Russisch Blau
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| Großer
Internationaler Champion Ben Aramis Vom Flachsbach Russisch Blau Kater * 14.11.09 |
Großer
Europachampion Aimee vom Flachsbach Russisch Blau Katze * 14.11.2008 |
Champion Holly vom Celler Land Russisch Blau Katze 14.07.2006 - 01.03.2011 |
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| Großer
Internationaler Champion Aponi vom Flachsbach Russisch Blau Katze * 14.11.2008 |
Aponi und
Aimee vom Flachsbach Wunderschön glänzendes Fell, graziler Körperbau und dazu ein aufmerksamer Blick, Russisch Blau von der feinsten Sorte! |
Emma-Holly
vom Flachsbach Russisch Blau Katze * 01.03.2011 |
In den nördlichen
Gebieten Nordnorwegens, Nordfinnlands und einigen nordrussischen Bereichen war
die, damals noch als einfache "blaue Katze" benannte Rasse schon im 8.
Jahrhundert zuhause. Im Wikinger Museum in Paris lässt sich erkennen, das schon
die Wikinger eine Vorliebe für die blaue Katze hatten. Wissenschaftliche
Untersuchungen zeigten, das nordische Seefahrer Handschuhe und Umhänge aus
blauem Katzenfell hergestellt, trugen, was die Vermutung nahe legt, das es die
Russisch Blau schon um 830/840 gab. Außerdem scheint es belegt, dass auch in
Sibirien die Russisch Blau als Pelzlieferant für Mützen, Muffs und
Kleiderbesätze gedient haben soll. Bekannt und sicher ist auf jeden Fall, das
die Wikinger ein sehr sehr reisefreudiges Volk waren und gerne die ein oder
andere Eroberung machten und so verwundert es nicht, das schon sehr früh die
ersten Katzen dieser Rasse nach England, Spanien und Malta kamen. So kamen die
blauen Katzen auch zu ihren damaligen Namen, die da waren "Malteserkatze",
"Spanisch Blau" und "Archangelsk-Katze", wobei der letzte Name wohl auch deshalb
zustande kam, weil England bereits im Jahr 1553 mit Handelsniederlassungen im
Hafen von Archangelsk in Handelsbeziehungen stand. Vom Hafen Archangelsk wurde
Leder, edle Pelze und Holz verschifft und viele dieser Schiffe hatten eben auch
Katzen an Bord um den Mäusen und Ratten beizukommen, die sich natürlich auch
gerne mal an der wertvollen Fracht bedienten. Und auf diesem Weg kamen die
blauen Katzen als "blinde Passagiere" nach Nordengland.
Bei den bis vor ein paar Jahren geltenden, extrem strengen
Quarantänebestimmungen von England ist kaum vorstellbar, das so eine zufällige
Einreise wie zuvor beschrieben überhaupt noch möglich war, aber Ende der 90er
gelang es einem Russisch-Blau-Kater doch, die strengen Einreisebestimmungen für
sich etwas zu lockern. Damals musste eine dreimonatige Quarantäne eingehalten
werden, wenn eine Katze in Großbritannien einreisen sollte um die tollwutfreie
Insel auch weiter davor zu bewahren. Der Kater, der wohl von einem
nordrussischen Schiff kam, schien es seinen Vorfahren gleichtun zu wollen und so
eroberte er die Welt als blinder Passagier. In Schottland fand seine Reise dann
ein Ende und der Kater ein neues Zuhause. Seine neuen Besitzer stellten bei
seiner Ankunft fest, das der Kater ein besonders dichtes und plüschiges Fell
hatte, was außerdem leicht vom Körper abstand. Die festgestellten Merkmale des
Fells ließen Rückschlüsse zu, das der Kater bis dahin in Russland in einer
klimatisch unwirtlichen Umgebung gelebt hatte. Aber schon nach einem Jahr Leben
in gemäßigtem Klima, hatte sich das Fell schon den veränderten Anforderungen
angepasst, es war lange nicht mehr so dicht und lag auch enger am Körper.
