beispielsweise Flöhe, Zecken, Läuse, Haarlinge, Hautmilben (Milben) und Herbstgrasmilben. Sie ernähren sich vom Blut oder von Hautschuppen der Katze und äußern sich durch Juckreiz, glanzloses und teilweise schuppiges Fell, Hautentzündungen, Pusteln und Abszesse. Viele dieser kleinen Plagegeister übertragen auch Infektionskrankheiten oder lösen eine Allergie aus (z.B. durch Flohspeichel), daher sollte man sie direkt nach Entdeckung entfernen. |
| Ektropium |
Von einem Ektropium spricht man dann, wenn das Unterlid des Katzenauges nach außen geklappt ist. Dieses kann eine chronische Bindehautentzündung als Folge haben und daher sollte ein Tierarztbesuch früh genug unerlässlich sein. Man muss allerdings dazu sagen, dass diese Fehlstellung des Augenlids bei Katzen sehr selten auftritt. |
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Endoparasiten
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Als Endoparasiten bezeichnet man Parasiten, die in der Katze leben, dazu gehören verschiedene Wurmarten wie beispielsweise Bandwürmer, Spulwürmer und Hakenwürmer. Sie befinden sich im Darm der betroffenen Katze und können dort allerlei Schaden anrichten. Zum einen entziehen sie dem Körper wichtige Nährstoffe und zum anderen hinterlassen sie giftige Stoffwechselendprodukte, die die inneren Organe der Katze schädigen können. Durch die Schädigung der Darmwand schaffen sie auch die Vorraussetzung zur Ansiedlung von Keimen (dadurch entsteht bei Wurmbefall häufig Durchfall). |
| Entropium | Als Entropium bezeichnet man ein nach innen eingerolltes Unterlid am Katzenauge, wodurch das Katzenauge stark gereizt wird. Allerdings ist diese Fehlstellung des Augenlides bei Katzen äußerst selten. |
| Entwöhnung | Bei Säugetieren das Ende der ausschließlichen Ernährung mit Muttermilch. Normalerweise werden die Tiere zu diesem Zeitpunkt auch allgemein unabhängiger von der Mutter. |
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Eosinophiles Granulom |
Das Eosinophiles Granulom an der Katzenschnauze sieht auf den ersten Blick meist einem Herpesbläschen ähnlich. Nach etwa einer Woche bildet sich eine Kruste, die von selbst abfällt. Die Stelle wächst wieder zu, doch zwei Wochen später bilden es sich wieder heraus. |
| Ephiphora |
Ephiphora bezeichnet eine Krankheit des Tränen-Nasen-Kanals mit krankhaftem, leicht bräunlichen Tränenfluss, der vom Augenwinkel bis weit ins Gesicht ziehen kann. Besonders Perserkatzen leiden häufig unter dieser Erkrankung, aufgrund ihrer verkürzten Nasenform. So eine Erkrankung kann auch mit einer Bindehauterkrankung einhergehen. |
| Epistasie | Ist der Maskierungseffekt (z. B. weiße Katze die kein Albino ist). |
| Erkennungskuss | So nennt man das Beschnuppern der Nasen, mit dem sich zwei befreundete Katzen begrüßen. Mit ihrem Menschen machen sie es auch, wenn sie sich in der Höhe der Nase befindet. |
| Erleichterungsspiel | Abreaktion überschüssiger Energie, "Tanz" der Katze nach dem erfolgreichen Kampf mit einem gefährlichen Beutetier. |
| Extremitäten | Hierzu zählen Beine, Maske, Schwanz, Ohren und Hodensack der Kater. Wird oft bei Colourpoint-Katzen verwendet, da bei ihnen nur die Extremitäten gefärbt sind. |
| Fauchen | Die Katze faucht vor Schreck, Angst oder Wut, manchmal auch aus Verlegenheit oder Unsicherheit. Was immer der Anlass sein mag, einer fauchenden Katze sollte man nicht zu nahe treten. |
| Fawn | Rehbraun |
| Fehler | Jede merkliche Abweichung vom Standard und von den spezifischen Merkmalen der Rasse. |
| Feliden | Familie der Katzen oder Katzenartigen. |
| Felis catus | Lateinischer Name unserer Hauskatze |
| Felis sylvestris lybica | Nordafrikanische Wildkatze. Von ihr stammen unsere Hauskatzen ab. Dies wurde historisch und anatomisch bewiesen |
| Fellkrause | Ist das Nackenfell, das sich am Übergang von Hals- und Brustwirbel mehr oder weniger in Falten legt. |
| Fellpflege | Kurzhaarkatzen kümmern sich gründlich und ausdauernd selbst um ihre Fellpflege. Man sollte jedoch regelmäßig einen Blick darauf werfen, um Krankheitsanzeichen frühzeitig zu erkennen. Langhaarkatzen müssen täglich gekämmt und gebürstet werden, damit das Fell nicht verfilzen kann. |
| Fieber | Die normale Körpertemperatur der Katze beträgt 38.5 bis 39° Celsius. Fieber hat eine Katze also erst ab 39.3° Celsius. Es ist meist Anzeichen einer Infektionskrankheit. |
| F.I.Fe | Federation Internationale Feline, europäische Dachorganisation der Katzenverbände. |
| Flehmen | Mit diesem Terminus bezeichnet man eine bei Männchen unter Säugetieren verbreitete Mimik. Man kann sie besonders dann beobachten, wenn sich die Männchen mit Hilfe des Geruchs- und Geschmackssinns Informationen über die Empfänglichkeit eines Weibchens verschaffen wollen. Katzen flehmen, wenn sie einen scharfen Geruch wie etwa Urin wahrnehmen. Sie inhalieren die Luft mit halb geöffnetem Maul, starrem Blick, hoch erhobenem Kopf und erweiterten Nasenflügeln und atmen langsam ein. |
