V.I.C.'s
Very Important Cats
ganz reale Katzenberühmtheiten


Wir Menschen sind immer sehr an dem Leben berühmter Menschen interessiert und es gibt ja Zeitungen und Fernsehsendungen die nur davon leben, den neusten Tratsch der V.I.P.'s (Very Important People) zu verbreiten. Aber Celebrities, bzw. Promis gibt es nicht nur bei uns Menschen, auch im Tierreich gibt es Berühmtheiten. Hier auf dieser Seite werden Katzen vorgestellt, die Ruhm erlangten, weil sie an der Seite berühmter Menschen lebten und so einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangten, ohne selbst wirklich etwas dafür getan zu haben, quasi die It-Cat's oder B-Cat-Promis.  Und dann sollen hier auch die Katzen präsentiert werden, die selbst Berühmtheit erlangten, weil sie von Natur aus sehr unterhaltsam sind oder waren, besondere Fähigkeiten vorzuweisen haben oder außergewöhnliches erlebt haben.
 

 

            C.c. - Carbon copy
  Dewey Readmore Books   Humphrey   India "Willie" Bush  
Maru   Mrs. Chippy   Socks Clinton   Shan
             
 

C.c.(Carbon copy)

C.c. (Carbon copy) die erste Klonkatze


Kurz vor Weihnachten 2001 war es so weit, 86 geklonte Embryonen hatte das Team um Mark Westhusin von der Texas A&M University bereits vergeblich in Leihmütter eingepflanzt, beim 87. Versuch schließlich klappte es: Als erste geklonte Katze der Welt wurde "Cc" per Kaiserschnitt am 22. Dezember 2001 entbunden. Die Wissenschaftler wollten sicher gehen, dass Cc auch wirklich ein Klon der Spender-Katze "Rainbow" ist und verglichen das Erbgut der beiden Tiere. Inzwischen steht fest: Es stimmt überein, wie die Forscher in der Fachzeitschrift Nature belegen.

Ungewöhnlich ist nicht nur die Herkunft des Kätzchens. Westhusin und seine Kollegen tauften das Neugeborene auf den Namen "Cc:", nach der in E-Mail-Programmen verwendeten Abkürzung für "Carbon copy" - "Durchschlag".
 

Dewey Readmore Books
Dewey Readmore Books

Dewey Readmore Books November 1987 - 29. November 2006 war der Bibliothekskater der Stadtbücherei von Spencer in Iowa (USA). In der Nacht zum 18. Januar 1988 wurde ein etwa acht Wochen altes Katzenjunges von einer unbekannten Person durch die Einwurfklappe der Buchrückgabebox der Stadtbücherei von Spencer gezwängt. Mitarbeiterinnen der Bibliothek fanden das Tier morgens total unterkühlt, aber doch noch lebend zwischen den zurückgegebenen Büchern und nahmen sich ihm an.  Die Leiterin  der Bücherei Vicki Myron, überzeugte das Bibliotheksgremium, den kleinen rot getigerten Kater als Bibliothekskatze zu behalten. Bald darauf erschien dann im Spencer Daily Reporter der erste Artikel über die Katze und an einem Wettbewerb zur endgültigen Namenswahl für den vorläufig "Dewey" genannten Kater beteiligten sich 397 Personen, was im Vergleich zu den üblichen Teilnehmerzahlen der Bibliothekswettbewerbe eine sehr hohe Rate war. Der Name "Dewey" setzte sich dabei durch und wurde durch die zusätzlichen Namen "Readmore" nach der Cartoonfigur O. G. Readmore sowie "Books" zur Abgrenzung von eben dieser Figur ergänzt.

Im Lauf der folgenden Jahre wurde Dewey durch zahlreiche Presse- und Fernsehberichte immer bekannter. Unter anderem reiste im Jahr 2003 sogar ein japanisches Fernsehteam nach Iowa, um Dewey zu filmen. Seit dem Sommer 2004 verzeichnete die Homepage der Bibliothek daraufhin zahlreiche Zugriffe aus Japan und innerhalb von drei Jahren wurden 150.000 Klicks registriert.

Vicki Myron schrieb zwei Erwachsenen- und mehrere Kinderbücher über den Kater, der fast sein ganzes Leben in der Bücherei in Spencer verbrachte.