| Kitten-Impressionen | ||
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| Gerade mal eine Hand voll Katze. | Noch keinen Zahn aber schon ne große Klappe! | Müde, satt, sauber und glücklich! |
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| Gedränge an der Milchbar, da dauert's bis jeder seinen Platz gefunden hat. Und Mama bekommt nicht mal fünf Minuten um selbst was zu futtern. | ||
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| Putzen übt man am besten am Geschwisterchen. | Und wie das mit dem Klo geht muss auch erlernt werden. | Aber zwischendurch immer wieder Schmusen mit Mama! |
Die blauen Katzen fanden ihren Weg auch in die nordischen Minnegesänge, um 1300
brachten skandinavische Liederschreiber alte Gesänge zu Papier, die damals
bereits 400 bis 500 Jahre alt waren. Es waren vorwiegend norwegische
Minnesänger, die den Katzen als enge Freunde der Menschen huldigten, die deren
Höfe von Mäusen und Ratten befreiten und dadurch die guten Ernten sicherten. Die
Katzen erhielten dafür einen warmen Platz in den Ställen und sich auch einmal
ein gut gefülltes Schälchen Milch von den Fjordbauern. So entstand schon damals
eine symbiotische Beziehung zwischen Mensch und Katze.
Um etwa 1850 ist die Existenz einer Russisch-Blau-Katze namens "Vadka" am
russischen Zarenhof belegt. Es ist erwiesen, das Zar Nikolaus I. ein
begeisterter Befürworter dieser Rasse war und der russische Hochadel eiferte ihm
nach. Am Zarenhof waren die Russisch Blau so beliebt, das sie sogar bei den
Kindern der Zaren schlafen durften. Man erzählte sich, das die Kinderfrauen
nachts die wunderschönen Katzen mit den smaragdfarbenen Augen auf die Betten der
Kinder setzten, um böse Geister von ihnen fern zu halten. Das diese Geschichten
nicht aus der Luft gegriffen sind, belegen Fotodokumente der ehemaligen Hofdame
der Zarin, Anna Wirubowa. Auf diesen Fotos ist zu sehen, das am russischen Hof
eine große, graue Katze lebte, die mit dem Sohn des Zaren im Bett schlief. Ob
die Katze allerdings wirklich böse Geister verjagt ist nicht belegt!
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| Yula *um 1900 | Bayard *1898 | Muzette of Rossia *7.05.45 |
Auch die Briten konnten sich der Faszination dieser blauen Rasse nicht entziehen und so kam es 1901 zu einem ganz besonders wertvollen Geschenk. Der Zar schenkte Königin Victoria von England und ihrem Sohn Edward VII. ein Russisch-Blau-Zuchtpaar, womit die Zucht der Russisch Blau in England unter königlicher Schirmherrschaft stand. Prinz Edward VII. war sogar so begeistert von der Rasse, das er den Vorsitz des ersten Zuchtverbandes übernahm und so konnte es geschehen, das diese eigentlich ganz schlichte blaue Hauskatze aus kalten, nordischen Gebieten einen so berühmten Fürsprecher bekam.