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Forl |
FORL = Feline Odontoklastische Resorptive Läsion ist sehr häufig sowohl bei jungen wie auch bei alten Katzen. Es wird geschätzt, dass 72 % aller Katzen über 5 Jahren daran leiden. Bei dieser Erkrankung lösen sich die Zähne von selbst auf, es entstehen Löcher, vor allem im Wurzel- und Zahnhalsbereich. |
| Futternapf | Die meisten Katzen mögen es nicht sich ihre Futterschüssel mit anderen Katzen zu teilen. Daher braucht jede Katze ihre eigenen Futternäpfe. Je nach Futterangebot einer für Nassfutter und einer für Trockenfutter. Zudem ist unbedingt eine Wasserschüssel nötig. |
| Gameten | Sind die Geschlechtszellen, welche die halbe Chromosomenzahl enthalten bei der Befruchtung entsteht daraus das neue Chromosomenpaar, dass sich aus dem männlichen Gameten (Spermatozyt) und dem weiblichen Gameten (Eizelle) zusammensetzt. |
| Garfield | Garfield ist der Name eines täglich erscheinenden Comic's von Jim Davis mit Kater Garfield, Hund Odie und deren sozial unbeholfenem Besitzer Jon Arbuckle in den Hauptrollen. Der Erfolg von Garfield liegt einerseits darin, dass das Verhältnis Halter/Haustier parodiert wird, und der Kater sich andererseits mit sehr menschlichen Problemen herumschlagen muss, wie zum Beispiel Diäten, Montagen oder Langeweile. Ein Großteil der Komik der Comics beruht auf dem ausgeprägt zynischen Umgang mit seinen Problemen. Der Comic erfreut sich weltweit großer Popularität. |
| Gastritits |
Gastritis bezeichnet eine Entzündung der Magenschleimhaut. |
| Gastroenteritis | Bei der Gastroenteritis handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung des Magen-Darm-Traktes (umgangssprachlich Magen-Darm-Grippe). Grundsätzlich trifft die Beschreibung der Gastritits auch auf die Gastroenteritis zu, wobei hier zusätzlich noch der Darm in Mitleidenschaft gezogen wird. |
| Gattung | Alle in der Systematik des Tier- und Pflanzenreichs zwischen der Familie und der Art eingestuften Lebewesen. Im allgemeinen umfasst diese Einheit, der biologischen Klassifikation mehrerer eng verwandten Arten. Die Familie der echten Katzen (Felidae) zählt vier Gattungen so z. B. die Gattung Panthera (zu denen auch Tiger und Löwe gehören) oder die Gattung Felis mit 26 Wildarten (wie Felis concolor, dem Puma) und einer domestizierten Art (Felis catu, der Hauskatze). |
| GCCF | Governing Council of the Cat Fancy, Britische Dachorganisation der Katzenzüchterverbände |
| Geburtsgewicht |
Normalerweise wiegen Kätzchen unmittelbar nach der Geburt zwischen 80 und 120 Gramm. Bei größeren Rassen können es aber auch bis zu 150 Gramm sein. |
| Gedrungen | Kurze, kompakte Körperform zur Bestimmung von Britisch Kurzhaar und anderen Rassen. |
| Gehör | Der Hörbereich von Katzen umfasst Töne von 60 - 60.000 Hz (Hertz). Zum Vergleich beim Menschen sind es 16 - 16.000 Hz und beim Hund 15 - 50.000 Hz. Allerdings nimmt auch bei Katzen genau wie beim Menschen mit dem Alter das Hörvermögen ab. |
| Geisterzeichnung | Bei einfarbigen Katzen kann es vorkommen, dass die Spitzen etwas heller sind als das dichtere Wollhaar (unregelmäßig). Je nach dem wie das Licht auf das Fell fällt, sieht man eine Zeichnung im Fell die sobald das Licht seinen Winkel ändert wieder verschwindet. |
| Gen | Grundeinheit der Erbinformationen. Es handelt sich um einen Abschnitt der DNA, auf dem ein Erbfaktor wie etwa eine Funktion oder ein Merkmal kodiert ist. |
| Genotyp, Genotypisch | Die genetischen Merkmale eines Individuums ohne Rücksicht darauf, ob sie zum Ausdruck kamen. |
| Genpol | Sind alle Gene eines Tieres. |
| Geschwindigkeit | Auf kurzen Strecken kann die Hauskatze eine Geschwindigkeit bis zu 48 km/h erreichen. Geparde kommen auf 112 km/h und sind damit die schnellsten Tiere der Welt. |
| Getippt | Zur Beschreibung von schwarzen, blauen, zimtfarbenen, schokoladenfarbenen und lila Tabby-Katzen, bei denen jedes Haar, vom Ansatz aufwärts, aufgrund eines Inhibitor-Gens zu mehr als sieben Achteln unpigmentiert ist. Die Katzen sehen tatsächlich weiß aus, da nur die äußersten Haarspitzen pigmentiert sind. Diese Katzen werden auch als Chinchillas bezeichnet. |
| Grannenhaare | In Büscheln wachsende Haare mit einer etwas dickeren Spitze, in der Länge meist zwischen Woll- und Leithaaren. |
| Grollen | Ausdruck von Unsicherheit, Angst, oder verhaltener Wut. Bei dieser Lautäußerung ist immer Vorsicht geboten, denn das Tier ist unter Umständen angriffsbereit. |
| Gurren | Hier handelt es sich fast immer um zartes Liebesgeflüster, das in Schmusestunden auch gegenüber dem menschlichen Partner angewendet wird. |
| Haarbälle | Die sogenannten Trichobezoare bilden sich aus den im Magen angesammelten Haaren, die die Katze beim Putzen verschluckt und unverdaulich sind. Im Magen des Tieres verschmelzen die Haare zu einer filzigen Kugel und setzen im Extremfall das Verdauungssystem lahm: Verstopfung und häufiges Erbrechen sind die Folgen. Die besten vorbeugenden Maßnahmen sind häufiges Kämmen und Bürsten von Langhaarkatzen und das Bereitstellen von frischem Gras, das beim Hervorwürgen der Haare hilft. Abhilfe versprechen Malzpasten. |
