Zitatenschatz für Katzenfreunde

 Es scheint ja wirklich so, als hätte jeder Mensch, der irgendwie Berühmtheit erlangt hat, sich auch schon mal zum Thema Stubentiger geäußert.

 Wenn man sich mal gezielt auf die Suche nach Zitaten berühmter Menschen begibt, wird man sich wundern! Kaum zu glauben, aber so kluge Köpfe wie Albert Einstein, Henry Ford oder auch Kurt Tucholsky hatten doch tatsächlich auch so ihre Meinung zur Katze und deren Gewohnheiten. Ob diese Menschen auch das Glück hatten, der Gesellschafter einer Samtpfote zu sein, konnte ich leider nicht ermitteln. Aber wenn man diese Zitate so liest, ist doch bei vielen davon auszugehen, denn um sich solch ein Urteil über die Katzen zu erlauben, muss man sie auch sehr gut kennen.

Amory Cleveland

Baudelaire Charles
Benson Margaret
Bienek Horst
Brehm Alfred
Brown Pam

Butler Samuel

Capek Karl
Caras Roger Andrew
Carossa Hans
Churchill Winston
Cocteau Jean
Colette Sidonie-Gabriell

Dacey Philip
da Vince Leonardo
de Cervantes Miguel
de Chateaubriand François-René Vicomte
Defoe Daniel
Dekkers Midas
de Maupassant Guy
de Montagne Michel
Demski Eva
de Vries-Esveld Jenny

Du Bellay Joachim

Edwards Monica
Eggebrecht Axel
Einstein Albert
Emerson Ralph Waldo

Fontane Theodor
Ford Henry

 Fuld Werner

Gandhi Mahatma
Gallico Paul
Gautier Théophile
Gernhardt Robert
Gorki Maxim
Gray Charlotte
Gurney Eric

Hamerton Philip Gilbert
Heidenreich Elke
Heinlein Robert A.
Hemmingway Ernest
Herford Oliver
Hesse Hermann
Highsmith Patricia
Hinrich Dr. phil. Manfred
Hoffmann Ernst Theodor Amadeus
Holland Barbara
Huch Ricarda
Hue Jean-Louis
Hugo Victor

Husson Jules François Félix
Huxley Aldous

 

Jünger Ernst

Kasper Hans
Kästner Erich
Keller Gottfried
Kipling Ruyard
Krutch Wood Joseph

Kunert Günter

Lang Andrew
Lembke Robert
Lessing Doris
Lorenz Konrad
Lynd Robert

MacKenzie Compton
Maggauer-Kirsche Anke
Mailer Norman
Mankell Henning
Mansfield Katherine
Mikes George
Mohammed
Morgenstern Christian
Mulford Prentice

Napoleon I. Bonaparte
 Neruda Pablo

O'Rell Max
Orsenna Erik
Ovid

Petrarca Francesco
Peymann Claus
Picasso Pablo
Pirinçci Akif
Potter Beatrix

 

Redau Ziska
Renard Jules
Rilke Rainer Maria
Ringelnatz Joachim
Ross Charles Henry
Roth Eugen
Rütting Barbara

Sayers L. Dorothy
Schopenhauer Arthur
Schumacher Peter E.
Schweitzer Albert
Scott Sir Walter
Seidel Sybille
Selacher Alfred
Seton Ernest Thompson
Sôseki Natsume
Southey Robert
Spencer Stanley

Taine Hippolyte
Tartt Donna
Tessimond Arthur Seymour John
Thoreau Henry David
Tieck Ludwig
Tucholsky Kurt
Twain Mark

 

Verlaine Paul
von Assisi Franz
von Ebner-Eschenbach Marie Freifrau
 von Goethe Johann Wolfgang

Wiener Norbert
Wilde Oscar
Wilkins Freeman Mary
Wodehouse Pelham Greenville

Xiaoping Deng

 

 

 

Zola Emil

 

 


Amory Cleveland


Amory Cleveland

*
1917
amerikanischer Tierschützer, Autor

Jeder, der eine Weile mit einer Katze zusammengelebt hat,
 weiß, dass sie unendlich viel Geduld mit den Grenzen des menschlichen Verstandes haben.

 

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Baudelaire Charles | Benson Margaret | Bienek Horst | Brehm Alfred | Brown Pam | Butler Samuel


Baudelaire Charles

1821 – 1867
französischer Dichter und Ästhetiker

Nachsinnend nehmen sie der Sphinxe edle Haltung ein, die dämmernd an dem Strand der tiefen
Einsamkeiten endlose Träume dichten in lässiger Entfaltung.
Komm, schöne Katze, auf mein liebend´Herze, und halte noch zurück der Pfote Krallen;
lass tauchend mich in deine Augen fallen, worin sich mischen der Achat und Erze.
***
"Wie diese großen Sphinxen, die eine Ewigkeit in nobler Haltung auf dem Wüstensand lagern,
so blicken die Katzen ohne Neugier, ruhig und weise ins Nichts." 
***
Sphinx
Versonnen nehmen sie die edlen Haltungen der großen Sphinxe
ein, die ausgestreckt in tiefen Einsamkeiten ruhen und zu
entschlummern scheinen in endlosem Traum.
***
Sie ist der Hausgeist hier; sie richtet, herrscht, begeistert alle Dinge in ihrem Reich;
vielleicht ist sie eine Fee, ist sie ein Gott.
***
Wenn ich dich geruhsam streichle, am Kopf und auf dem schlanken Rücken, so bebt die Hand mir vor Entzücken, auf dass ich dich noch mehr umschmeichle.
***
Die schöne Feline ist der Stolz meines Herzens.


