Siam-Katze
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Fiamma von Collioure *29. Dezember 2005 Siam-Mädchen, chocolate-tabby-point |
Chaya von Collioure *03. Oktober 2004 Siam-Mädchen, seal-point |
Frederic von
Collioure *29. Dezember 2005 Siam-Kater, seal-tabby |
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| Chica von Collioure *03. Oktober 2004 Siam-Mädchen, blue-point |
Fiamma von Collioure *29. Dezember 2005 Siam-Mädchen, chocolate-tabby-point |
Charmeur von Collioure *03. Oktober 2004 Siam-Kater, blue-point |
| http://www.von-collioure.de |
Herrisch,
aufdringlich, frech, arrogant, reserviert, laut, vulgär, heikel, betörend – das
alles und noch viel mehr ist eine Siamkatze. Diese Katze mit ihrem grazilen
fremdländischen Körperbau, ihrem wundervoll pointierten Fell und den saphirblauen
Augen verlangt viel Aufmerksamkeit – in jeder Beziehung.
Wie bei vielen Rassen ranken sich auch um die Siamkatzen einige Geschichten und
Mythen. Die Maskenkatzen waren angeblich auch im alten Siam immer selten und
ihre Haltung war demnach dem Adel und den Königshäusern vorbehalten. Eine
Geschichte erzählt, dass eine Prinzessin ihre Siamkatzen besonders vergötterte.
Immer wenn die Prinzessin baden ging, legte sie ihren Schmuck ab und übergab ihn
ihrer Lieblingskatze damit diese den Schmuck bewachen sollte. Die Katze ließ es
zu, dass die Prinzessin ihre Ringe über ihren Schwanz streifte. Um keinen Ring
zu verlieren bog die Siamkatze ihren Schwanz. So soll der für Siamkatzen
bekannte Knickschwanz entstanden sein.
Eine andere Geschichte wird in dem Buch "Animals and Man" beschrieben. Darin
wird erzählt, dass sich die Tiere während der langen Reise in der Arche Noah
sehr gelangweilt hätten. So ist es zu erklären, dass der Affe sich in die Löwin
verliebte und mit ihr die erste Katze zeugte, die Siamkatze - eine Katze mit dem
Charakter und der Intelligenz des Affen und dem Mut und der Tapferkeit der
Löwin. Eine weitere Überlieferung erzählt, dass die Siamkatze in Palästen
gehalten wurde um die wertvollen Kelche zu bewachen. Die Siamkatzen wickelten
ihren Schwanz um die Kelche und konnten diesen nach einiger Zeit nicht mehr
gerade biegen. Und wieder eine andere Legende sagt, dass die Siamkatzen ihre
Aufgaben als Beschützerin der Gegenstände im Tempel sehr ernst genommen haben.
Sie starrten unentwegt auf die zu bewachenden Gegenstände und fingen an zu
schielen. In der Tat hatten viele der Ursprungskatzen diesen so genannten
Knickschwanz. Heutzutage werden sowohl Schielen als auch der Knickschwanz auf
Ausstellungen als Fehler gewertet der dazu führt, das
entsprechende Tier auch von der Zucht auszuschließen. Auch wenn sich sehr darum
bemüht wurde und wird, diese Missbildungen zu auszuschließen, treten sie auch
heute noch gelegentlich auf.
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Klaas-Points Elrond * 04. April 2006 Siam-Kater, foreign white |
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| http://www.klaas-points.de |
Der Ursprung der
Rasse der Siamkatze liegt unbestritten im alten Siam, dem heutigen Thailand wo
ein subtropisches Klima herrscht. Dieses Klima ist wohl auch der Grund für das
erhöhte Wärmebedürfnis dieser Rasse, denn im Gegensatz zu den meisten anderen
Katzenrassen verfügt die Siamkatze auch nicht über ein dichtes Unterfell, eine
Tatsache, die sie zu einem pflegeleichten Mitbewohner macht.