| Haarlosigkeit | Vollkommenes oder fast vollkommenes Fehlen von Körperhaaren - haarlose Katzen nennt man Sphynx-Katzen. |
| Halskragen | Ein aus Kunststoff hergestellter Kragen, der Tieren angelegt wird, damit sie sich nicht an Wunden lecken oder kratzen können. |
| Handaufzucht |
Normalerweise übernimmt die
Katzenmutter die Aufzucht der Neugeborenen in den ersten Lebenswochen, nur
in seltenen Fällen muss der Mensch eingreifen. Solche Fälle können
beispielsweise eintreten, wenn |
| Harlekin | Katze mit überwiegender Weißscheckung (mehr als 90%), einem oder zwei Farbflecken am Schädeldach (vorzugsweise nicht um das Auge), zwei oder drei Farbflecken am Körper und einem gefärbten Schwanz. |
| Harnmarken | Das Setzen von Harnmarken ist ein Verhalten, das man häufig bei Katzen findet, denn es ist für die Katze ein Kommunikationsmittel. Wegen des sehr unangenehmen Geruchs kann es für den Menschen relativ lästig werden. Die Katze möchte etwas mitteilen, und wenn man die Ursache dafür findet, löst sich dieses Problem fast von alleine. |
| Hauskatze | Als Hauskatzen bezeichnet man alle "gewöhnlichen" Katzen, die nach keinem Standard gezüchtet wurden. Sie kommen in allen Fellfarben und -strukturen vor, haben die verschiedensten Charaktere und man schreibt ihnen kein ähnliches Aussehen und keine bestimmten Eigenschaften zu. |
| Havana | Kurzhaarkatze, eine Zucht zwischen Chocolatepoint-Siamesen und einfarbigen schlanken Kurzhaarkatzen. Wurde 1958 in England als Standard erkannt |
| Herzfrequenz | Die Herzfrequenz einer Katze im Normalbereich beträgt etwa 110-130 Schläge pro Minute. |
| Heterozygot | Mischerbig, beide Gene eines Chromosomenpaares sind unterschiedlich. (Vollfarbe, trägt Verdünnung) |
| Hitze | Siehe unter "Brunst" |
| Hormone | Von endokrinen Drüsen ausgeschiedene Substanzen, die organische Funktionen steuern, wie etwa Wachstum, Stoffwechsel und Fortpflanzung. |
| Hosen | Langes, üppiges Haar an der Hinterseite der Schenkel lang- oder mittellanghaariger Katzen. |
| Hybrid | Mischling, Nachkommen von Rassekatzen-Eltern mit verschiedenem Erbgut. |
| Hyperaktivität | Tritt vor allem bei Jungkatzen auf. Sie ist in der Regel ein gutes Zeichen, wird jedoch von den Haltern nicht immer geduldet. Auch normale Hauskatzen können plötzlich durch die Wohnung rasen, was durchaus normal ist. |
| Impfungen | Sie sind eine unbedingt notwendige Gesundheitsvorsorge, da sie die Katzen gegen die meist tödlich verlaufenden Viruserkrankungen Katzenseuche, Katzenschnupfen, Tollwut und Katzenleukose immun machen. |
| Imponiergehabe | Dieser Begriff aus der Verhaltensforschung bezeichnet die Ausdrucksformen, mit der die Katze, vor allem aber der Kater versucht, seinem Gegner zu zeigen, wer der Überlegene ist. Dazu gehören Buckelmachen, Haarsträuben, angelegte Ohren, Seitwärtsstolzieren, um größer zu wirken, oder Krallenschärfen. |
| Individualdistanz | Das ist der Mindestabstand, bei dessen Unterschreiten eine Katze flieht. |
| Inkubationszeit | Inkubationszeit ist die Zeit die zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch vergeht. |
| Instinkt | Angeborener Trieb |
| Inzucht | Verwandtschaftliche Beziehung aus einer gemeinsamen genetischen Abstammung. Die Verpaarung nahe verwandter Individuen reduziert die genetische Variabilität. Langfristig gesehen ist das problematisch, denn die Nachkommenschaft wird immer anfälliger für Erbkrankheiten. |
| Jacobson'sches Organ Jacobson Organ |
Das Jacobson'sche Organ ist ein zweites Geruchsorgan, was im Gaumenbereich der Katze liegt. Es dient der Aufnahme von Geruch und Geschmack. Nimmt eine Katze einen fremden, unbekannten Duft wahr oder einen Duft, der sie besonders erregt, kann man das so genannte Flehmen beobachten. Dabei öffnet die Katze das Mäulchen etwas, was es ihr erleichtert den unbekannten oder besonders anregenden Duft besser durch das Jacobson'sche Organ aufzunehmen. Flehmen kann man sehr oft beobachten, wenn Kater rollige Katzen wahrnehmen, da besonders durch die Sexualhormone (Pheromone) das Flehmen ausgelöst wird. |
| Jagdtrieb | Er ist bei Katzen immer vorhanden, ganz gleich, ob sie satt oder hungrig sind. Satte Katzen sind sogar die besseren Mäusefänger. Der Jagdtrieb ist nicht identisch mit dem Futtertrieb. |
| Japanese Bobtail | Aus Japan stammende Kurzhaarkatze mit Stummelschwanz. |
| Kaschmir | Die in Großbritannien seit 20 Jahren schokoladenbraunen sowie lila gezüchtete Perserkatze. |
| Kaspar-Hauser-Tier | Eine Katze, die in völliger Isolation aufgezogen wurde. |
| Kastration | Unfruchtbarmachen des Katers durch Entfernen der Hoden, bzw. der Katze durch Entfernen der Eierstöcke. |