Benson Margaret

1865 – 1916
englische Autorin und Ägyptologin
Von allen Dingen, die sie sonst noch beherrschen, wissen Katzen sich trefflich in Szene zu setzen.

Bienek Horst

1930 – 1990
deutscher Schriftsteller

Meine Katze ist das Denkmal einer Katze. Das Denkmal einer Katze müsste so sein wie meine Katze. Manchmal gehe ich ganz nah an sie heran und lausche ob sie noch atmet.


Brehm Alfred

1829 – 1884
deutscher Zoologe

Keine Menschenmutter kann mit größerer Zärtlichkeit und Hingebung der Pflege
ihrer Kinderchen sich widmen als eine Katze. In jeder Bewegung,
in jedem Laut der Stimme, in dem ganzen Gebaren gibt
sich Innigkeit, Sorgsamkeit, Liebe und Rücksichtsnahme nicht allein auf die
Bedürfnisse, sondern auch auf die Wünsche der Kleinen kund.
***
Die Katze - Sie ist ein außerordentlich schmuckes, reinliches, zierliches und anmutiges Geschöpf, jede ihrer Bewegungen nett und angenehm, und ihre Gewandtheit wahrhaft bewunderungswürdig.


Brown Pam

*1948
australische Schriftstellerin

"Aus der Distanz ist eine Katze schön - nahbesehen ist sie ein Gegenstand unerschöpflicher
Wunder: Der Schnitt ihrer Augen; die Vollkommenheit ihrer Ohren; die wunderschöne
Genauigkeit ihres Näschens; die ausgearbeiteten Wirbel ihres Gesichtsfells; die
Eleganz ihres Knochenbaues; die Feinheit ihrer Sehnen; die Leistungsfähigkeit ihrer Pfoten;
die selbständige Lebendigkeit ihres Schwanzes; der Mund, unglaublich sauber, unglaublich
rosafarben. Ihre Zähne sind Präzisionsarbeit. Der Gaumen ist geriffelt, die Zunge geraspelt.
Was immer sie tut, ist sie Perfektion."
***
"Katzen leben nicht mit Dir, sie verweilen bei Dir."
***
"Ein wahrer Katzenliebhaber trägt in seiner Brieftasche ein Foto seiner besseren Ehehälfte mit
sich, einige Fotos seiner Enkelkinder - und ein Dutzend von seinen Katzen."
***
"Bin endlich ins Bett geschlüpft, da will die Katze raus. Grad ist mir wieder warm - doch ach,
da schlägt die Katz am Fenster Krach und mit dem Schlaf ist's aus. Die Lücke auf – hereingehüpft
kommt Muschi voller Dreck, ein Geist aus Blättern, Nacht und Regen. Sie huscht, sich mittels
schlafen legen - und mir bleibt nur das Eck." 
***
"Eine Katze ist von Adel - elegante Pose, exquisite Manieren, makellose Wäsche – Begeisterung
für Handgefechte, wütende Liebesaffären, Mondscheinduelle und inbrünstige Gesänge. Sie
erwartet fehlerfreien Service des Hauspersonals und besitzt eine Reihe von Schmähungen,
die einen Kohlenschaufler erbleichen ließen."
 ***
"Ein Hund sitzt neben Dir, während Du arbeitest. Eine Katze sitzt auf Deiner Arbeit."
***
Eine kleine Katze verändert ‚Heimkommen in ein leeres Haus' in 'nach Hause kommen’
***
"Für eine Katze stellt ein Stück Papier an einem Faden eine Maus dar - bis Du Dich in dieses Spiel einschaltest. Sie wird Dich als geistesgestört einstufen und angelegentlich ihre Pfoten putzen."


Butler Samuel

1835 – 1902
englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe
Nein, ich werde mir keine Perserkatze zulegen; die Verantwortung wäre mir zu groß. Ich muss eine Katze haben, die ich herrenlos auf der Straße finde, ... und der gegenüber ich daher zu nichts verpflichtet bin.

 

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Capek Karl | Caras Roger Andrew | Carossa Hans |
Churchill Winston | Cocteau Jean | Colette Sidonie-Gabriell


Capek Karl

1890 – 1938
tschechischer Schriftsteller und Journalist

Es gibt wohl nichts Schöneres als eine Katzenmutterschaft. Man sollte sich eine Katze schon
wegen ihrer Jungen anschaffen.
***
Aus den Gesetzen der Katzen. Dies ist mein Mensch. Ich habe keine Angst vor ihm. Er ist sehr
stark, denn er isst sehr viel. Was isst Du? Gib mir etwas davon! Er ist nicht schön, denn
er hat kein Fell. Weil er nicht genug Speichel hat, muss er sich mit Wasser waschen. Er
miaut sehr laut und viel mehr, als nötig ist. Manchmal schnurrt er im Schlaf.