Die genau Entstehung der Siamkatzen stützt sich nur auf Vermutungen, der
Verhaltensforscher Dr. Paul Leyhausen nahm an, dass Siamkatzen aus einer
Kreuzung zwischen asiatischen Hauskatzen mit Bengal-Katzen entstanden sind. Aber
auch diese Aussage ist nur eine Vermutung und konnte wissenschaftlich nicht
belegt werden.
Die Nationalbibliothek
in Bangkok besitzt eine Sammlung von Manuskripten, die Cat-Book-Poems (Katzengedichte),
vermutlich aus dem 14. Jahrhundert von dem Autor Phra Nakhon der
Stadtgründung von Ayutthaya gewidmet. Die Cat-Book-Poems zeigen Zeichnungen einer
Seal Point Siam-Katze, der
so genannten "Vichien mas". Man schloss daraus, dass ähnliche Katzen
schon seit Jahrhunderten im heutigen Thailand lebten.
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Noch Anfang dieses Jahrhunderts wurde von Touristen in der nordöstlichen Provinz Korat zwei Typen von Schlankformkatzen beschrieben. Bei der einen handelte es sich um die steingraue Si-Sawat mit grünen Augen, welche vermutlich die Vorfahren der heutigen Koratkatze waren und einer beigefarbenen Katze mit schwarzen Abzeichen und blauen Augen, die unserer heutigen Seal Point sehr ähnlich sah. Auch heute gibt es noch in verschiedenen Regionen Thailands Maskenkatzen zu sehen, die jedoch nicht dem Schlankformtyp entsprechen.
1884 brachte der britische Generalkonsul Mr. Owen Gould das Siamkatzenpaar Pho und Mia aus dem heutigen Thailand mit nach London. Ein anderes Paar jener Zeit waren Suzan und Tiam´o Shian. Auf diese Stammelternpaare sind rund die Hälfte aller in England anzutreffenden Siamkatzen zurück zu führen. 1892 wurde der erste Rassestandard der Royal Cats of Siam niedergeschrieben. Damals galten Knickschwanz und Schielblick noch als Echtheitsmerkmal. 1902 wurde der Standard vom Siam Cat Club überarbeitet. Eine weitere Standard-Änderung erfolgte 1958 mit dem Ziel der Typverbesserung. Seit dieser Zeit gelten Knickschwanz und Schielen als Fehler. Entweder direkt aus Thailand oder über Großbritannien gelangten die ersten Siamkatzen in die USA. In Deutschland wurden die Siamesen 1927 erstmals in einem Zuchtbuch registriert. Hierbei handelte es sich überwiegend um Importe aus England und Frankreich sowie um Direktimporte aus Thailand.
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| Ch.
Gracia von Aristoteles *26. März 2002 Siam-Mädchen, chocolate-point |
Etienne von
Collioure *16. August 2005 Siam-Kater, lilac-point |
Vivienne
von Collioure *04. August 1999 Siam-Mädchen, seal-tabby-point |
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| Extrem-Grooming in Siamkreisen... | ...gerne auch mal auf der Bank... | ...schon die Minis lieben Grooming-In! |
| http://www.von-collioure.de |
Fell:
Das Fell sollte kurz, eng anliegend, fein strukturiert und glänzend sein.
Das Fell der Siamkatze besitzt keine Unterwolle.
Kopf:
Der Schädel ist keilförmig. Der Keil beginnt an der Nase und verbreitert
sich zu beiden Seiten in geraden Linien zu den Ohren. Die Nase ist lang und
gerade, die Stirn flach. Das Profil ist leicht konvex geschwungen Die
Schnauzenpartie ist fein, das ausgeprägte Kinn verläuft in einer vertikalen
Linie zur Nasenspitze.
Ohren:
Die Ohren sind sehr groß mit breiter Basis und zugespitzt. Sie sind so
gesetzt, dass sie die Seiten des Keils verlängern.