| Katerbäckchen | Stark ausgeprägte Wangen bei (ausgewachsenen) Katern. |
| Katzengras | Als Katzengras eignet sich Getreide. Das Saatgut in kleinen Abständen in eine Schale säen mit einem Netz abdecken und immer leicht feucht halten. Das Gras sollte den Katzen erst vorgesetzt werden, wenn es eine Höhe erreicht hat, die nicht mehr zum Ausrupfen der Halme samt Wurzeln führt |
| Katzen-Minze | Auch Catnip genannt, ist eine Pflanze, deren Duft Katzen in höchstes Wohlbefinden versetzt. Sie schnüffeln, lecken und kauen an dieser Pflanze mit Begeisterung und verhalten sich danach besonders ausgelassen. Dieser Zustand dauert zwischen fünf und fünfzehn Minuten an. |
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Katzenrassen |
Es gibt mittlerweile zahlreiche Katzenrassen, die großteils durch Menschenhand entstanden sind. Dazu werden vom Katzenzüchter gezielt ausgewählte Tiere miteinander verpaart die ein bestimmtes Merkmal aufweisen, welches der Züchter als positiv ansieht. |
| Katzenschnupfen | Bei Katzenschnupfen (Rhinitis) handelt es sich um eine Viruserkrankung, die durch div. Erreger ausgelöst werden kann. Neben den für den Katzenschnupfen typischen Viren und Zwischenformen von Bakterien und Viren, sind auch Zweiterreger (Bakterien) an dem Krankheitsverlauf beteiligt, da sie diese Viruserkrankung verkomplizieren und verlängern können. |
| Katzenseuche | Die Katzenseuche, auch bekannt als Panleukopenie oder Feline Parvovirose (benannt nach dem felinen Parvovirus (FPV), dem Erreger der Panleukopenie) gehört zu den Infektionskrankheiten und wird durch einen Virus verursacht. Panleukopenie bedeutet soviel wie Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), was zu den Symptomen dieser schweren Krankheit gehört. |
| Katzenwäsche | Im Volksmund gebräuchlich, für: oberflächliche Säuberung, was aber nicht der Wirklichkeit entspricht, denn Katzen putzen sich überaus gründlich. |
| Kitten | Kitten ist die aus dem englischen stammende Bezeichnung für Katzenkinder |
| Knickrute | Bei Siamkatzen oder Burmesen angeborene und vermutlich vererbte Missbildung an der Schwanzspitze, die unbeweglich ist. |
| Knickschwanz | Vererbliche Deformation des Schwanzes. |
| Knurren | Ausdruck von Unsicherheit, Angst oder verhaltener Wut. Bei dieser Lautäußerung ist immer Vorsicht geboten, denn das Tier ist unter Umständen angriffsbereit. |
| Köpfchengeben | Die Katze drückt ihren Kopf an ihr Gegenüber. Beim Menschen Aufforderung zum Spiel oder zum Streicheln, gleichzeitig werden Duftstoffe zum Markieren abgegeben. |
| Künstliche Selektion | Vom Menschen durchgeführte Selektion von Haustieren. Der Züchter sorgt dafür, dass sich nur jene Individuen fortpflanzen, die die erwünschten Charaktereigenschaften aufweisen und fixiert diese somit in der Population. |
| Laktose | Milchzucker in Kuhmilch, der von den meisten Katzen nicht vertragen wird. |
| Landung | Wenn Katzen aus größerer Höhe stürzen, landen sie fast immer heil auf allen Vieren. Das gelingt ihnen, weil sie während des Fallens ihren Schwanz als Steuer und Bremse benützen. Mit Hilfe ihres Schwanzes können sie ihren Körper in der Luft so drehen, dass ihre Füße kurz vor dem Landen zum Boden zeigen. |
| Lebenserwartung | Wohnungskatzen können 15, manchmal sogar 20 Jahre alt werden. Bei Katzen mit Auslauf ins Freie ist die Lebenserwartung, vor allem wegen der Gefahren durch den Verkehr, weit niedriger. |
| Letalfaktor | Erbanlage, führt zum Tod eines Lebewesens vor oder (kurz) nach der Geburt. |
| Lilac | Farbbezeichnung, die sich als englischer Ausdruck eingebürgert hat- Taubengrau mit leichtem Rosaschimmer. |
| Linie | Dieser Begriff steht für eine in Inzucht gehaltenen Familie von Lebewesen. |
| Linienzucht | Geplante Paarung verwandter Katzen. |
| Mackerel | Getigerter Tabby: Streifen ziehen sich vertikal nebeneinander über die Flanken |
| Malayian | Ausschließlich in den USA gebräuchlicher Name für sämtliche Farbschläge der Burma, mit Ausnahme des ursprünglich braun- bzw. zobelfarbenen. In Europa werden anders farbige Burmesen ohne unterschiedliche Benennung bereits seit Jahren systematisch gezüchtet. |
| Manx | Hauptmerkmal dieser Rasse ist ihre Schwanzlosigkeit, die durch eine dominante Erbgutänderung hervorgerufen wird. Erstmals wurden die Manx zu Beginn diese Jahrhunderts auf der Insel Man in der irischen See aufgespürt. Das offene Fell ist weich und fein und darf jede bei Katzen nur denkbare Farbe aufweisen. Die Augenfarbe sollte im Idealfall derjenigen der Perserkatze entsprechen. Typ und Wesen der Manx ähneln denen der British Shorthair. Die amerikanische Halblanghaar-Form der Manx ist in Europa noch selten und wird Cymric genannt. |
| Maskaralinien | Dunkle Linien, die von den äußeren Augenwinkeln ausgehen. |
| Maske | Nennt man die dunkle Gesichtszeichnung mancher Katzenrassen, zum Beispiel der Siamkatze. Sie hebt sich deutlich vom übrigen Fell ab. |