Caras Roger Adrew

1928 – 2001
Präsident des britischen Tierschutzvereins
"In Ägypten: Unter keinen Umständen, unter Androhung des Todes, durfte jemand eine Katze
töten. Leute wurden sogar für unbeabsichtigtes Töten einer Katze hingerichtet. Und wenn eine
Katze starb, stimmte die ganze Familie, vermutlich auch die engsten Freunde, Klaglieder an. Das
Ausmaß ihrer Trauer zeigten sie durch Abrasieren ihrer Augenbrauen." 
***
"Katzen machen die zufriedensten Geräusche der Welt: ihr Schnurren. Fast alle Katzen geben uns
ein Wohlbehagen, weil sie uns wissen lassen, dass es ihnen bei uns wohl behagt, sich selbst betreffend
und unser Verhältnis zueinander. Eine schnurrende Katze ist ein hohes Lob, eine Art Auszeichnung
mit Stern. Das ist Bestärkung in etwas, was wir gerne über uns selbst glauben
möchten: Dass wir nett sind." 
***
"Eine Katze weiß, wie sich sich's behaglich macht und wie sie die Leute herumkriegt, sie zu
bedienen. Selbst in einem ausgeglichenen, häuslichen Ambiente ist eine Katze ein wahres
Manipulationsgenie. Sie sucht das Weiche, sie sucht das Warme, sie bevorzugt Ruhe und sie liebt
es, satt zu sein. Sie lässt es uns erkennen, wenn alles nach ihren Wünschen verlaufen ist. Solch
einem Grad der Zufriedenheit würden wir alle gerne nachfeiern." 

Carossa Hans

1878 - 1956
deutscher Schriftsteller, Arzt

Und wirklich war etwas Besonderes an der Haltung der kleinen Katze, etwas kaum Beschreibliches,
das sie über ihren Zustand erhöhte, eine Art Stolz ein Bewusstsein ihrer angeborenen wilden
Anmut, weiche der Tod wohl nach und nach abtragen oder zertreten, aber keineswegs beugen könnte.


Churchill Winston

1874 - 1965
britischer Premierminister

Hunde sehen zu uns herauf. Katzen sehen auf uns herab.
Schweine sehen uns als ebenbürtig an.


Cocteau Jean

1889 – 1963
französischer Dichter, Filmregisseur, Choreograph, Maler

 Ich liebe Katzen, weil ich mein Zuhause genieße und sie im Laufe der
Zeit dessen sichtbare Seele werden.


Colette Sidonie-Gabriel

1873 – 1954
französischer Schriftstellerin

Wenn man sich mit der Katze einlässt, riskiert man lediglich, bereichert zu werden.
***
Sie strich mir von jeher um die Beine. Sie traten in so vielen Verkleidungen auf: verloren und
kurz vorm Verhungern, jagend oder gejagt, als mit Tinte getränkte Büchereikatze, als
Molkerei- und Metzgerkatze, wohlgenährt zwar, doch mit vom
gefliesten Boden kalten Pfoten.
***
Es gibt keine normalen Katzen.
***
Da steht sie vor dir, grau wie alle anderen Grauen, aber die du, wenn du sie einmal gesehen hast, nicht verwechseln würdest mit welcher anderen grauen Katze dann auch, sie die Königsnamen und kindliche Worte abweist und die - als ob sie die Einzige von der ganzen Welt wäre - Katze heißt.

 

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Dacey Philip | da Vince Leonardo | de Cervantes Miguel | de Chateaubriand François-René | Defoe Daniel | Dekkers Midas | de Maupassant Guy | de Montagne Michel | Demski Eva | de Vries Jenny | Du Bellay Joachim


Dacey Philip

* 1939
amerikanischer Poet
Mein Körper gibt mühelos Geheimes wieder.
Mein Körper ist das Buch, das die Lösung enthält.
Meine Welt reicht tiefer als der Ozean nieder.
Eine Botschaft ist mein Buckel, dich zu erreichen,
doch mehr als ich zeige, verberge ich der Welt.
Ich hebe meine Pfote zum geheimen Zeichen

da Vinci Leonardo

1452 - 1519
italienischer Maler, Bildhauer, Baumeister, Naturforscher und Techniker

Die Katze ist das Meisterstück der Natur.
***
Die Ratte wurde in ihrer kleinen Behausung vom Wiesel belagert und erwartete in beständiger
Wachsamkeit ihre Vernichtung. Da kam die Katze hinzu, ergriff das Wiesel und verschlang es
auf der Stelle. Die Ratte, ihrem Gotte zutiefst dankbar, und nachdem sie Jupiter einige ihrer
Haselnüsse geopfert hatte, kam aus ihrem Loch heraus, um sich ihrer kürzlich verlorenen Freiheit
wieder zu bemächtigen, wurde aber dieser und ihres Lebens durch die grausamen Krallen und
Zähne der Katze unverzüglich beraubt.
***
"Die Mitteilungsmöglichkeiten des Menschen sind gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist
hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen,
ist wichtig und nützlich."


