Selkirk Rex
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Pamacs Winnie The Blue Selkirk Rex Kater blue Züchterin: Pam Sharp, USA - Best Selkirk 2001 |
Pamacs
Promise From Heart Selkirk Rex Lonhair Mädchen blau-tortie-point |
GC, BW,
RW Nite Wind Splendor Selkirk Rex Kater Longhair red-white Züchterin: Mary Jones, USA - Best Selkirk 2004 |
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1987 tauchte in Sheridan Montana eine Rexmutante auf, die (später) Selkirk Rex genannt wurde und sich im Unterschied zu den anderen Varianten nicht nur dominant vererbt, sonder auch ganz anders aussieht wie alle bekannten Rexe.
Offenbar gleicht der Werdegang aller Rexe dem Märchen vom Aschenputtel und so liest sich auch die Selkirk-Story wie die klassische Hollywood-Schnulze vom Tellerwäscher und dem Millionär: Im Tierheim in Sheridan Montana "For Pet's Sake" wurde eine Hauskatze abgegeben. Die Katze war blau-creme-weiß gefärbt, mit gewöhnlichem Fell, auch wenn man im Nachhinein feststellte, dass es wie angesengt wirkte. Ihre Schnurrhaare, die ja in gelockter Form Kennzeichen einer Selkirk Rex sind, waren normal. Diese Katze war trächtig und gebar fünf Kitten , wovon eines durch sein deutlich gekräuseltes Fell auffiel. Das Kätzchen wurde Curly-Q genannt und wurde schon als Baby an neue Besitzer vermittelt. Curly-Q fühlte sich dort aber nicht wohl und schrie ständig nach ihrer Mutter. Als sie dann neun Wochen alt war, kam sie zu Peggy Vorrhees, die sie im Alter von 7 Monaten der Perserzüchterin, Jeri Newman (Noface) vorstellte, weil sie um deren Interesse für Genetik wusste. Jeri nahm sich kuzerhand diesem blau-creme/weiße Lockenkind an und gab hm den klangvollen Namen Miss DePesto of Noface.
Im passenden Jungdamenalter von 14 Monaten verpaarte Jeri sie mit ihrem schwarzem Perserkater "Ch. Photo Finish of Deekay" und wartete sehnsüchtig auf ihre Nachkommen. Miss brachte drei gelockte und drei glatthaarige Kitten zur Welt – womit die dominante Vererbung ihres Rexgens erwiesen war. Eines der Katzenkinder war zudem langhaarig, also trug Miss DePesto auch dieses Gen. Die schönste Frisur zeigte ein kräftiger schwarz/weißer Kater, er bekam den Namen Noface Oskar Kowalski und findet sich heute in fast allen Selkirk-Stammbäumen - wenn auch inzwischen weit hinten. Noface Oskar Kowalski wurde zunächst auf seine Mutter zurückgekreuzt, um eventuelle Fehler gesundheitlicher oder körperlicher Natur aufzudecken und um das Gen der American Wirehair als Grund für die Locken auszuschließen, denn jenes vererbt sich nur unvollständig dominant.. Das Ergebnis war sensationell und mehr als erfreulich: Vier muntere Kätzchen (ein Katerchen und drei Mädchen) ohne negative Auffälligkeiten, drei davon mit Löckchen und eines davon zudem in Redpoint! Also verbarg die Miss auch noch das Colourpoint-Gen unter ihrem Kraushaar, denn vom Perser kam es erwiesenermaßen nicht. Von den vier Kitten starben leider die weiblichen Kätzchen innerhalb der ersten Woche an einer Lungenentzündung, die wohl verursacht durch die Rückkreuzung, denn es stellte sich heraus, das Miss DePesto of Noface an einer Allergie litt, die sich auch bei diesen drei Kitten zeigte. Die anfänglichen Probleme, die vermutlich jede Rasse hat, sind aber inzwischen dank der züchterischer Arbeit aus der Welt geschafft.
Der amerikanische Traum von einer eigenen Rexrasse hatte sich doch noch erfüllt, auch wenn der Beginn dieser Rasse schwierig war, man wusste ja auch nicht welche genetischen Wunder, außer den Locken in einem wild geborenen Tier stecken. Die Anfangsprobleme sind aber zum Glück schon lange überwunden und einer gezielten Weiterzucht stand nichts mehr im Wege. Miss DePesto und Oskar wurden die Urahnen einer langen Reihe von Selkirks.
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Pointilistic Amazing Flower Selkirk Rex, lilac-point |
Pointilistic Bangkirai Selkirk Rex Mädchen blue-tortie-point mit 5 Wochen |
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Promise From Heart Selkirk Rex Mädchen Langhaar blau-tortie-point |
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Aloha Here I am Selkirk Rex Mädchen lilac point mit 6 Monaten |
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A Touchy Feeling Selkirk Rex Mädchen lilac-point mit 12 Wochen |
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Hooligan Selkirk Rex Kater cream-point |
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Der Name Selkirk Rex
Die Namensgebung für die Selkirk Rex kam von Jeri Newman, aber sie wollte nicht
wie es bei anderen Lockenrassen Standard war diese Rasse nach dem Ort ihrer
Enddeckung benennen und entschied sich so dafür, diese neue Rasse ihrem
Großvater "Selkirk" zu widmen.