Die neuere Russisch Blau Geschichte ist fest mit dem Namen Mrs. C. Careew-Cox aus South Walden, in der Grafschaft Essex gelegen, verknüpft. 1893 führte sie eine Katze namens Olga, mit der sie quasi den Grundstein für ihre Zucht legte, aus Archangelsk nach Großbritannien ein und dann die Katzen Lingpopo, Moscow, Bayard, Fashoda, Odessa und Yula. Eine Quelle, welche über den Import von Russischen Katzen nach England berichtet, war das Magazin von Mrs. Carew Cox, die ihre erste Arkhangelsk-Katze um 1890 erwarb und sie in ihrem Magazin beschrieb, als blaue Kurzhaarkatzen aus Nordrussland mit einem kurzen silbrigen Fell, mit großen Ohren, weit gesetzten Augen und einem schlanken Gesicht, die sehr intelligent und anhänglich seien:
| Originaltext
aus dem Magazin "In 1890 I got Kolya - a beautiful blue and white cat. It was exported from the Kola Peninsula located between the White Sea and the Barents Sea. It changed several masters in the open sea and finally it was exchanged for a leg of mutton in London docks. Kolya was a very nice little cat. It had an absolutely round muzzle and very soft fur. It died in November of 1900". |
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Deutsche
Übersetzung 1890 erhielt ich Kolya - eine schöne blau-weiße Katze. Sie wurde von der Kola-Halbinsel exportiert, die zwischen dem Weißen Meer und der Barent See liegt. Sie hatte verschiedene Besitzer auf offener See und wurde schließlich gegen eine Lammkeule in den Docks von London eingetauscht. Kolya war eine sehr liebe kleine Katze. Sie eine absolut runde Schnauze und sehr weiches Fell. Sie starb im November 1900. |
Natürlich gab es bei der Zucht und Etablierung der "neuen" Rasse auch einige Probleme, es gab ja bereits die blauen Kurzhaar-Rassen British Blue und Chartreux und deren Züchter waren viel mehr daran interessiert, den Genpool der Russisch Blau zu nutzen um den ihrer schon bestehenden Rassen aufzufrischen. Zu jener Zeit wurden nämlich alle blauen (und nicht nur diese) Kurzhaarkatzen mehr oder weniger gemeinsam verpaart, wodurch sich jegliches, auch das russische, Erbe natürlich nach und nach immer mehr verwässerte. Aber die kleine Züchter-Gruppe um Mrs. Carew-Cox ließen sich weder einschüchtern noch unterbuttern und hielten an der Vorstellung die Russisch Blau zu etablieren fest. Aufgrund gemeinsamer Bemühungen erreichten sie 1912 tatsächlich sowohl die Aufteilung in "Blue Britisch Type" und "Blue Foreign Type" als auch, dass sie nunmehr getrennt gerichtet werden. Es war zwar nur ein Teilerfolg und ein langer steiniger Weg sollte noch vor den Züchtern liegen, aber immerhin war damit ein Anfang gemacht.
Dann kam der zweite Weltkrieg und sorgte, wie schon der erste Weltkrieg dafür, das die züchterischen Bemühungen um die Russisch Blau erstmal in's Stocken gerieten. Die Menschen hatten zu dieser Zeit ganz andere Probleme, sie kämpften um's Überleben, da traten die Bemühungen, die Zucht voranzutreiben in den Hintergrund. In den Wirren des Zweiten Weltkrieges gingen leider viele Katzen, deren Abstammung sich auf Mrs. Carew-Cox's Russen zurückführen ließen, verloren. Und als sich die Katzenfreunde nach Kriegsende wieder dem normalen Leben und dem geliebten Hobby zuwenden konnten, mussten sie feststellen, dass auch viele wichtige Aufzeichnungen nicht mehr aufzufinden waren - was eine große Lücke in der Geschichte der Rasse hinterließ. Um der Zucht wieder auf die Sprünge zu helfen, wurde nach dem Krieg vor allem in Schweden und den Niederlanden Siam-Katzen eingekreuzt, was zwar eine Verbesserung der Augenfarbe mit sich brachte, sich auf den Körperbau und die Fellqualität allerdings negativ auswirkte.
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| Pan du Bois *29.05.48 | Casimir v. Elsdorff *17.01.45 | Dasja Lefine *16.06.67 |
In der heutigen
Zeit angekommen, arbeiten europaweit engagierte Züchter mit viel Erfolg an der
Erhaltung und Verbesserung der Rasse Russisch Blau. Besondere Aufmerksamkeit in
der breiten Öffentlichkeit erfährt die Rasse, seit auch die Werbeindustrie
gefallen an der Schönheit mit den Smaragdfarbenen Augen gefunden hat. So ließ
ein deutscher Automobilhersteller eine Russisch Blau eine weiße Maus durch eines
seiner Luxusmodelle jagen und ein Pharmahersteller wirbt auf seinen Plakaten mit
den geheimnisvollen Augen der Russisch Blau.