Augen:
Mittelgroß, mandelförmig und schräg geschnitten in saphirblau. Schielen oder
ein Silberblick, einst üblich bei Siamesen, wird jetzt auf Ausstellungen als
Fehler gewertet.
Körper:
Die mittelgroße, elegante Katze ist schlank und muskulös. Der Körper ist
lang gestreckt und geschmeidig. Der Hals ist lang und schlank. Der Brustkorb und
die Schultern sind nicht breiter als die Hüften.
Schwanz:
Der Schwanz ist sehr lang, bereits am Ansatz dünn und endet in einer
Spitze. (peitschenförmig). Der Schwanz darf keinerlei Knicke zeigen.
Beine und Pfoten:
Die Beine sind lang und dünn, proportional zum Körper, wobei die Hinterbeine
etwas länger als die Forderbeine sind. Die Pfoten sind zierlich, klein, oval
und richten sich von der Farbe nach dem Farbschlag des Fells, so z. B.
seal-point = schwarz-braun, blue point = schiefergrau, chocolate point = braun,
lilac point = grau-rosa oder lavendelfarben usw.
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Sharue Bluesteel of Manalishi Siam Kater blue-tabby-point |
Euro. Gr. Int. Ch. Okonor Matyas of
Manalishi Siam Kater chocolate-tabby-point |
Ch. Mafdet Redadare of Manalishi Siam Kater cream-point |
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Manalishi´s Painkiller Siam Kater lilac-point |
Ch. Pannaduloa Cosifantutti of Manalishi
Siam Mädchen seal-tortie-point |
Manalishi´s Twilight Zone Siam Kater lilac-point |
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Euro. Gr. Int. Ch. Adhuiam Jalayan of
Manalishi Siam Kater blue-point |
Ch. Manalishi´s Caramella Siam Mädchen cinnamon-tabby-point |
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| http://www.manalishi.de |
Wesen:
Die Siamkatze ist extrovertierter als jede andere Rassekatze. Der
Charakter der Siamkatze ist geprägt durch klare Linien, weil sie ein
beharrliches, wenn nicht gar einschmeichelndes Wesen ist. Was sie will, will sie
jetzt, nicht in einer Stunde, auch nicht wenn es Ihnen genehm ist, sondern
"Jetzt"! Bis sie es bekommt, erzählt sie der Welt ihre Geschichte des Leids,
oder bockt wie ein verwöhntes Kind, indem sie über ihren Kummer jammert bis man
nachgibt und ihr den Herzenswunsch erfüllt. Sie hat eine laute Stimme, die man
unmöglich ignorieren kann. Die Siamkatze ist gebündelte Zuneigung auf vier
Füßen, was sie dann auch gelegentlich in fast übertriebener Weise demonstriert.
Sie liebt Sie and darüber muss sie sie in kurzen Abständen informieren, sonst
ist sie unglücklich. Wenn Sie sich setzen, sitzt ihre Katze auch - auf Ihnen.
Das ist natürlich sehr schmeichelhaft, aber es kann auch anstrengend sein.
Siamkatzen sind sehr intelligent, sie öffnen mit Leichtigkeit Türen, egal ob
es nun die zu irgendwelchen Zimmern oder die von Schränken sind. Sie ist auch
sehr gut zu trainieren, wenn es darum geht, sie an ein Katzengeschirr bzw. die
Leine zu gewöhnen. Kurzum die Siam hat nicht nur einen Dickkopf der mit
Beharrlichkeit auf Dinge hinarbeitet, sie hat auch die Intelligenz diese Dinge
wirklich zu erreichen.
Die Farben der Siamkatze
Die Siamkatze gehört zu den Pointkatzen, was bedeutet, das nur die kühleren
Körperregionen ausgefärbt sind. Die Pigmentierung beschränkt sich also auf das
Gesicht, die Ohren, die Beine und den Schwanz (bei Katern auch die Hoden). Das
restliche Körperfell ist elfenbeinfarben. Siam-Babys werden mit weißem Fell
geboren. Nur langsam färben sich die Points aus. Insbesondere bei hellen
Pointvarianten, z. B. red, creme oder lilac kann es einige Zeit dauern, bis man
die Umrisse der "Abzeichen" gut erkennt.