| Maunzen | So plaudert die Katze entspannt mit ihrem Menschen. Herumgemaunzt wird aber auch aus Langeweile oder Verdruss. Maunzen kann Nörgelei sein oder leise Zustimmung. Außerdem maunzt die Katze, um dem Menschen etwas abzubetteln - zum Beispiel einen Leckerbissen. |
| Miaciden | Wieselähnliche Raubtierart vor etwa 50 Mio. Jahren, Urahn sämtlicher Raubtiere. |
| Miauen | Die Katze ruft oder begrüßt ihren Partner oder erzählt ganze "Romane", ein sehr helles "Miau" lässt auf Missstimmung schließen. |
| Milchtritt | Tretende Bewegung auf den Forderpfoten. |
| Mutation | Jede Veränderung im Gentyp eines Lebewesens, die im Bereich der Gene, der Chromosomen oder des gesamten Genoms erfolgen kann. |
| Nackenbiss | Er wird von der Katze zu verschiedenen Gelegenheiten angewendet: mit Nackenbiss packt die Mutter ihre Jungen und trägt sie an einen anderen Ort; der Kater packt die rollige Kätzin während der Paarung am Nackenfell; der Tötungsbiss wird im Nacken der Beute angesetzt und muss erst gelernt werden. |
| Name | Wenn eine Katze ins Zuchtbuch eingetragen werden soll, muss ihr Name mit einem bestimmten, von ihrem Geburtsjahr abhängigen Buchstaben beginnen, z. B. H für 1992 (die Buchstaben K, Q, W, X , Y, Z werden nicht vergeben). |
| Nasenspiegel | Die Fläche an der vorderen Nase bei Katzen. |
| Neurose | Störung des seelischen Gleichgewichts |
| Nickhaut | Im inneren Augenwinkel befindet sich ein drittes Augenlid, das bei bestimmten Krankheiten sichtbar wird. |
| Novizen | A Katzen, ohne registrierte Ahnen, die auf einer Ausstellung im Alter von mindestens 6 Monaten ein "vorzüglich" von zwei internationalen Richtern erhalten. B Rassekreuzung unter Aufsicht des nationalen Zuchtausschusses, spätere Übernahme in ein Stammbuch. |
| Odd-eyed | Katze mit verschieden-farbigen Augen. |
| Ohrmilben | Kleine Spinnentiere, die sich im Gehörgang einnisten und dort einen ständigen Juckreiz verursachen. |
| OKH | Abkürzung für Orientalisch Kurzhaar Katzen, Sammelbegriff für einfarbige schlanke Katzen des Siamtyps. |
| Orientalisch Kurzhaar | Kurzhaarkatze, Schlankform. Orientalische Kurzhaar entstanden aus der Verpaarung von schlanken, einfarbigen Hauskatzen mit Siamesen. Das glatte und glänzende Seidenhaar ist leicht zu pflegen. Für ihr Wohlbefinden brauchen Orientalische Kurzhaarkatzen eine warme Umgebung. |
| Papillen | Kleine Wärzchen auf der Zunge zum Ertasten des Geschmacks. Durch diese Wärzchen fühlt sich eine Katzenzunge wie Sandpapier an. |
| Parasiten | Können der Katze auf der Haut, im Fell (z.B. Flöhe) oder in den Organen (Würmer) zu schaffen machen. Eine Behandlung durch den Tierarzt ist in jedem Fall nötig. |
| Particolor | mehrfarbig |
| Peke-Face | Meist rotgestromte Katzen, die nach Körperbau und Fellbeschaffenheit zu den Perserkatzen zählen. Jedoch wurde ihre Kopfform durch Auslese allmählich extrem verändert. Woraufhin sich krankhafte Veränderungen des gesamten Nasen- und Rachenraumes ergaben. Verantwortungsvolle Perserzüchter sollten bestrebt sein, einer Perserzucht in Richtung Peke-Face die Unterstützung zu verwehren. |
| Perser | Perserkatzen haben sich unter den Langhaarkatzen als erfolgreichste Rasse erwiesen. Die ursprünglich aus Persien stammende Rasse verdrängte weitgehend die Angorakatzen. Sie sind groß und kräftig mit dichtem langem Haar, kurzem und massivem Körper. Ihr Fell ist seidig und dicht. Im Wesen sind sie ruhig, zurückhaltend und selbstbewusst. Ihre Stimme ist zart und angenehm. |
| Pewter | zinnfarben |
| Phänotyp, Phänotypisch | Die Gesamtheit der genetischen Merkmale, die bei dem entsprechenden Individuum zum Ausdruck kamen. |
| Pinch | Einbuchtung an den Wangen, betont die Wangenlinie und Schnauze. |
| Points | Die andersfarbige Abzeichen an Gesicht, Ohren, Beinen und Schwanz, z.B. Siamkatzen. |
| Population | Unter Populationen versteht man "Zuchtgemeinschaften" mit einheitlichem Zuchtziel. Die Population ist in diesem Sinne eine Untereinheit der Rasse. In der Edelkatzen-Zucht werden oft geographische Aspekte beim Begriff Population wirksam. Katzen-Rassen oder Farbvarietäten sind häufig in verschiedene "Zuchtgemeinschaften", in Populationen gegliedert. |
| Qualifikation | Bewertung auf Ausstellungen. |
| Queen | So wird in England die Zuchtkatze genannt. |
| Ragdoll | Diese amerikanische Halblanghaar-Rasse verdankt ihren Namen, laut Aussage der Züchter, ihrer Verträglichkeit und Verspieltheit. Ihr Äußeres erinnert stark an das der Birmakatze. Das Fell ist mittellang bis lang, fein und weich wie Kaninchenfell. Besonders hervorgehoben wird, dass es weder verfilzt noch zu Knoten neigt. |
| Rangordnung, absolute | Jedes Mitglied einer festen Gemeinschaft nimmt auf Dauer eine bestimmte (niedrige bis hohe) Stellung ein. |
| Rangordnung, relative | Die jeweilige Stellung wird nur vorübergehend eingenommen. |
| Ranzzeit | Siehe "Brunst" oder "Hitze" |