de Cervantes Miguel

1547 - 1616
spanischer Schriftsteller

"Wer mit Katzen spielt, muss auf einen Kratzer gefasst sein."


de Chateaubriand
François-René Vicomte

1768 - 1848
französischer Schriftsteller und Diplomat

"Ich schätze an der Katze den unabhängigen, fast undankbaren Geist, der sie davor bewahrt,
sich an irgendjemanden zu binden; die Gleichgültigkeit, mit der sie vom Salon zum Hausdach
wechselt. Wenn wir sie liebkosen, streckt sie sich und krümmt ihren Rücken vertrauensvoll, aber
das tut sie nur, weil sie mit dem Vorgang einverstanden ist, nicht um Befriedigung zu bekunden,
wie ein Hund, der auch einen undankbaren Herrn treu liebt. Die Katze lebt allein, sie hat keinen
Bedarf an Gesellschaft. Sie gehorcht nur, wenn sie Lust dazu hat, gibt vor, zu schlafen, nur um
umso besser zu sehen und zerkratzt alles, was sie mit ihren Pfoten erreichen kann."
***
Die Katze gibt vor, zu schlafen, um desto klarer sehen zu können...


Defoe Daniel

vermutlich Anfang 1660 – 1731
englischer Schriftsteller
Wer eine Katze hat, braucht das Alleinsein nicht zu Fürchten
(aus Robinson Crusoe)

Dekkers Midas

*1946
holländischer Biologe und Essayist

Die Schreckensherrschaft der Katze besteht nicht darin, dass sie sich ständig auf die aufgeschlagene Zeitung legt, und zwar genau auf die Stelle, die man gerade lesen möchte, sondern vielmehr in dem Schuldgefühl, das einen bereits in dem Moment befällt, in dem man das arme Tier verjagt.


de Maupassant Guy

eigentlich Henry René Albert Guy de Maupassant
1850 - 1893
französischer Schriftsteller und Journalist

Sie sind von feinstem Empfindungsvermögen, - ungemein genießerisch; streichelt man sie, dann
reiben sie sich schnurrend an unserem Körper, sie wälzen sich zärtlich auf uns und sehen uns
an mit ihren gelben Augen, - Augen, die uns gleichwohl gar nicht zu sehen scheinen.
***
Ich streichelte, ich liebkoste dies weiche, sensible Tier, das geschmeidig ist wie ein Stoff
von Seide - sanft, warm, kostbar und gefährlich.


de Montagne Michel

eigentlich Michel Eyquem,
Seigneur de Montaigne
1533 – 1592
französischer Schriftsteller, Politiker
Wer weiß, ob meine Katze, wenn ich mit ihr spiele, sich nicht mehr
mit mir amüsiert, als ich mich mit ihr?

Demski Eva

*1944
deutsche Schriftstellerin
..... aus dem Tinotagebuch
raufgesprungen, runterpardauzt,
von der Frau dafür angeschnauzt,
gut gegessen, zufrieden gekackt,
grundlos im Genick gepackt,
bloß wegen des Blumenvasenbesuchs,
aufspüren eines feinen Geruchs,
Dreckeimer nach Käserinden durchsucht,
von der Frau dafür angeflucht,
nicht übel genommen, heftig geschnurrt,
und ihr ein Liedchen ins Ohr gegurrt.
de Vries-Esveld Jenny
niederländische Malerin

Man kann sich einen Hund halten, aber Katzen halten sich Menschen, denn sie
betrachten sie als brauchbare Haustiere.
***
Für blinde Seelen sind alle Katzen ähnlich, für Katzenliebhaber ist jede Katze,
von Anbeginn an, absolut einzigartig.
***
Eine Katze erlaubt Dir im Bett zu schlafen. Ganz am Rand!


Du Bellay Joachim

1522 – 1560
französischer Schriftsteller
So glich er, rund wie eine Tonne, dem schönsten Doktor der Sorbonne! Dann wiederum, wenn man ihn reizte, zum Fechtkampf er die Pfoten spreizte - Doch schwand die Kampfeslust auf einmal; sobald er roch sein Mittagsmahl.

 

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Monica Edwards | Eggebrecht Axel | Einstein Albert | Emerson Ralph Waldo


Monica Edwards

1912 -1998
englische Kinderbuchautorin
Meiner Meinung nach ist in der Tierwelt nichts so schön wie eine erwachsene Katze die spielt. Sie sind so schnell, leicht und graziös, so subtil und raffiniert und doch so durch und durch komisch.

Eggebrecht Axel

1899 - 1991
deutscher Schriftsteller, Publizist

Aber wären wir auch von Herzen rein und sanft in unseren Taten: wie kämen wir dazu, den
Katzen moralische Vorhaltungen zu machen? Sie werden ja von uns gehalten gegen die Mäuse.
***
Je sorgloser der Mensch den Herrn der Erde und aller seiner Tierdiener spielte, desto
unheimlicher war ihm die einsame Würde der großen, freien Raubkatzen.
***
Die Katze blieb als letzte göttliche Inkarnation der Morallosigkeit, sie gehorcht nicht, sie hält nicht viel von Treue, der Fleiß ist für sie noch nicht erfunden – und sie ist herrlich schön, wie am ersten Tag, noch ganz vollkommen, gesättigt in ihrer Trefflichkeit, ein kleiner Löwe.


