Bengalkatze

  Azana`s Túwanasavi of Golden Glow
Bengalkastrat, Black Tabby Rosetted
*15. September 2006
 
  Silverglams Sensation Sayuri
Bengalkatze, Silver Rosetted
* 25. September 2008
 
  Grand Cru Cava of Golden Glow
Bengalkater
 
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Die Bengalkatzen, auch Zwergleopard oder Bengali, sind außergewöhnliche Katzen,  sie wurden durch Kreuzung von asiatischen Leopardenkatzen (Felis Bengalensis) mit einer kurzhaarigen Hauskatze erzeugt. Diese Hauskatzen zu züchten war nicht leicht, da wildlebende Katzen nicht einfach zu domestizieren sind. Das Zuchtziel war eine Katze, die das Aussehen einer Wildkatze hat, aber das sanfte Temperament von domestizierten Kurzhaarkatzen besitzt. Getupfte Katzen sind bei den Leuten besonders beliebt, wahrscheinlich weil ihr Aussehen im Fell einer Wildkatze gleicht. Das Ergebnis ist eine der bezauberndsten Katzen "Die Bengalkatze" – ein Zuchterfolg von hohem Stellenwert.

1983 wurde die Bengalkatze von der TICA (The Independent Cat Association) als Neuzüchtung registrieren.
1984/85 war sie erstmalig auf einer Katzenausstellung zu sehen.
1990/91 erhielt sie in den USA Championstatus.
1995 waren weltweit laut TICA 9000 Bengalkatzen bei Zuchtvereinen registriert.
In den 70-er Jahren nahmen sich dann einige Züchter in den USA der Bengalkatze an und züchteten sie.

Heute ist es Ziel der Züchtung, eine Katze ohne Streifen zu erhalten, die nur noch wunderschöne Tupfen auf ihrem Fell hat. Die Bengalkatze soll dabei physisch die Statur einer Wildkatze haben, sich jedoch so verhalten, wie man es sich von einer Hauskatze wünscht.

  Dazzledot`s Arabien Natsumi of Golden Glow
Bengalkatze
*26. Juli 2008
 
  Jungletabby`s Jayalalita
Bengalkatze, Black Tabby Rosetted
*06. August 2007
 
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Fell:
Kurze, feine Haare, von der Struktur dick, glänzend und sehr weich. Das Fell kann sein: Tabby gefleckt (Spotted) - Die Flecken können schwarz, schokoladenbraun oder zimtfarben sein. Der Untergrund soll vorzugsweise in einem guten Kontrast zur anderen Farbzeichnung stehen. Schwarze Streifen an den Schultern und Ringmuster am Schwanz, dessen Ende schwarz ist. Tabby marmoriert (Marble) - Grosse, an Austernschalen erinnernde Muster an den Flanken, Schmetterlingsflügel als Zeichnung an den Schultern. Der "Schneeleopard" ist weiß, mit Flecken und Marmorzeichnung in Farben von Rot bis Schwarz. Die Augen sind blau.