Im Oktober 2006 wurde in einer Sitzung des Bibliotheksvorstandes darüber diskutiert, das in die Jahre gekommene Tier, das nun angeblich dem Image der Bibliothek schadete, abzuschaffen oder es einschläfern zu lassen, was jedoch nicht durchgeführt wurde. Doch Ende November 2006 stellte ein Tierarzt einen aggressiven Magentumor bei dem etwa 19 Jahre alten Kater fest und vermutete auch, das Dewey aufgrund des Tumors unter starken Schmerzen leide. Dewey wurde eingeschläfert, eingeäschert und später in der Nähe der Bibliothek begraben. Sein Grab wurde dann später mit einer Platte mit der Inschrift "In Loving Memory of Dewey Readmore Books: World Famous Library Cat" versehen. In der Bibliothek erinnert eine Bronzeskulptur von Heather Beary an den Kater und bis jetzt kommen Besucher um die Bibliothek zu sehen, in der der berühmte Dewey Readmore Books lebte.


Humphrey


Humphrey - der Kater aus 10 Downing Street


Humphrey ist ein etwa 1988 geborener Kater, der vom Oktober 1989 bis zum 13. November 1997 in 10 Downing Street, der Amtswohnung der britischen Premierministers, als Mäusefänger seinen Dienst tat. Humphrey diente somit unter den Premiers Margaret Thatcher, John Major und Tony Blair. Das herrenlose Tier wurde 1989 von einem Regierungsbeamten gefunden und nach dem devoten Staatsdiener Sir Humphrey Appleby aus der "Sitcom Yes, Minister" benannt

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India "Willie" Bush
Die amtierende First Cat: India "Willie" Bush

Die schwarze Katze gehörte über 10 Jahre, als geliebtes Mitglied zur Familie Bush. Außer India gehören auch noch die beiden Hunde Barney und Spotty zur Familie Bush. India ist eine reine Hauskatze und liebt es sich in der Bibliothek im Weißen Haus aufzuhalten. India ist benannt nach dem ehemaligen Baseballspieler der Texas Rangers Ruben Sierra, genannt "El Indio".


Maru

Maru the Cat

Maru ist ein Scottish-Fold-Kater, der seine Berühmtheit dem Internet zu verdanken hat. Maru hat nämlich eine große Schwäche für Kisten und Kartons, die allerdings regelmäßig eine Nummer zu klein ausfallen und sein Besitzer hat wohl schnell die Kuriosität dieser Vorliebe bemerkt und dies mit der Kamera in kleinen Filmchen festgehalten. Im Internet kursieren unzählige Filmchen von Maru, wo er entweder versucht in irgendwelche Kisten, Boxen oder Kartons zu springen, oder sich sonst irgendwie die Zeit vertreibt, was alleine ja noch nichts besonderes ist. Das besondere an Maru ist wohl eindeutig seine Technik, denn der Kater spielt am liebsten nach der Devise "Warum einfach wenn's auch kompliziert geht!" und hinzu kommt dann noch die Tatsache, das Maru nicht gerade zierlich proportioniert ist. Um es einfach auf den Punkt zu bringen, ein putzig anzusehender, dicker, tollpatschiger Kater möchte sich in eine Streichholzschachtel setzen.
 

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Mrs. Chippy

Mrs. Chippy

Mrs. Chippy war eine Katze, die Sir Ernest Shackelton's Imperial Trans-Antarctic Expedition von 1914-17 begleitete. Die Expedition bestand aus zwei Gruppen, die auf zwei Schiffe verteilt waren. Die Endurance, die Shackleton mit der Hauptgruppe beförderte, sollte in die Weddell-See segeln, um dort anzulanden. Die Aurora mit der sogenannten Ross Sea Party sollte in der Zwischenzeit zur gegenüberliegenden Seite des Kontinents reisen und vom McMurdo-Sund aus eine Reihe von Depots anlegen.

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Socks Clinton

Socks Clinton, Katze im Hause von Hillary und Bill Clinton

Als Bill und Hillary Clinton am 20 Januar 1993 ins weiße Haus zogen, dauerte es nur ein paar Tage bis auch ihre schwarz-weiße Katze mit dem Namen Socks von Little Rock in Arkansas dorthin übersiedelte. Erst musste ja alles für Socks vorbereitet werden, denn schließlich hatte seit Amy Cater’s Siamkatze Misty Malarky Ying Yang keine Katze mehr im weißen Haus gelebt. Tatsächlich war Socks die erst die vierte Katze, die je im weißen Haus lebte, seit es 1933 zum ersten Mal von Franklin Roosevelt bewohnt wurde. Es dauerte allerdings nicht lange bis Socks dem weißen Haus seine ganz persönliche Note gab und mindestens genauso schnell erlangte die Katze des Präsidenten internationale Berühmtheit.
 