Einstein Albert

1879 - 1955
deutscher Physiker
Man hat den Eindruck, das die moderne Physik auf Annahmen beruht, die irgendwie dem
Lächeln einer Katze gleichen, die gar nicht da ist.

Emerson Ralph Waldo

1803 – 1882
amerikanischer Geistlicher, Lehrer, Philosoph und Essayist
Siehst du die junge Katze dort, die so possierlich nach ihrem Schwanz hascht? Könntest
du mit ihren Augen sehen, würdest du um sie herum Hunderte von Gestalten erblicken, die
verwickelte Tragödien und Komödien mit langen Gesprächen, vielen Mitwirkenden und
zahlreichen überraschenden Schicksalswendungen aufführen.

 

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Fontane Theodor |
Ford Henry | Fuld Werner
 


Fontane Theodor

1819 - 1898
deutscher Schriftsteller

Sie ist ganz Spielzeug, und ich habe es längst aufgegeben, Ernsteres von ihr zu erwarten.
Es liegt nicht in ihr. Sie ist mir Schauspiel, Augenweide, Zirkusschönheit, im Hoch- und
Weitsprung gleich ausgezeichnet, und den Tag über an der Klingelschnur zu Hause.


Ford Henry

1863 - 1947
amerikanischer Industrieller
Zeit ist eine verspielte Katze. Sie umschmeichelt einen und schlabbert den
Tag auf wie eine Schale Milch.
***
Die Wahrheit über die Katzen erfährt man von den Mäusen.

Fuld Werner

*1947
deutscher Autor und Literaturkritiker
Merke: Geschlossene Zimmertüren sind für Katzen eine unzumutbare Beeinträchtigung des Lebenskomforts. Im Zweifelsfall befindet sich in dem gerade unzugänglichen Raum ein immens wichtiger vorläufig ständiger Platz.

 

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Gandhi Mahatma | Gallico Paul | Gautier Théophile |
Gernhardt Robert | Gorki Maxim | Gray Charlotte | Greenville Wodehouse Pelham | Gurney Eric


Gandhi Mahatma

eigentlich Mohandas Karamchand
Gandhi
1869 – 1948
indischer Pazifist, Menschenrechtler und politischer sowie geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.
***
Das Niveau eines Landes und dessen moralische Werte können an der Weise, wie ihre Tiere behandelt werden, gemessen werden.


Gallico Paul

1897 - 1976
amerikanischer Novelist

Sie möchte beachtet werden, wann sie es möchte, und verdammt noch mal in Ruhe gelassen werden,
wenn sie anderes im Sinn hat. Sie ist eifersüchtig; sie wird nicht zulassen, das Sie andere kleine
Biester mit Aufmerksamkeit und Zärtlichkeiten überschütten, ganz gleich
ob diese zwei- oder vierbeinig sind.
 ***
"Hunde spielen Fußball, laufen auf Drahtseilen und schlagen einen Salto; Bären fahren Roller,
schaukeln auf Wippen und Seehunde jonglieren Bälle. Aber eine Katze würde nicht einmal kommen,
wenn Du sie rufst und ihr nicht danach zumute ist, oder sie nicht der Meinung sei, es könnte für
sie etwas dabei herausspringen."
***
Katzen sind natürlich nicht nett. Sie sind Gauner und Schnorrer, Betrüger und schamlose Schmeichler.
Sich haben lauter Intrigen und Pläne, Verschwörungen und Gegenverschwörungen, Listen und Tücken im
Sinn wie jeder andere Betrüger auch. Sich können Ihren Charakter besser einschätzen als ein
Psychiater für 50 Dollar die Stunde.


Gautier Théophile

1811 - 1872
französischer Erzähler, Lyriker und Kritiker

Wenn du einmal ihr Vertrauen erworben hast, ist die Katze ein Freund fürs Leben. Sie teilt mit
Dir Stunden der Arbeit, der Einsamkeit und Melancholie und verbringt ganze Abende auf deinem
Schoß, glücklich bei dir zu sein und dich der Gemeinschaft der Artgenossen vorzuziehen.
***
Manchmal sitzt er zu deinen Füssen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart,
das man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strahlenden Augen keine Seele wohnt !
***
"Es ist eine schwierige Sache, die Zuneigung einer Katze zu gewinnen. Sie ist ein philosophisches, methodisches Tier, beharrlich in ihren eigenen Gewohnheiten, vernarrt in Ordnung und Reinlichkeit
und überschwänglichen Gefühlen abgeneigt. Sie wird Dir Freund sein, wenn sie Dich wert
befindet, aber niemals Dein Sklave."
***
"Wenn sie einmal ihre Liebe gegeben hat, welches Zutrauen, welche Treue der Zuneigung! Sie macht
sich zum Begleiter in Deinem Haus der Arbeit, der Einsamkeit, oder der Traurigkeit. Sie wird den
ganzen Abend auf Deinem Knie liegen, in Deiner Gesellschaft glücklich schnurren, die Gemeinschaft
der Tiere verlassend, um mit Dir zu sein."
***
Wenn sie Dich dessen erachtet, wird eine Katze Dein Freund sein, niemals Dein Sklave.
***
Wenn du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein,
aber niemals dein Sklave.