Fellmuster und -farben:
Bei der Bengalkatze gibt es zwei Arten von Zeichnungen bzw. Muster, zum einen getupft (rosetted oder spotted) und zum anderen marmoriert (marble). Innerhalb dieser zwei Muster gibt es verschiedene Farben.
Getupft (rosetted oder spotted):
Die Tupfen müssen wahllos oder horizontal angeordnet sein. Rosetten, bestehend aus einem Teilkreis von Tupfen rund um einen deutlich rötlicheren Mittelpunkt, sind gegenüber einzelnen Tupfen zu bevorzugen, aber nicht erforderlich. Vertikale Streifen sind unerwünscht, eine horizontal verlaufende Schulterzeichnung hingegen ist erwünscht. Der Kontrast zur Grundfarbe muss extrem sein, mit deutlicher Zeichnung und scharfen Rändern. Starke Kinnstreifen und Streifenzeichnung (Mascara) im Gesicht sind erwünscht. Der Bauch muss getupft sein.
Marmoriert (marble):
Die Zeichnung, die sich vom klassischen Tabby-Gen ableitet, soll zufällig sein und den Eindruck einer Marmorierung vermitteln, vorzugsweise mit horizontalem Verlauf, wenn die Katze gestreckt ist. Der Einfluss vertikaler Tigerstreifen ist unerwünscht. Bevorzugt werden Katzen mit drei oder mehr Schattierungen, d.h. Grundfarbe, Zeichnung und dunkle Umrandung dieser Zeichnung. Der Kontrast zur Grundfarbe muss extrem sein, mit deutlicher Zeichnung und scharfen Rändern. Der Bauch muss getupft sein.
Bezeichnungen der Fellfarben und -muster im einzelnen:
Braun (Schwarz) Rosetted/Getupft - Braun (Schwarz) Marbel - Snow Rosetted/Getupft - Snow Marbel - Seal sepia Marbel - Seal sepia Rosetted/Getupft - Seal Lynx Point Rosetted/Getupf - Seal Lynx Point Marbel - Seal Mink Rosetted/Getupft - Seal Mink Marbel - Silver Rosetted/Getupft - Silver Marbel - Melanistic Rosetted/Getupft - Melanistic Marbel - Blue Rosetted/Getupft - Blue Marbel  - Langhaarbengal Rosetted/Getupft - Langhaarbengal Marbel

Impressionen aus der Begalen-Kinderstube
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Kopf:
Ziemlich breit, mit gerundeten Konturen. Ein klein wenig länger als breit. Leicht gekrümmtes Profil von der Stirn zum Nasenrücken. Hohe, hervortretende Wangenknochen. Katerbäckchen bei ausgewachsenen Katern erlaubt. Mäulchen breit und voll. Grosse, breite Nase mit leicht konkaver Krümmung. Kiefer gut entwickelt.

Hals:
Lang, dick, muskulös und kräftig.

Ohren:
Ziemlich klein, am Ansatz breit, rund auslaufend, nach vorn geneigt. Luchspinsel sind nicht erwünscht.

Augen:
Groß, oval, weit auseinander stehend, leicht schräg gestellt. Alle Farben außer Blau und Aquamarin sind erlaubt. Blau bei Seal Lynx Point Blue; Golden bis Grün bei Brown Tabby; grünblau bei Seal Mink Tabby.

Körper:
Lang, groß und kräftig jedoch nicht orientalisch. Robuster Knochenbau. Kräftige Muskulatur.

Schwanz:
Von mittlerer Länge, dick, zum gerundeten Ende hin sich verjüngend. Das Schwanzende muss schwarz sein.

Beine und Pfoten:
Die Beine sind von mittlerem Maß, die Hinterbeine sind geringfügig länger als die Vorderbeine. Knochen und Muskulatur kräftig, wie beim Körper. Grosse, runde Pfoten mit schwarzen Ballenpolster.

Fehler:

Flecken, die aneinander stoßen und dadurch Streifen bilden. Fehlende Schwarzfärbung der Schwanzspitze. Kein Fleckenmuster am Bauch.

Wesen:

Ausgeglichen, umgänglich, sofern sie mindestens der 4. bis 7. Generation nach der Hybridkreuzung zwischen einer Katze und einem asiatischen Kleinleoparden angehören. Der Jagdinstinkt und Bewegungsdrang bei dieser Katze ist im Vergleich zu den Artgenossen überdurchschnittlich ausgeprägt. Die Kitten sind ausgelassen und sehr spielfreudig.

Besonderheiten:
Bengalen sind extrem verspielt und aktiv, sie haben eine enorme Sprungkraft und viele lieben das Wasser. Außerdem sind sie sehr neugierig und durchaus in der Lage, das Apportieren von Gegenstände zu erlernen. Bedingt durch ihr intelligentes Wesen und ihre Aktivität, benötigt diese Katzenart viel Beschäftigung. Bengalen sind neben ihrer Anhänglichkeit auch bekannt dafür, gerne und viel zu schwätzen, sie können die reinsten Plaudertaschen sein.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei  Nicole Erni für die Bereitstellung der Fotos und die Zusammenarbeit bedanken.

 

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