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Shan
Shan die Siamkatze von Susan Ford

Shan die seal-point Siamkatze lebte schon in Arlington (Virginia) bei der Familie Ford und zog dann mit ins Weiße Haus, als Gerald R. Ford Präsident der USA wurde. Die Katze durfte sich im Weißen Haus frei bewegen und schlief nachts im Bett von Susan. Und  Während Susan zur Schule war, verbrqachte Shan ihre Zeit mit Mrs. Elisabeth (Betty) Ford.

 

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Humphrey
der Kater aus 10 Downing Street

Humphrey ist ein etwa 1988 geborener Kater, der vom Oktober 1989 bis zum 13. November 1997 in 10 Downing Street, der Amtswohnung der britischen Premierminister, als Mäusefänger seinen Dienst tat.

Humphrey diente somit unter den Premiers Margaret Thatcher, John Major und Tony Blair. Im Jahr 2005 erwirkte die englische Tageszeitung "The Daily Telegraph" unter Berufung auf ein neues Gesetz, den "Freedom of Information Act 2000", die Herausgabe von Akten über Humphrey, die neue Erkenntnisse über seine Rolle zu Tage förderten. Das Dossier war beeindruckende vier Zentimeter dick.

Hier einige Auszüge aus den Akten:

Dienst unter der Tory-Regierung

Das herrenlose Tier wurde 1989 von einem Regierungsbeamten gefunden und nach dem devoten Staatsdiener "Sir Humphrey Appleby" aus der Sitcom "Yes, Minister" benannt.

Der heruntergekommene Zustand einiger Häuser des Straßenzugs und der nahe gelegene St. James-Park sorgten für einen stetigen Nachschub an Ratten und Mäusen. Weiteres Futter wurde von seiner Dienststelle bereitgestellt, die dafür einen Sonderposten in ihrem Haushaltsplan einrichtete. Mit Unterhaltskosten von rund £ 100 pro Jahr war Humphrey wohl wesentlich effektiver als der offizielle Kammerjäger der Downing Street, der jährlich £ 4.000 berechnete, aber angeblich keine einzige Maus zur Strecke brachte.

Ein detailliertes Memorandum des Cabinet Office aus dem Jahr 1992 stellte ihm ein makelloses Dienstzeugnis aus: "Er ist ein Workaholic, der fast seine gesamte Zeit auf seinem Posten verbringt. Er ist nicht vorbestraft, hat wenig sozialen Umgang und war nach unserem Kenntnisstand noch nie in Sex- oder Drogenskandale verwickelt".

Humphrey wurde bald zu einem beliebten Fotomotiv zahlloser Touristen. 1993 wurde ein internes Memorandum im Cabinet Office verbreitet, aus dem hervorging, dass Humphrey ein Nierenleiden habe und daher auf Spezialkost gesetzt wurde; unkontrolliertes Füttern wurde verboten.

Am 7. Juni 1994 wurde er in der britischen Presse beschuldigt, vier Rotkehlchenküken aus einem Nest unweit des Fensters zum Arbeitszimmer des damaligen Premiers John Major getötet zu haben; Major entlastete ihn jedoch am folgenden Tag. Er sei sich ziemlich sicher, so Major, "dass Humphrey kein Serienmörder ist". Aus Aktenvermerken, die dem Daily Telegraph vorliegen, geht hervor, dass die Vorwürfe intern als "verleumderisch" und "völlig unbegründet" eingeschätzt wurden.

Im Juni 1995 verschwand Humphrey ohne jede Spur, und am 25. September verkündete der Pressesprecher des Premiers den wahrscheinlichen Tod des Katers. Darauf schaltete sich die britische Boulevardpresse in die Suche nach dem Vermissten ein, und kurz darauf wurde er wohlbehalten in einer Einrichtung der britischen Armee zur Ausbildung von Lazarettärzten entdeckt. Er war dem dortigen Personal zugelaufen. Die Mediziner gaben ihm den Namen PC. Ein Beamter veröffentlichte eine angeblich von Humphrey diktierte Erklärung: "Ich hatte einen wunderschönen Urlaub im Royal Army Medical College, aber es ist schön, wieder hier zu sein. Ich freue mich auf die nächste Parlamentssitzung."