| Rasse | Gruppe gezüchteter Tiere mit gleichen Merkmalen. Diese Merkmale sind vererbbar und unterscheiden die Gruppe von anderen Vertretern der Spezies. Es handelt sich um das Endprodukt der Domestizierung. |
| Rassekatze | Als Rassekatzen bezeichnet man Katzen, die nach einheitlichen Regeln und Standards gezüchtet werden. Für jede Rasse wird ein Standard an Aussehen und Charaktereigenschaften festgelegt. Eine Rassekatze ist das Ergebnis langjährigen Zuchtbemühens. |
| Rassenkreuzungen | Paarung von Individuen, die verschiedenen Rassen ein und derselben Art angehören. Die aus der Rassenkreuzung hervorgehenden Individuen sind Mischlinge. In der Katzenzucht gibt es kein Äquivalent zu den in der Hundezucht gängigen Begriggen Bastard (Individuum, bei dem ein Elternteil reinrassig ist). |
| Raubtier |
Die Katze hat auch im Zusammenleben mit dem Menschen die natürlichen Verhaltensweisen ihrer wildlebenden Verwandten nicht verlernt. Sie liebt es, sich auf die Lauer zu legen, auf die Jagd zu gehen und Beute zu machen. |
| Reinzucht | Reinzucht ist eine Zuchtmethode zur Ausnutzung der Ähnlichkeit zwischen Eltern und Nachkommen. Reinzucht wird auch als Rassezucht oder Fremdzucht innerhalb einer Rasse bezeichnet und ist die häufigste Zuchtmethode bei der Zucht von Liebhabertieren. Durch Paarung verschiedener Populationen oder Linien der gleichen Rasse sind durch Neuzuführung von Genen züchterische Fortschritte zu erreichen. |
| Revier | Bestimmtes, von einem einzelnen Tier oder einer Gruppe bewohntes Gebiet, das gegen Eindringlinge verteidigt wird. |
| Rexkatzen | Kurzhaarkatzen mit besonderem, gelockten Fell. |
| Rezessives Gen | Ein Gen, das phänotypisch nicht in Erscheinung tritt, wenn es nicht auf beiden Chromosomen homolog vorhanden ist. |
| Rolligkeit | Siehe "Brunst" "Ranzzeit" oder "Hitze" |
| Rotationskreuzung | Die Anpaarung von Vatertieren aus 3 oder mehr genetisch differenzierten Linien in gleichbleibender Reihenfolge an die jeweils aus der vorangegangenen Paarung stammenden Weibchen. Es entstehen leistungsstarke weibliche Kreuzungstiere, die eine gute Selektionsbasis bilden. Eine Form der Rotationskreuzung ist die Wechselkreuzung. Als Ausgangsbasis werden nur 2 Reinzuchtlinien oder Reinzuchtpopulationen verwendet. An die Kreuzungsprodukte werden in folgenden Generationen abwechselnd die Ausgangspopulationen zur Erzielung von Liebhabertieren oder von weiblichen Zuchttieren angepaart. |
| Rückkreuzung | Werden uniforme F1-Tiere auf ihre reinerbigen Eltern rückgekreuzt, so ergeben sich homozygote Elternmerkmale und heterozygote F1-Merkmale im Verhältnis 1:1. Für die praktische Zuchtarbeit hat die Rückkreuzung insofern Bedeutung, als damit die Reinerbigkeit einer Katze für ein bestimmtes Merkmal festgestellt werden kann. Die Rückkreuzung ist tierzüchterisch eine gebräuchliche Inzestzuchtmethode. |
| Rudel | Fester Zusammenschluss von Tieren der selben Art zu einer Dauerhaften Gemeinschaft |
| Rumby | Manxkatze ohne Schwanz, mit einer kleinen Einbuchtung, wo bei anderen Katzen der Schwanz sitzt. |
| Säugetiere | Warmblütige Wirbeltiere, die lebende Junge gebären und sie säugen. |
| Schattiert | Fell, dessen Leithaare ungefähr auf ein Drittel der Haarlänge eine Spitzenfärbung aufweisen. |
| Scheckung | Als Schecken werden zwei- oder mehrfarbige Tiere mit flächiger Verteilung des Pigments bezeichnet. |
| Schlüsselreiz | Auslöser für eine Instinkthandlung |
| Schnattern | Katzen schnattern als Übersprungshandlung, wenn das Objekt der Jagdbegierde nicht oder nur schwer erreichbar ist. Dabei ziehen sie die Mundwinkel weit zurück, schlagen mit den Kiefern im krampfartigen Rhythmus aufeinander und lassen so ein schmatzendes Geräusch entstehen. |
| Schnurren | Mit diesem angenehmen, beruhigenden, gemütlichen Geräusch drückt die Katze normalerweise Wohlbehagen und Freude aus. Der Minitiger schnurrt sich im warmen Bett selbst etwas vor, schnurrt, wenn er gestreichelt wird, zur Begrüßung, beim Schmusen, in Vorfreude auf ein leckeres Mahl, usw. Aber auch bei Schmerzen, z. B. Mutterkatze bei den Geburtswehen, schnurrt eine Katze. |
| Schnurrhaare | Dienen der Katze als Fühler, um Hindernisse wahrzunehmen (auch in Dunkelheit). Dabei müssen die Schnurrbarthaare das Hindernis nicht einmal berühren. Die Haare nehmen die kleinste Luftveränderung wahr. Daher weiß die Katze auch, wo sich ein Hindernis befindet und wo der Weg frei ist. Eine Katze, deren Schnurrhaare beschädigt sind, findet sich in ihrer Umgebung nicht mehr zurecht. |
| Schreien | Die Katze ist in großer Bedrängnis oder leidet Schmerzen. |
| Scottish Fold | Schottische Faltohrenkatze. Die Entstehung dieser Katze ist auf eine dominant erbliche Mutation zurückzuführen. Die ersten Scottish Folds wurden 1961 in Schottland gefunden. Heute ist ihre Zucht wegen der bei Reinerbigkeit beobachteten Skelettmissbildungen in Großbritannien umstritten, in USA aber weit verbreitet. |