Gernhardt Robert

*1937
deutscher Schriftsteller, Lyriker, Essayist, Zeichner und Maler
"Von einer Katze lernen - heißt siegen lernen - wobei siegen "locker durchkommen"
meint - also praktisch: liegen lernen."

Gorki Maxim

eigtl. Alexej Maximowitsch Peschkow
1868 - 1936
russischer Schriftsteller

Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, eine Katze zu streicheln,
einem Affen zuzunicken oder vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.


Gray Charlotte

englisch/kanadische Schriftstellerin

Jede Katze der es misslungen ist eine Maus zu erwischen, gibt vor, sie wäre nach
einem welken Blatt gesprungen.
***
Hat man eine Katze geschimpft und schaut man sie dann an, so wird man von dem hässlichen Argwohn
befallen, sie könnte vielleicht jedes einzelne Wort verstanden haben. Jedenfalls macht sie ein
Gesicht, als hätte sie alles genauestens notiert - um darauf zurückzukommen!


 Gurney Eric

amerikanischer Cartoonist
 
Wirklich großartig ist, dass es Katzen in allen Varianten gibt. Man findet sie passend zu jeder Einrichtung, jedem Einkommen, jeder Art der Persönlichkeit und der Laune.
Aber unter dem Pelz lebt unverändert eine der freiesten Seelen der Welt.

 

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Hamerton Philip Gilbert | Heidenreich Elke |
Heinlein Robert A. | Hemmingway Ernest | Herford Oliver | Hesse Hermann | Highsmith Patricia | Hinrich Dr. phil. Manfred | Hoffmann Ernst Theodor Amadeus | Barbara Holland | Huch Ricarda | Hue Jean-Louis | Hugo Victor | Husson Jules François Félix | Huxley Aldous


Hamerton Philip Gilbert

1834 - 1894
englischer Schriftsteller

"Während andere Tiere ohne Kraft oft wild, ohne Relation zur Gelegenheit einsetzen, nutzen
Katzen präzise so viel, wie der Anlass erfordert. Eines Tages beobachtete ich eine junge Katze, wie
sie mit einem Märzenbecher spielte. Sie saß auf ihren Hinterbeinen und stupste die Blume mit
ihren Pfoten, erst mit der einen, dann mit der anderen und brachte so die gelbe Glocke dazu, hin und
her zu schwingen, jedoch alles ohne ein Blütenblatt, oder auch nur ein Staubgefäß zu beschädigen.
Sie genoss ganz offensichtlich den Reiz dieser Übung. Hunde und Pferde hingegen, setzen Kraft ein,
wenn sie Kraft haben, ohne Berechnung, ob nicht ein großer Teil des Aufwands überflüssig ist, und
ohne ersichtliche Freude an der Bewegung als solcher."


Heidenreich Elke

*
1943
deutsche Journalistin, Autorin, Moderatorin

Eine Katze ist ein Wunder - nicht nur wegen solcher Sprünge. Ein Katze kann auch im Schlaf alles
hören, das leiseste Mäusefiepen. Sie kann im Stockdunkeln sehen und wird nie eine Brille brauchen.
Sie geht völlig lautlos und träge einen dicken, weichen Pelz, mit dem sie auch in der Sonne nicht
schwitzt. (...) und wenn sie sich wohlfühlt, kann sie ein unbeschreibliches Geräusch in ihrer Kehle rollen
lassen - etwas zwischen einem fernen, leisen Gewittergrummeln, einem kleinen Güterzug, der weit weg
in der Nacht über eine Holzbrücke fährt und einem Wasserkessel, der gerade zu summen anfängt,
kurz ehe das Wasser kocht. Es ist eines der schönsten Geräusche auf der Welt,
und man nennt es Schnurren.


Heinlein Robert A.

1907 – 1988
amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller
Versuche nie, eine Katze an Sturheit zu übertreffen.

Hemingway Ernest

1899 - 1961
amerikanischer Schriftsteller

Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben
zu gehen, ohne Lärm zu machen.


Herford Oliver

1863 - 1935
amerikanischer Autor und Illustrator
"Katze: Ein Zwerglöwe, der Mäuse liebt, Hunde hasst und den
Menschen gönnerhaft behandelt."

Hesse Hermann

1877 - 1962
deutscher Dichter, Schriftsteller und Maler. 1946 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen.
 
Die Unschuldigen Pflanzen und Tiere sind von Gott in des Menschen Hand gegeben, das
er sie liebe und mit ihnen wie mit schwächeren Geschwistern lebe.