Ein weiteres Mal geriet Humphrey in die Schlagzeilen, als er bei einem Staatsbesuch Bill Clintons fast von dessen zwei Tonnen schweren Cadillac überfahren wurde.

Machtwechsel und Pensionierung

Nachdem Tony Blair im Mai 1997 nach seinem Wahlsieg in die Downing Street 10 einzog, kamen Gerüchte auf, dass Cherie Blair, die Gattin des Premiers, sich mit Humphrey überworfen habe, sie Katzen gar für schmutzig halte oder auch gegen Katzen allergisch sei, und sie daher eine Entlassung Humphreys gefordert habe. Ein Sprecher Blairs dementierte dies mit den Worten, 10 Downing Street sei Humphreys Zuhause und werde dies nach dem Willen der Eheleute Blair auch bleiben. Zudem wurde ein Foto veröffentlicht, das Cherie und Humphrey friedlich versöhnt zeigte.

Im November 1997 mahnte Jonathan Reeve, der für Humphrey verantwortliche Beamte, dennoch eine Pensionierung Humphreys an. Der Kater brauche ein beständiges Umfeld, in dem er angemessen gepflegt werden könne, und so wurde er am 13. November 1997 in die Obhut eines älteren Ehepaares in Südlondon übergeben. Humphreys Nierenleiden wurde als Grund für die Entscheidung angeführt, doch die britische Presse vermutete eine Intrige der angeblich katzenfeindlichen Cherie Blair; es kamen sogar Gerüchte auf, die Gemahlin des Premiers habe die Ermordung Humphreys befohlen. Einige konservative Politiker machten ihrer Empörung Luft. Nigel Evans mutmaßte, dass Humphrey nach acht glücklichen Jahren unter den Tories nun nach sechs Monaten unter der Labour-Regierung die Freude am Leben verloren und sich entleibt habe. Alan Clark, ein Abgeordneter des Unterhauses, forderte eine Untersuchung und Beweise dafür, dass Humphrey noch am Leben sei. Blairs Büro wiederholte daraufhin, dass die Umsiedlung Humphreys auf tierärztlichen Rat hin erfolgt sei. Am 24. November wurde eine Gruppe ausgewählter Journalisten zu Humphreys neuem Heim geführt. Tags darauf erschienen als Beweis, dass der Kater noch am Leben sei, in den britischen Tageszeitungen Fotos, die den lebendigen Humphrey neben aktuellen Tageszeitungen zeigten. Es wurde zudem berichtet, Humphrey habe etwas an Gewicht zugelegt. Sein genauer Aufenthaltsort blieb jedoch Verschlusssache.

In den nächsten Jahren wurde es still um Humphrey, und viele vermuteten, er sei verstorben. In seinem Bericht über Humphrey schrieb der "Daily Telegraph" im März 2005: "Wo Humphrey jetzt ist - oder ob er überhaupt noch unter uns weilt - bleibt ein Rätsel". Am 22. Juni des Jahres schrieb die Tageszeitung "The Independent" jedoch, der nunmehr siebzehn Jahre alte Kater sei noch gesund und munter. Er lebe nach wie vor in Südlondon.

Nachtrag vom 20. März 2006
Premier-Kater Humphrey
ist tot. Der Hauskater dreier britischer Premierminister verstarb am 20. März, im (großartigen) Katzenalter von 18 Jahren.

 

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Maru the Cat  

Maru ist ein Scottish-Fold-Kater, der seine Berühmtheit dem Internet zu verdanken hat. Maru hat nämlich eine große Schwäche für Kisten und Kartons, die allerdings regelmäßig eine Nummer zu klein ausfallen und sein Besitzer hat wohl schnell die Kuriosität dieser Vorliebe bemerkt und dies mit der Kamera in kleinen Filmchen festgehalten. Im Internet kursieren unzählige Filmchen von Maru, wo er entweder versucht in irgendwelche Kisten, Boxen oder Kartons zu springen, oder sich sonst irgendwie die Zeit vertreibt, was alleine ja noch nichts besonderes ist. Das besondere an Maru ist wohl eindeutig seine Technik, denn der Kater spielt am liebsten nach der Devise "Warum einfach wenn's auch kompliziert geht!" und hinzu kommt dann noch die Tatsache, das Maru nicht gerade zierlich proportioniert ist. Um es einfach auf den Punkt zu bringen, ein putzig anzusehender, dicker, tollpatschiger Kater möchte sich in eine Streichholzschachtel setzen.