Die blauen Schönheiten mauserte sich nicht nur zum Liebling der Aristokratie,
nach schweren Zeiten mit Rückschlägen haben sich die Russisch Blau heute in
viele Katzenliebhaber-Herzen geschlichen und sind sogar kleine Stars in der
Werbebranche.
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| Aimee vom Flachsbach | Holly vom Celler Land | Aponi vom Flachsbach |
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Und aus der
Nähe betrachtet ist es noch schwerer, diesen traumhaften smaragdfarbenen
Augen zu widerstehen - aber wer will denn auch widerstehen! |
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| Emma-Holly vom Flachsbach | Ben Aramis Vom Flachsbach |
Die Russisch Blau kann generell in 3 - 4
verschiedene Typen (phänotypische Erscheinungen) unterschieden werden, wobei es
sich allerdings nicht um eine wissenschaftliche Klassifizierung handelt.
- mitteleuropäische / kontinentale Typ
- skandinavischer / sibirischer Typ
- amerikanische Typ
- englische Typ
Der mitteleuropäische/kontinentale Typ
(Dieser Begriff ist gebräuchlich auch wenn es dazu keinerlei Belege in der
Literatur gibt.) entwickelte sich aus Tieren der Tschechischen/Slowakischen
Republik, den Niederlanden und Deutschland. Die Tiere zeigen einen etwas
kürzeren Kopf mit sehr geradem Profil. Meist sehr elegant, teilweise ein wenig
leicht; jedoch von sehr guter Fellqualität und ausdrucksstarken Augen. Dieser
Typ ist nicht mehr so weit verbreitet, da sich in Mitteleuropa durch Verpaarung
die Gestalt der Tiere etwas dem Amerikanischen Typ annähert.
Der skandinavische Typ entwickelte sich in
Dänemark und Schweden in der Zeit zwischen 1940-1950 zu hoher Qualität. Er
zeichnet sich durch, manchmal etwas runde, große und weit gestellte Augen aus.
Der Kopf besitzt eine flache kurze Keilform mit gutem Winkel und kräftigem Kinn.
Die Ohren am Ansatz weit und das Fell - manchmal leider nicht in der gewünschten
Dichte - von sehr schönem mittleren Blau.
Der amerikanische Typ zeigt ein exzellentes
Profil, die Ohren etwas niedriger angesetzt. Die Augen groß und ausdrucksstark,
dabei etwas rundlicher. Sehr gutes, kurzes und weiches Fell, dies
vergleichsweise hell mit einem guten starken Silberschimmer. Teilweise von der
Gestalt etwas klein; Männchen und Weibchen unterscheiden sich nur wenig in der
Größe und die Kater zeigen selten ausgeprägte Katerbacken.
Der englische Typ entwickelte sich, wie
sollte es bei dem Namen auch anders sein, in England. Durch sehr strenge
Einfuhrbestimmungen des Inselstaates für Tiere gelangten nur wenig ausländische
Katzen nach England. Dieser Typ hat etwas kleinere, enger gestellte Augen, hoch
angesetzte Ohren, kräftige Schnurrhaarkissen und vergleichsweise lange Nasen,
die jedoch teilweise einen leichten Stopp aufweisen.
| Die Russich Blau.... | ||
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| ...macht Stretching immer und überall! | ...knüpft auch gerne rasseübergreifende Freundschaften. | ...lässt sich auch schon mal hängen. |
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| ...ist zu allen und allem zärtlich. | ...hat auch nichts gegen körperliche Nähe. | ...bewahrt immer die Contenance. |
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| ...ist oft auch ein richtiger Clown und treibt Schabernack. | ...kann dem anderen auch was gönnen. | ...hat Sinn für gemütliche Stunden. |
Fell:
Das kurze, weiche, silbrig schimmernde Fell in der Farbe "Blau", wie
Fachleute das glänzende Grau nennen, harmoniert perfekt mit den smaragdgrünen
Augen. Als einzige Katzenrasse überhaupt trägt die Russisch Blau ein Doppelfell,
was bedeutet, das die Deckhaare die gleiche Länge haben, wie die Unterwolle, was
bewirkt, dass das Fell sehr kurz und abstehend ist. Das Fell ist seidigweich,
bedarf kaum Pflege und hat farblose Haarspitzen, was man im Fachjargon "Tipping"
nennt. Diese farblosen Haarspitzen brechen das einfallende Licht und lassen das
blaue Fell dieser Katze silbern schimmern. Bei hellen Russisch Blau Katzen
scheint es manchmal so, als wäre die Katze silber/chrom, aber unter den Spitzen
muss deutlich sichtbar ein Blau bzw. Grau zu sehen sein.