Highsmith Patricia

Pseudonym Claire Morgan
1921 - 1995
amerikanische Schriftstellerin

Was Ming überhaupt nicht leiden konnte, waren die Menschen, die sie manchmal zu sich nach Hause
einlud, Menschen, die dort übernachteten, Mengen von Menschen, die lange aufblieben, aßen und
tranken, Platten und Klavier spielten - Menschen, die ihn von Elaine trennten. Menschen, die ihm auf
die Zehen traten, Menschen, die ihn manchmal von hinten hochhoben, noch ehe er etwas dagegen tun
konnte, so dass er sich winden und freikämpfen musste, Menschen, die ihn zu grob streichelten,
Menschen! Ming hasste Menschen. Auf dieser ganzen weiten Welt mochte er nur Elaine,
Elaine liebte und verstand ihn.


Hinrich Dr. phil. Manfred

*1926
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Nachbars Katze ist schwarz, besonders am Tag.


Hoffmann Ernst Theodor Amadeus

1776 – 1822
deutscher Erzähler, Märchendichter, Musiklehrer, Komponist und Schriftsteller

... dann die wunderbare Gabe, durch das einzige Wörtchen »Miau« Freude, Schmerz, Wonne und
Entzücken, Angst und Verzweiflung, kurz alle Empfindungen und Leidenschaften auszudrücken.
Was ist die Sprache der Menschen gegen dieses einfachste aller einfachen Mittel, sich
verständlich zu machen!


Barbara Holland

1925 – 1988
amerikanische Schriftstellerin
Ein Schriftsteller ohne Katze ist beinahe unvorstellbar. Eigentlich zeugt es von einem komischen Geschmack, weil es fast einfacher wäre mit einer Horde Büffel im Zimmer zu schreiben als mit alleine nur einer Katze; sie bauen Nester in deinen Stapeln von Aufzeichnungen, schlagen ihre Zähne in das Ende deines Stiftes und laufen über Deine Tastatur.

Huch Ricarda

Pseudonym: Richard Hugo
1864 - 1947
deutsche Schriftstellerin, Dichterin und Erzählerin

"Wenn ich zufällig einer Katze begegne und sehe, wie sie die Pfoten setzt, den grellen, starren,
rätselhaften Blick auf mich gerichtet, wenn ich den weichen Klagelaut höre, mit dem sie mich in
ein tiefsinniges Gespräch ziehen zu wollen scheint, hebt sich meine Stimmung, wie tief sie
auch gesunken gewesen sein mag."

Hue Jean-Louis
*
1949
französischer Schriftsteller

Das Tintenfass wird nie leer, wenn es darum geht über Katzen zu schreiben.
***
Selbst die Ohren sind einwandfrei. Sie sind maßgeschneidert. Jedes ist mit etwa zwanzig
Muskeln ausgestattet. Ohne Übertreibung, diese Ohren können alles sagen.


Hugo Victor Marie

1802 – 1885
französischer Lyriker, Romantiker und Maler, Mitglied der Académie Française

Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat.


Husson Jules François Félix

Fleury-Husson Jules oder Champfleury Jules
1821- 1889
französicher Schriftsteller und Kritiker von Literatur und Kunst

Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit
Jules François Félix Husson


Huxley
Aldous

1894 – 1963
englischer Schriftsteller

Mein junger Freund - sagt ich - wenn Sie Verfasser psychologischer Romane werden und über die Rätsel der Menschenseele schreiben wollen, dann ist es das beste, Sie schaffen sich ein Katzenpärchen an.

 

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Jünger Ernst


Jünger Ernst

1895 – 1998
deutscher Schriftsteller
Die Blicke der Katze sind ferner und fremder; ihre Augen sind gelb wie der Bernstein, blau wie der Saphir, grün wie der Türkis. Mandas Augen sind von einem Blau, wie es sonst in der Natur kaum vorkommt...
   


Kasper Hans | Kästner Erich | Keller Gottfried | Kipling Ruyard | Krutch Wood Joseph | Kuntert Günter


Kasper Hans

eigentl. Dietrich Liborius Huber
1916 - 1990
deutscher Hörspielautor, Lyriker u. Satiriker

Die Katze schläft im Lärm. Erst die Stille weckt sie, in der die Mäuse rascheln.


Kästner Erich

1899 – 1974
deutscher Schriftsteller

Alle beide, Hund und Katze, sind reich an Tugend und Talenten, doch der Hund hat ein Talent zuviel:
Er lässt sich dressieren. Und er hat eine Tugend zu wenig: Er ist ein Tier ohne Geheimnisse.
***
Die Katze springt nicht durch Reifen und denkt nicht im Traume daran, uns zu Gefallen auf den
Hinterbeinen herumzustelzen. Dergleichen ginge ihre Würde und gegen ihre schönste
Passion, den Freiheitsdrang.


Keller Gottfried

1819 - 1890
schweizer Dichter und Romanautor

Als ein rechter Don Juan bestand er bei Tag und Nacht die bedenklichsten Abenteuer, und wenn
er sich zur Seltenheit einmal im Hause sehen ließ, so erschien er mit einem so verwegenen,
burschikosen, ja liederlichen und zersausten Aussehen, das die stille Person, seine Gebieterin,
fast unwillig ausrief: "Aber Spiegel! Schämst du dich denn nicht, ein solches Leben zu führen?"
***
So geht es um die Welt. Wenn man nur still und geduldig wartet, wie die Katze vor dem
Mauseloch, so kommen alle guten Dinge wieder einmal zum Vorschein.