Maru wurde am 24 Mai 2007 geboren und lebt bei seiner Besitzerin in Japan. Als Maru zu seiner Besitzerin kam war er gerade vier Monate alt, wog aber damals schon stolze 2,4 Kilo. Mittlerweile bringt der Wonneproppen 5,5 Kilo auf die Waage und auch wenn er seinen Namen wohl schon als ganz winziger Maru bekam, hätte er passender nicht gewählt sein können, denn er bedeutet so viel wie "rund". Seine Besitzerin die sich im Internet "Mugumogu" nennt und deren wahrer Name unbekannt ist, beteuert aber, das Maru den Namen nicht wegen seiner Bedeutung bekam sondern weil er einfach und kurz ist, so das Katz gegebenenfalls auch darauf hört - natürlich nur dann wenn Katz auch mag!

Maru's Leidenschaft für Kartons, Boxen oder Kisten begann schon als er noch sehr jung war, zu Anfang nutzte er die Kartons gerne als Bett und machte sich darin breit. Außerdem ist Maru regelrecht süchtig nach Aufmerksamkeit und seine lustigen Aktionen macht er zu gern um sich dann der Aufmerksamkeit der Anwesenden sicher zu sein. Auch Wasser wird von Maru nicht nur getrunken, wann auch immer seine Besitzerin den Abwasch macht, ist der Kater zur Stelle und liebt es mit seinen Pfoten auf's Wasser zu klatschen.

 

 

Im November 2007 beschloss Maru, bzw. seine Besitzerin, das die Zeit reif war, zu erfahren, was so im Alltag eines Katers, mit einer Leidenschaft für Kartons, passiert und so wurde ein Blog online gestellt. Hier konnte nun jeder die Geschichten und die Alltagsberichte von Maru nachlesen. Im Juli 2008 wurde das erste Video bei YouTube online gestellt und Maru's Siegeszug durch's Internet war nicht mehr aufzuhalten. Maru's YouTube-Channel wurde von Menschen aus der ganzen Welt angeklickt, die Videos wurden millionenfach angeschaut und weil Maru durch das Internet solch einen Bekanntheitsgrad erlangte, wurde auch das Fernsehen auf den lustigen kleinen Kater aufmerksam. Sogar in der Ellen DeGeneres’ Show war Maru schon zu sehen, mit seinen unterhaltsamen Videos hatte er es wirklich geschafft eine tierische Berühmtheit zu werden.

Für alle die nun erst so richtig neugierig geworden sind und von Maru gar nicht genug bekommen können, hier die Adresse von Maru's Blog: "I am Maru" und die vielen vielen vielen Videos von dem kleinen Kasperkopf kann man sich hier anschauen: YouTube-Channel Maru

 

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Mrs. Chippy

Mrs. Chippy war eine Katze, die Sir Ernest Shackelton's Imperial Trans-Antarctic Expedition von 1914-17 begleitete. Die Expedition bestand aus zwei Gruppen, die auf zwei Schiffe verteilt waren. Die Endurance, die Shackleton mit der Hauptgruppe beförderte, sollte in die Weddell-See segeln, um dort anzulanden. Die Aurora mit der sogenannten Ross Sea Party sollte in der Zwischenzeit zur gegenüberliegenden Seite des Kontinents reisen und vom McMurdo-Sund aus eine Reihe von Depots anlegen.

Die Endurance fuhr am 5. Dezember 1914 von Südgeorgien wie geplant Richtung Süden in das Weddell-Meer. Früher als erwartet stieß man auf Treibeis, welches das weitere Vorwärtskommen behinderte. Am 19. Januar 1915 schließlich war die Endurance südöstlich zur Küste von Prinzregent-Luitpold-Land und in Sichtweite zur Filchner-Ronne-Schelfeistafel komplett von Meereis umschlossen. Der Zeitplan für das e width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/GARH764PXXg" frameborder="0" allowfullscreen>hen der Vahsel-Bucht war nicht mehr einzuhalten. Shackleton entschied deshalb am 24. Februar, das Schiff für eine Überwinterung vorzubereiten. Während der folgenden Monate driftete die Endurance im Meereis gefangen langsam in nordwestliche Richtung. Als im September das Eis begann aufzubrechen, war der Schiffsrumpf den sich durch die Drift auftürmenden Eismassen ausgesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Shackleton noch immer gehofft, das Schiff käme aus dem Eis frei, um wieder nach Osten in Richtung der Vahsel-Bucht fahren zu können. Am „Schicksalstag“, wie Shackleton den 27. Oktober 1915 später bezeichnete, gab er das Schiff auf. Die Expeditionsteilnehmer verließen die Endurance mit Proviant und Ausrüstung und errichteten auf dem Eis ein Winterquartier (das sogenannte Camp Ocean). Am 21. November sank das vom Eis zerdrückte Schiff.