Der Begriff "Rex" kommt aus dem Latein und bedeutet Herrscher oder König und hat
für sich allein genommen so rein gar nichts mit Locken, bzw. mit lockigem Fell
gemein. Es war Ende des 19 Jahrhunderts, als ein französischer Kaninchenzüchter
dem belgischen König Albert einige seiner Tiere verkaufte. Es waren Tiere mit
einem ganz besondern neuartigen Fellkleid, die noch nicht sehr bekannt waren.
Der König besuchte mit diesen Tieren nun Ausstellungen und die Richter fügten,
um die sonderbaren Kaninchen des Königs nicht disqualifizieren zu müssen (weil
sie so sonderbares Fell hatten) eine neue Bezeichnung ein, sie bekamen die
Bezeichnung Rex. Von da an wurden alle Kaninchen mit dieser Fellmutation, egal
welche Farbe sie auch hatten "Rex" genannt.
Die ersten gelockten Katzen die man in der Neuzeit entdeckte (Cornish Rex)
erhielten ebenso den Namen Rex, nach diesen Kaninchen und ihrem Entdeckungsort
in Cornwall, England. Bei der Entdeckung der Devon Rex folgte man diesem
Beispiel. Doch kam in diesem Zusammenhang niemals das Fehlen oder Vorhandensein
von bestimmten Haartypen (z.B. Granenhaare) mit ins Spiel.
"Rex" wurde in der Katzen- bzw. Tierzucht einfach das Synonym für ein Tier mit
einem ungewöhnlichen Fell, egal wie die Mutation ausgeprägt ist und unabhängig
von der Tierart.
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| Selkirk Rex
Impressionen Heaven's Tamino van Brifety lilac point Selkirk Rex-Kater |
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Fell:
Zwei Längen – kurz und lang.
Der Unterschied ist am deutlichsten an Schwanz und Halskrause zu erkennen.
Bei Kurzhaar hat der Schwanz die gleiche Haarlänge wie der übrige Körper
(2,5 bis 5 cm), die Locken am Schwanz liegen plüschig an. Am Kragen ist das
Haar genauso lang wie am Körper. Bei Langhaar sind die Locken am Schwanz
fedrig und stehen ab. Die Halskrause ist ebenfalls länger und umrahmt das
Gesicht. Obwohl die Lockenbildung je nach Haarlänge Geschlecht und Alter
individuell unterschiedlich ausfällt, sollte das Fell insgesamt den Effekt
des Rexgens aufweisen. Locken: Unregelmäßige, ungleichmäßig ausgebildete
einzelne Locken, die nicht in Wellen liegen, sondern mehr büschelig oder
als Kringel ausgebildet sind. Die Kräuselung kann um Hals, Schwanz und Bauch
deutlicher hervortreten. Bei Babys und jungen erwachsenen unkastrierten
weiblichen Katzen darf die
Lockenbildung schwächer sein. In
der Zucht gibt es immer wieder glatthaarige Kitten, die den selben lustigen
Selkirk-Charakter haben, sie ähneln zwar Britisch Kurzhaar Katzen, gehören
aber trotzdem zur Rasse Selkirk Rex.
Kopf:
Rund, breit und vollwangig mit
einer mittelbreiten Schnauze mit gut gepolsterten Schnurrhaarkissen,
insgesamt viereckige Erscheinung. Das Profil zeigt
einen Stop. Das Kinn gut entwickelt und ausgewogen im Erscheinungsbild der
Proportionen des restlichen Kopfes.
Ohren:
Mittelgroß, breit an der Basis,
spitz zulaufend, weit gesetzt. Sie sollen sich in die gerundete Kontur des
Kopfes einpassen. Haarbüschel falls vorhanden, lockig.
Augen:
Groß, rund, schön weit gesetzt.
Die Augen sollen weder mandelförmig noch oval sein, die inneren und äußeren
Augenwinkel liegen auf derselben horizontalen Linie.
Körper:
Mittelgroß bis groß und ausgewogen.
Der kraftvolle muskulöse Torso ist mehr rechteckig als quadratisch, jedoch
nicht lang. Der Rücken ist gerade
mit einer leichten Anhebung nach hinten, Schultern und Hüfte sind gleich breit.
Schwanz:
Mittellang zum Körper passend.
Stark an der Basis, am Ende weder abgestumpft noch zugespitzt.
Beine und Pfoten:
Die Beine sind mittellang bis
lang. Kraftvoller Knochenbau, in guter Proportion zum gesamten Körper. Die
Pfoten sind groß, rund und fest und haben vorne fünf und hinten vier Zehen.
Wesen:
Die Selkirk Rex ist fröhlich
und extrovertiert, kontaktfreudig, temperamentvoll, enorm intelligent und
voll kapriziöser Einfälle. Richtige Clowns mit Neigung zur Akrobatik.
| An
dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Serina Filler für die
Bereitstellung der Fotos und die Zusammenarbeit bedanken.
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