Anhand der unten gezeigten Bilder kann man gut erkennen, wie sehr sich die Farben vom Kitten bis hin zum Erwachsenenalter verändern. Die nebeneinander gezeigten Bilder zeigen immer die selbe Katze, einmal als Kitten und dann im Erwachsenenalter.
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Siamkatze Seal-Point Wegen ihrer dunklen Abzeichen oder "Points" auf hellem Untergrund ist die Siam Seal-Point wohl die bekannteste aller Edelkatzen. In ihrer Heimat, wo sie seit Hunderten von Jahren bekannt ist, wird sie hochgeschätzt und verehrt, früher hieß sie sogar "Königliche Katze aus Siam". 1871 war sie auf der Katzenausstellung im Londoner Chrystal Palace zum ersten Mal zu bestaunen. |
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| Siamkatze Blue-Point Die Blue-Point wurde 1896 erstmalig auf einer Katzenausstellung gezeigt. Zunächst galt sie als schlecht gefärbte Seal-Point, erst in den 30er Jahren begann man ernsthaft mit der Züchtung dieses Farbschlags, der schließlich 1939 in Großbritannien anerkannt wurde. |
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Siamkatze Chocolate-Point Die erste Chocolate-Point wurde 1931 registriert und zunächst ähnlich wie die Blue-Point als schlecht gefärbte Seal eingestuft. Nach 20 Jahren Zucht wurde sie schließlich anerkannt und erhielt 1950 in Großbritannien als Chocolate-Point ihre eigene Rassenummer. |
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| Siamkatze Lilac-Point Nachdem es gelungen war, Blue- und Chocolate-Points zu züchten, gab es in den Würfen gelegentlich schon Lilac-Points, doch erst die Einführung der Russisch Blau in die Siamlinie Ende der 40er Jahre verhalf diesem Farbschlag zum Durchbruch. |
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Siamkatze Red-Point Die Red-Point entstand durch die Einführung einer Kurzhaarkatze mit Schildpattmuster in das Siamesen-Zuchtprogramm; sie wurde 1934 zum ersten Mal ausgestellt. Offiziell anerkannt wurde sie in Großbritannien allerdings erst 1966, also mehr als 30 Jahre später. |
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| Siamkatze Creme-Point
Nach der geglückten Zucht der Red-Point dauerte es nicht lange, bis auch die Creme-Point, die natürliche Verdünnung dieser Farbe, gezüchtet werden konnte. Sie ist die hellste Vertreterin ihrer Rasse und wurde 1966 in Großbritannien anerkannt. |
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Siamkatze Tortie-Point Tortie-Point-Varianten gibt es in den Farben seal, blue, chocolate und lilac. Schildpatt-Varieanten sind in der Regel weibliche Tiere, die seltenen Männchen sind oft unfruchtbar. Dies gilt auch für Siam Tortie-Point, eine sehr beliebte Varietät, die zudem in der Zucht von Red- und Creme-Point-Siamesen eine wichtige Rolle spielt. |
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| Siamkatze Tabby-Point Tabby-Point-Varianten gibt es in den Farben seal, blue, chocolate, lilac, red, creme Bereits 1902 gab es Berichte über Siam-Tabby-Points, doch erst 1961 wurde ein Wurf ausgestellt und erregte großes Aufsehen. Zunächst hießen sie "Shadow-Points", dann "Lynx-Points" und wurden schließlich 1966 als Tabby-Points in Großbritannien anerkannt. In den USA heißen sie jedoch weiterhin "Lynx-Points". |
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Siamkatzen Foreign White |
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| An dieser
Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Ingrid Welker, Birgit & Peter
Klaas und Petra Lerch für die
Bereitstellung der Fotos und die Zusammenarbeit bedanken. |
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