Die getigerte Tabby-Katze kam mit dem Schiffszimmermann Harry McNish an Bord der Endurance um als Bordkatze dafür zu sorgen, das die Zahl der Mäuse sich in Grenzen hielt. Der Zimmermann trug den für diesen Beruf typischen Spitznamen "Chippy" und die Katze wurde so eben zu Mrs. Chippy. Als die Mannschaft schon einen Monat, mit Kurs auf die Antarktis, unterwegs war, stellte sich heraus, das Mrs. Chippy eigentlich ein Mr. Chippy ist, aber alle hatten sich so an den Namen gewöhnt, das es kurzerhand bei Mrs. Chippy blieb. Der Kater wurde als vollwertiges Mitglied der Crew betrachtet und beeindruckte die Mannschaft mehrfach mit seinen Fähigkeiten, sich selbst bei rauer See grazil an Bord zu bewegen.

Nachdem es für das Schiff keine Rettung mehr gab und unterging, kam Shackleton zu der Meinung, dass Mrs. Chippy und fünf der Schlitten-Hunde keine Chance auf ein Überleben hätten, er sah für die Tiere keine andere Möglichkeit, und am 29. Oktober 1915 wurde folgendes aufgezeichnet:

>>This afternoon Sallie’s three youngest pups, Sue’s Sirius, and Mrs. Chippy, the carpenter’s cat, have to be shot. We could not undertake the maintenance of weaklings under the new conditions. Macklin, Crean, and the carpenter seemed to feel the loss of their friends rather badly.<<

 >>Diesen Nachmittag mußten Sallie's drei Welpen sowie Sues und Sirus, als auch Mrs. Chippy die Katze des Schiffzimmermann's erschossen werden. Es gab keine Chance, das die Tiere unter den neuen Bedingungen hätten überleben können. Macklin, Crean und der Zimmermann konnten den Verlust kaum verwinden.<<

Harry McNish verzieh es Shackleton anscheinend niemals, die Anordnung zur Tötung der Tiere gegeben zu haben und es wurde zwar nie schriftlich belegt, aber man berichtete davon, das es zu einigen Zusammenstößen zwischen McNish und Ernest Shackelton kam. Nish war nach dem Verlust der Endurance für einen Großteil der Arbeit verantwortlich, die für das Überleben der Mannschaft wichtig war. Er baute das Beiboot, die James Caird, so um, dass Shackleton mit fünf Mann (darunter McNish) die Reise zum hunderte Seemeilen entfernten Südgeorgien antreten konnte, um Hilfe für den Rest der Mannschaft zu holen. Während der Phase der Reise, auf der die Männer die Boote über das Packeis schleppten, weigerte er sich für kurze Zeit, den Anweisungen zu folgen und war später eines der vier Mannschaftsmitglieder, die nicht mit der Polar-Medaille ausgezeichnet wurden.

Mrs. Chippys letzte Expedition in die Antarktis
Memoiren einer Schiffskatze


15. Januar 1915 - Ziemlich windig heute. Dosenkaninchen zum Frühstück. Ging auf Deck und bezog meinen Posten am Heck unter der Reling..."
In ihrem Tagebuch berichtet Mrs. Chippy, Schiffskatze auf dem berühmten Expeditionsschiff von Sir Ernest Shackleton, über ihre abenteuerliche Reise in die Antarktis. Mrs. Chippy ist ein wahres Original und man weiß nie, was sie als nächstes tun wird. Ein ganz und gar ungewöhnliches Katzenbuch - für den Seesack oder den Nachttisch empfohlen.