| Seal | Seehundfarbe, international gebräuchliche Bezeichnung für Dunkel- oder Schwarzbraun. |
| Seidenhaar | Sehr kurzes, festes, glänzend-seidiges Haar. Die Unterwolle fehlt. Seidenhaar ist für Siamesen, Burmesen und Orientalisch Kurzhaar rassetypisch. |
| Sexualhormone | Hormone, die die Ausbildung und die Funktion der Geschlechtsorgane und -merkmale sowie die Fortpflanzung steuern. Testosteron ist für das männliche Sexualverhalten verantwortlich. Progesteron und Prolaktin spielen beim Weibchen in Bezug auf Pflege und Ernährung des Nachwuchses eine Rolle. |
| Skarabäuszeichnung | M-förmige Zeichnung auf der Stirn, vor allem bei Tabby´s. |
| Snowshoe | Schneeschuhkatze. Neuzüchtung aus weißgescheckten American Shorthair bzw. British Shorthair und Siamkatzen mit 4 weißen Pfoten sowie weiß im Gesicht, mitunter auch mit weißem Brustlatz. Sie ist eine kraftvolle und ausgewogen wirkende Kurzhaar-Rasse. |
| sozial | gesellschaftlich, gemeinschaftsverbunden |
| Sozialisierung | Entwicklungsphase, in der die Kätzchen lernen ihre Artgenossen zu erkennen und diesen die richtigen Signale zu senden. In dieser Phase kann das Tier auch lernen, sein Sozialverhalten anderen Spezies anzupassen. |
| Sphinx | Canadian Hairless, Moon Cat. Nacktkatze. Anfänglich hatte man gehofft, in ihr eine Katze für auf Tierhaare allergische reagierenden Personen gefunden zu haben, doch sind Sphinx in Wahrheit mit feinem, dem Pelz eines Pfirsichs vergleichbaren Flaum bedeckt. Der Körperbau dieser als physisch widerstandsfähig bezeichneten Rasse ähnelt dem der Burmakatze. Ihr Wesen ist sanft und liebenswürdig, ihre zarte Stimme unaufdringlich. Die Zucht der Sphinx ist in Europa umstritten. |
| Spucken | Die Katze droht oder warnt. Das sieht zwar böse aus, doch meist ist nichts dahinter. Wenn es drauf ankommt, macht sie einen Rückzieher. |
| Standard | Morphologische Beschreibung der Merkmale einer Rasse wie Gewicht, Form der Augen, Farbe und Struktur des Fells. |
| Stauungsspiel | Spiel der Katze mit einer erbeuteten Maus, um angestaute Energien abzureagieren. |
| Sterilisation | Unfruchtbarmachen des Katers durch Unterbrechen der Samenstränge, bzw. der Katze durch Unterbrechen der Eileiter. |
| Stopp | Einbuchtung der Nase, die man vor allem bei Perserkatzen findet. Sie wird auch als Nasensattel oder Break bezeichnet und tritt in mehr oder weniger ausgeprägter Form auf. |
| Stromung | Marmorzeichnung, Leier-, Austern- oder Rädermuster. |
| stubenrein | Die Katze entleert sich nur in einem Kistchen mit Streu, bzw. außer Haus. |
| Tabby | Dunkles Zeichnungsmuster auf hellem Fell. Man unterscheidet drei Muster a) Blotched Tabby = Zeichnung mit Rädermusterung, b) Mackerel Tabby = Streifenzeichnung, c) Spotted Tabby = Tupfenmuster. |
| Tiffany Cat | Amerikanische Bezeichnung für seit einigen Jahren in New York experimentell gezüchtete zobelfarbene bzw. braune Burmakatze mit halblangem Haar. Ihr mittelschlanker Körperbau entspricht dem der amerikanischen Burmesin. Das halblange, seidige Fell zeigt auf dem Rücken ein dunkles Zobelbraun, das sich bis zum Bauch allmählich aufhellt. Im Wesen zeigt sich die Verwandtschaft der Tiffany Cat mit den Siamesen, sie sind anhänglich, gesprächig und überaus aufgeweckt. |
| Tigerung | Ältestes Zeichnungsmuster der Hauskatzen. Auf hell oder heller geticktem Haargrund sind dunkle Streifen verschiedener Farben ausgebildet. |
| Tonkinese | Als Mischling aus Siamesen und Burmakatzen sind Tonkinesen weder in den USA noch in Europa allseits anerkannt und deshalb recht selten. Tonkinesen sind mittelschlanke Burmatypen mit seidigem, eng anliegendem Haar. Das lebhafte, anschmiegsame Wesen der Tonkinesen stimmt völlig mit dem ihrer beiden Stammeltern überein.. Das erklärt auch ihre Beliebtheit bei Kennern. |
| Torbie | Allgemein gebräuchliche Abkürzung für eine Schildplatt-Katze mit Tabby-Zeichnung. |
| Tortie | Schwarze und rote Haare auf dem Fell verteilt, entweder gefleckt oder vermischt, nur weibliche Tiere. |
| Treteln | Abwechselnde Trittbewegung der Vorderpfoten. |
| Überdominanz | Der Vorteil des heterozygoten Genotyps gegenüber homozygoten Konstellationen wird als Überdominanz oder Superdominanz bezeichnet. Überdominanz betrifft insbesondere quantitative Merkmale wie Intensität der Fellfärbung und Zeichnungsmuster. |
| Übersprunghandlung | Ein Begriff aus der Verhaltensforschung. Wenn eine Katze in einer Konfliktsituation nicht weiß, wie sie sich entscheiden soll, fängt sie plötzlich eine andere Tätigkeit an, zum Beispiel sich zu putzen. |
| Umkonditionierung | Die Handlung der Katze wird mit bewusster Steuerung durch eine andere Handlung ersetzt. |
| Unterhaar | Kurze Unterwolle im Haarkleid |
| Unterwolle | Das dichte, wollige und weiche Fell am Körper unter dem Deckhaar, ist je nach Rasse verschieden dick. |
| Usual | Wildfarben bei Abessiniern |
| Van-Zeichnung | Die Van-Zeichnung stammt von der Van-Katze, die um die Ohren herum und am Schwanz kastanienbraune Flecken auf weißem Grund hat. |