Kopf:
Keilförmig, mit langem, geraden Hals und kräftigem Kinn. Die Nase ist gerade
und ohne Einbuchtung. Die ausgeprägten Schnurrhaarkissen geben dem Gesicht der
Russisch Blau ein einzigartiges Aussehen. Das Profil ist leicht gewölbt, mit
gerader Stirn und weit nach oben gesetzten, spitzen Ohren.
Ohren:
Groß und leicht spitz. Die Haut ist dünn und nur leicht von sehr feinem Fell
bedeckt, was das Ohr fast transparent erscheinen lässt.
Augen:
Sie sollten von lebhaft dunkelgrüner Farbe sein und weit auseinander stehen
sowie mandelförmig sein. Russisch Blau Katzen werden blauäugig geboren. So etwa
in der 6. bis 8. Woche beginnt die Augenfarbe der Kleinen sich zu verändern.
Körper:
Langgestreckter Körper, mittelstarker Knochenbau, jedoch graziöser Wuchs
und Gesamteindruck. Sie ist eher schlank und bewegt sich mit geschmeidigem
Muskelspiel.
Schwanz:
Mittellang, in Proportion zum Körper, mäßig breiter Ansatz und nicht allzu
spitz zulaufend.
Beine und Pfoten:
Hohe, feine und grazile Beine, schmale ovale Pfoten. Pfotenballen rosenholz-
bis lavendelfarbig.
Wesen:
Die Russisch Blau ist zurückhaltend, sie spricht leise, mit zarter und
unaufdringlicher Stimme zu ihren Menschen. Die Russisch Blau ist freundlich und
sanft im Umgang mit Menschen, sie verteilt großzügig ihre Zuneigung. Zudem sind
sie sehr menschenbezogen und suchen ständig Kontakt zum Besitzer. Ein besonders
inniges Verhältnis entwickelt diese Rasse zu dem als "ihren" auserkorenen
Menschen, sie vertraut diesem völlig und zeigt das auch deutlich auf ihre Art.
Sie wird ihren Menschen mit leisen Tönen begrüßen, sich auf den Rücken rollen
und sich mit dem größten Vergnügen den Bauch kraulen lassen. Fremden gegenüber
ist sie aber eher zurückhaltend, gelegentlich sogar scheu.
Einerseits sind Katzen dieser Rasse ausgeglichen, ruhig, sanft und edel,
zugleich sind sie temperamentvoll, naturhaft und kraftvoll. Die Russisch blau
ist eine schmusig, anhängliche sowie anpassungsfähige Katze, die - wie alle
schlanken Rassen - recht quirlig sein kann, aber auch den Sinn für ein
friedliches Zuhause hat. Sie spielt gern und bis ins hohe Alter, außerdem finden
sie es äußerst interessant alles um sie herum genauestens zu beobachten. Die
Russisch Blau benötigt Zuwendung wie ihr tägliches Futter. Sie holt sich ihre
Schmuseeinheiten nur wenn ihr danach ist, aber wenn sie schmusen will dann
richtig! Dann muss man alles stehen und liegen lassen und sich nur mit ihr
beschäftigen. Eine Russisch Blau
stiehlt sich still und leise in Ihr Herz, und schon nach kurzer Zeit ist ein
Leben ohne sie fast undenkbar.
An dieser
Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Bettina Groetzner für die
Bereitstellung der Fotos und die Zusammenarbeit bedanken.![]() |
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