Scherz Verlag
ISBN-10: 3502190062
ISBN-13: 978-3502190066

 

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Socks die Katze im weißen Haus

Socks Clinton, Katze im Hause von Hillary und Bill Clinton

Als Bill und Hillary Clinton am 20 Januar 1993 ins weiße Haus zogen, dauerte es nur ein paar Tage bis auch ihre schwarz-weiße Katze mit dem Namen Socks von Little Rock in Arkansas dorthin übersiedelte. Erst musste ja alles für Socks vorbereitet werden, denn schließlich hatte seit Amy Cater’s Siamkatze Misty Malarky Ying Yang keine Katze mehr im weißen Haus gelebt. Tatsächlich war Socks die erst die vierte Katze, die je im weißen Haus lebte, seit es 1933 zum ersten Mal von Franklin Roosevelt bewohnt wurde. Es dauerte allerdings nicht lange bis Socks dem weißen Haus seine ganz persönliche Note gab und mindestens genauso schnell erlangte die Katze des Präsidenten internationale Berühmtheit.

Socks kam im März 1991 zur Familie Clinton, damals war Bill Clinton noch Gouverneur von Arkansas. Im Herbst zuvor war der geliebte Familienhund Zeke, ein Cocker Spaniel überfahren worden und es war nicht geplant sobald einem neuen Hund ein Zuhause zu bieten. Im darauf folgenden Frühling, als Chelsea, die Tochter von Hillary und Bill Clinton, zum Klavierunterricht ging, sah sie im Garten ihrer Lehrerin zwei Katzenbabys spielen. Die Lehrerin hatte versucht die Mutter der beiden Kitten zu finden, aber ohne Erfolg! Nach dem Unterricht wollte Chelsea sich noch von den beiden Kitten verabschieden, wobei ihr das Schwarz-Weiße der beiden auf direktem Wege in die Arme sprang um dort zu bleiben. So wurde Socks ein Mitglied der Familie Clinton, aber auch Socks Schwester „Midinight” fand ein gutes Zuhause! Übrigens ist das genaue Geburtsdatum der beiden nicht bekannt, es muss etwa gegen Ende des Jahres 1990 liegen.

Schnell fühlte sich Socks im Hause des Gouverneurs und seiner Familie heimisch, er entwickelte sich zu einem großen Entdecker und als Bill Clinton sich 1992 zur Präsidentschaftswahl aufstellen ließ war sofort klar, das Socks bei einem Wahlsieg mit ins weiße Haus umziehen würde. An einem Novembertag 1992 verließ Socks wie gewöhnlich das Haus um eine Runde durch sein Revier zu drehen, als vor dem Haus eine Horde von Photografen auf ihn lauerte. Sie lockten ihn mit Catnip und so kam es zum ersten Foto von Socks in der Presse.

Besorgt um Socks Sicherheit, wurde entschieden, das es besser sei, wenn der Kater sich nicht auf dem ganzen Gelände des weißen Hauses frei bewegen kann, na ja man war wohl auch darum besorgt, das er von den Streifzügen auf dem riesigen Gelände die ein oder andere Trophäe mitbringen könnte. Außerdem war das Gelände des weißen Hauses nur durch einen Eisenzaun gesichert, durch den der Kater mit Leichtigkeit hindurchschlüpfen konnte und so den Gefahren des Verkehrs und den Menschenmengen ausgesetzt wäre. So durfte Socks nur noch an einer Leine einen Bereich des Gartens genießen, was ihn aber nicht davon abhielt, das Kommen und Gehen der Eichhörnchen, Vögel und sonstigem Getier in seinem Revier genauestens zu beobachten. Und für ein paar Monate hatte Socks sogar eine streunende Tabby-Katze zur Freundin, die von allen „Slippers“ genannt wurde und gerne zu Besuch kam. Socks teilte bei diesen Besuchen von Slippers sogar sein Futter und Wasser mit ihr.

Zu den beliebtesten Plätzen im Oval Office-Gartenrevier gehörte ein Schattenplatz unter einem der großen Bäume und wenn es im Sommer besonders heiß und schwül wurde, bevorzugte Socks die dichte Hecke in der Nähe des Swimmingpools. An kühlen und regnerischen Tagen zog Socks es doch vor sich drinnen zurückzuziehen. Selbstverständlich konnte er sich auch im riesigen weißen Haus nicht einfach so nach seinem Gusto herumtreiben, aber es gab viele Plätze an denen er sich sehr wohl fühlte. Der Ostflügel des Besucher Office, ausgestattet mit hochlehnigen Sesseln war einer der Lieblingsplätze von Socks, sie boten einen guten Aussichtspunkt. Aber natürlich hatte er auch einen fantastischen dreistöckigen Kratzbaum, der von einem Socks'-Fan aus Florida extra für ihn angefertigt wurde. Ein Ohrensessel in der Empfangshalle des Oval Office im Westflügel des Gebäudes war der bevorzugte Platz um ein Nickerchen zu machen und sein Bett stand im Hauswirtschaftsraum, wo er auch immer Gesellschaft hatte, wenn ihm danach war. Aber so beliebt wie Socks bei allen Mitarbeitern des weißen Hauses war, gab es gar keine Schwierigkeiten, wenn die Clintons mal wieder in Sachen Politik und Repräsentation unterwegs waren, jemanden zu finden, der sich liebend gerne um den Kater kümmerte und ihn umsorgte.