| Verdrängungskreuzung | Durch fortgesetzte Kreuzung mit Tieren einer anderen Rasse sollen die Eigenschaften einer vorhandenen Rasse verdrängt werden. In der praktischen Zucht werden fortgesetzt Vatertiere der neuen Rasse angepaart. Die Verdrängung des Genbestandes durch die neue Rasse ist nach 4-6 Generationen beendet. |
| Veredelungskreuzung | Die Veredlungskreuzung dient der Verbesserung einzelner Merkmale einer Rasse. Dabei sollen vorhandene erwünschte Anlagen einer Rasse erhalten bleiben. |
| Verhaltensstörung | Sie kann angeboren sein oder erworben werden. Katzen, die in frühester Jugend negative Erlebnisse hatten, neigen als Erwachsene oft zu Verhaltensstörungen, wenn sich in ihrer Umgebung etwas verändert. Sie reagieren manchmal auf Veränderungen, die dem Katzenbesitzer unwesentlich erscheinen, für die Katze aber unerträglich sind. Die Verhaltensstörungen reichen von Unsauberkeit, Scheu, Futterverweigerung, über Berührungsangst und Aggressivität bis hin zu schwerer Krankheit. In diesen Fällen gilt es herauszufinden, was die Katze aus ihrem Gleichgewicht gebracht hat. Je schneller desto besser. |
| Verpaarungsmethode | Verpaarungsmethoden sind für den Katzen-Züchter neben Selektionsmethoden ein Mittel, die genetische Struktur der Population zu beeinflussen. In der praktischen Katzenzucht wurden in der Vergangenheit häufig Verpaarungen von Tieren mit unterschiedlichen Merkmalen durchgeführt, um Zwischenformen zu erzielen. Durch Paarung eines Partners mit besonders gutem Langhaar und einem solchen mit weniger ausgeprägtem Langhaar erhofft man eine Merkmalsverbesserung. Diese Ausgleichspaarungen werden auch heute noch praktiziert. Die gleiche Zielsetzung verfolgt die Fremdzucht. Im Gegensatz zur Ausgleichspaarung liegt dabei eine genetische Unähnlichkeit vor. |
| Vertrautes Umfeld | Das Umfeld, in dem ein Tier normalerweise lebt und wo es jeden Winkel kennt. In diesem umschriebenen Gebiet finden die Tiere alles, was sie zur Deckung ihrer Grundbedürfnisse brauchen, die Gefahren kennen sie gut genug, um sie zu meiden. |
| Vollgeschwister | Unter Vollgeschwistern versteht man alle Wurfgeschwister sowie alle Tiere aus weiteren Würfen mit den gleichen Eltern. |
| Vorbiss | Anomalie des Kiefers mit deutlich vorstehendem Unterkiefer. |
| Warmblüter | Tiere, die ihre Körpertemperatur ständig weitgehend konstant halten (alle Wirbeltiere). |
| Waschbärenkennzeichnung | Rauchfarbene Katzen werden mit einer Waschbärenzeichnung geboren. Zu Anfang ist das Fell einfarbig pigmentiert mit weißer Harlekinzeichnung, später dann hellt sich das Fell auf und die Points färben sich dunkel. Nach ca. 3-4 Monaten setzt die Aufhellung des Fellgrundes ein. |
| Wiegen | Da Katzen nicht ohne weiteres auf der Waage stehen bleiben, löst man das Problem, indem man sich mit ihr im Arm wiegt und dann das Eigengewicht abzieht. |
| Wildfleck | Ein heller, runder Fleck auf der Rückseite der Ohren, der besonders bei Wildkatzen vorkommt. Typisches Kennzeichen von Agoutikatzen. |
| Wohnungskatze | Als Wohnungskatzen bezeichnet man Katzen, die ausschließlich in der Wohnung leben und nicht ins Freie gelassen werden. Voraussetzung für die Haltung von Wohnungskatzen ist, dass sich die Katze frei und ungehindert bewegen kann, sie viel Abwechslung und Beschäftigung sowie ein ruhiges Plätzchen für sich hat. Außerdem braucht sie viel Zuwendung des Besitzers. |
| Wurf | Alle Jungtiere einer Kätzin |
| X-Chromosomen | Geschlechtsgebundene Chromosomen, XX = weiblich |
| XY-Chromosomen | Männliche Chromosomen |
| Ypern |
Ypern, flämische Stadt in der man ein Katzenfest feiert anlässlich eines
mittelalterlichen Brauchs. Im Mittelalter hat man in Ypern lebende Katzen
vom Turm aufs Pflaster geworfen. Ganz schön gruselig aber im Mittelalter
ist die Katze verteufelt worden und dieses eigenwillige Tier erweckte bei
den abergläubischen Menschen Misstrauen. Es galt die Meinung, dass die
Katze das Unheil anzieht und die Personifikation des Bösen sei.
|
| Zahmheit, Zähmen | Ein wildes Tier, für das der Mensch sorgt und des deswegen in dessen Gegenwart keine Flucht- oder Angstreaktion zeigt, nennt man zahm. Die Zahmheit kann eine Übergangsstufe zur Domestizierung darstellen. |
| Zähne | Jungkätzchen bis zu 6 Monaten haben ein Milchgebiss mit 26 Zähnen. Die erwachsene Katze hat 30 Zähne. |
| Zahnwechsel | Er vollzieht sich meist ganz unauffällig und ohne Schwierigkeiten im Alter von 24 Wochen. |
| Zitzenkonstanz | Bevorzugung einer bestimmten Mutterzitze auf Dauer. |
| Zobel | Dunkelbraune Fellfarbe |
| Zucht | Planmäßige Paarung von geeigneten Katzen und die Aufzucht der Jungtiere. |
| Züchter | Züchter ist jeder, der eine Katze decken lässt, die ihm gehört. Will ein Züchter einen Stammbaum für den Nachwuchs bekommen, so muss er einem Katzenzuchtverein angehören. |
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