Socks hat es nie darauf angelegt berühmt zu werden, aber er schien sich in seiner Rolle zu gefallen. Oft wurde er zu Besuchen in Waisen-, Kinder-, Pflege- und Altenheimen mitgenommen und niemals entstand der Eindruck, dass man ihn dazu zwingen musste, er genoss es auf Hillary’s Schoß zu sitzen, zu schnurren und die Aufmerksamkeit auf sich zu wissen. Für solche Besuche hatte Socks seine Transportkorb der sogar mit dem Präsidentensiegel versehen war und chauffiert wurde er dann in einer Limosine.

1993 wurde sein Tagebuch "Socks geht nach Washington" veröffentlicht, angeblich bekommt Socks noch heute 75.000 Briefe und Päckchen pro Woche. Die Fanpost kam in erster Linie von Kindern und es wurde sich sehr bemüht, diese Post auch zu beantworten, indem eine Karte mit dem Bild von Socks gedruckt wurde, die als Antwort auf die zahlreichen Fanpost-Briefe verschickt wurde.

1996 wurden Bilder von Socks für die Ausgabe einer neunteiligen Briefmarkenreihe für die Republik Zentralafrika verwendet.

Aber der angenehme und sonnige Lebensstil den Socks in vollen Zügen genießen konnte wurde von grauen Wolken jäh gestört. Als Chelsea Clinton nach Stantford auf’s College ging und Bill für eine weitere Amtszeit zum Präsidenten gewählt wurde, entschied die Familie sich doch auch wieder einen Hund zuzulegen. Chelsea wollte gerne einen kleinen Hund, den sie überall mit hinnehmen konnte, aber ihr Vater wollte lieber einen etwas größeren Hund, der ihn auch beim Joggen begleiten konnte. Es wurde entschieden, dass ein Labrador genau die richtige Größe und auch den richtigen Charakter hätte und so kam der drei Monate alte „Buddy“ im Dezember 1995 zur Familie Clinton. Bill und Buddy verstanden sich auf Anhieb, aber unglücklicherweise hatte niemand Socks gefragt, was er von dem Familienzuwachs hält.

Hillary Clinton’s sagte einmal, Socks konnte Buddy vom ersten Augenblick an nicht ausstehen, er hatte über viele Jahre die Aufmerksamkeit der ganzen Familie und empfand die Anwesenheit dieses Hundes als sehr hartes Los. Er sah es gar nicht ein, sich mit diesem ungestümen und zudringlichen Vertreter der Hunderasse einzulassen. Immer wenn die beiden zusammenkamen, ließ Socks keinerlei Gelegenheit aus, Buddy anzufauchen, sich mit einem Katzenbuckel aufzuplustern und nach ihm zu krallen, während Buddy versuchte ihn unters Sofa zu jagen. Auch wenn Socks die Krallen gestutzt wurden, so ließ er es sich nicht nehmen bei jeder Möglichkeit nach Buddy zu schlagen.

Als sich Bill Clinton’s zweite Amtsperiode Anfang 2001 dem Ende näherte, musste auch über Socks' Zukunft nachgedacht werden. Die Beziehung zwischen Buddy und Socks hatte sich nicht verbessert und so wurde über verschiedene Optionen nachgedacht. Es wurde überlegt, Socks in Hillary’s neuem Sentatsoffice unterzubringen, ihn mitzunehmen zum Clinton-Wohnsitz in Georgetown, während Buddy im Chappaqua-Haus wohnen würde. Zum Schluss kam man zu der Entscheidung, das es für Socks die beste und angenehmste Lösung wäre, wenn er bei Betty Currie, Hillary Clinton’s früherer Privatsekretärin leben würde. Betty Currie, die jetzt im Ruhestand lebt, zählt zu Socks engsten und liebsten Bezugspersonen. Sie lebt nun mit Socks in Maryland und nach dem Stand von Mai 2005 geht es Socks sehr gut und er ist putzmunter.
 

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