Kipling Rudyard

1865 - 1936
britischer Schriftsteller und Dichter

Sie wird Mäuse fangen und nett zu Babys sein, wenn sie im Haus ist, wenn die sie nicht zu sehr am
Schwanz ziehen. Doch wenn sie das getan hat und zwischendurch, ist sie die Katze, die alleine geht,
und alle Orte sind ihr gleich, und wenn du des Nachts hinausschaust, kannst du sehen, wie sie mit ihrem
wilden Schwanz wedelt und ganz für sich geht - genau wie zuvor.
***
"Katze sagte: 'Ich bin kein Freund und ich bin kein Diener. Ich bin eine selbständige Katze
und ich wünsche Deine Höhle zu betreten.'"


Krutch Wood Joseph

1893 - 1970
amerikanischer Schriftsteller, Autobiograph

Daran erinnert zu werden, dass man anderen Mitgliedern des Tierreichs ähnelt, ist meist nicht
komisch - obwohl - ich würde es nicht schlimm finden, wenn ich ein
bisschen einer Katze ähneln würde.
***
"Katzen sind ziemlich empfindliche Wesen und können allerlei Wehwehchen bekommen, aber
ich habe noch nie gehört, dass eine mal unter Schlaflosigkeit gelitten hätte."


Kunert
Günter

*1929
deutscher Schriftsteller
Gesicht gesträubt: die Iris weit:
ein unentschlüsselbarer Blick:
auf kleinen Pfoten läuft ein Stück
von Leben mit uns durch die Zeit.

 

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Lang Andrew | Lembke Robert | Lessing Doris | Lorenz Konrad | Lynd Robert


Lang Andrew

1844 – 1912
schottischer Schriftsteller und Journalist

Von allen Tieren erlangt nur die Katze das rechte Sichversenken. Sie betrachtet das Rad des Lebens von außen, wie Buddha.


Lembke Robert

1913 - 1989
dteutscher Journalist, Moderator

Es ist schwer, eine Katze wieder in den Sack zu bekommen, wenn man
sie erst einmal rausgelassen hat.


Lessing Doris

*
1919
britische Schriftstellerin

Sie war sich ihrer selbst genauso arrogant bewusst wie ein hübsches Mädchen, das nichts anderes
als seine Schönheit zu bieten hat: Körper und Gesicht wurden stets nach einem inneren
Kontrollmonitor in Pose gebracht.
***
"Das Kätzchen war sechs Wochen alt. Es war entzückend, ein zierliches Märchenkätzchen, dessen siamesische Abstammung sich in der Gesichtsform, den Ohren, dem Schwanz und in den feinen
Körperlinien zeigte. ...Von vorn, die schlanken Pfoten gerade aufgesetzt, war sie ein exotisch schönes
Tier. Es hockte, ein winziges Ding, mitten auf einem gelben Teppich, umgeben von fünf Bewunderern,
ohne sich im Geringsten vor uns zu fürchten. Dann strich es sich in der Wohnung umher, inspizierte
jeden Zoll, kletterte auf mein Bett, kroch unter ein Laken und war daheim."
***
"Wenn sie mich am morgen wecken will, setzt sie sich mir auf die Brust und tätschelt mit der Pfote
mein Gesicht. Oder wenn ich auf der Seite liege, hockt sie sich so hin, dass sie mir ins Gesicht sehen
kann. Samtweiche Berührungen mit der Pfote. Ich öffne die Augen, sage ihr, dass ich noch nicht
aufwachen mag. Ich schließe die Augen. Die Katze streichelt vorsichtig mit der Pfote meine Lider.
Die Katze leckt mir die Nase. Die Katze beginnt, fünf Zentimeter von meinem Gesicht entfernet,
zu schnurren. Dann. während ich mich schlafend stelle, knabbert sie behutsam an meiner Nase.
Ich lache und richte mich auf. Darauf springt sie vom Bett und huscht die Treppe hinunter - im
Winter, damit ihr die Haustür geöffnet wird, im Sommer, um gefüttert zu werden."
***
"Wenn ein Fisch die Bewegung des Wassers verkörpert, ihr Form verleiht, dann ist die Katze
Diagramm und Muster der so viel feineren Luft."
***
"Die Ohren mit einem leichten weißen Rand, der wie Silber wirkte, waren gespitzt und bewegten
sich lauschend und aufmerksam nach vorn und hinten. Ihr Gesicht zuckte in einem anderen Dimension,
als ob die Spitze Mitteilungen empfinge, die von anderen Organen nicht aufgenommen werden
konnten. Sie saß gelassen da, luftig, beobachtend, lauschend, fühlend, riechend, atmend, mit jeder
Fieber, mit Fell, Schnurrhaaren, Ohren - alles vibrierte zart."
***
"Oh Katze! sagte ich, wie im Gebet. Schöööne Katze! Kostbare Katze! Erlesene Katze" Seidige Katze
wie eine weiche Eule, Katze mit Pfoten wie Falter, juwelengeschmückte Katze, wunderbare Katze!
Katze, Katze, Katze, Katze."


Lorenz Konrad

1903-1989
österreichischer Biologe, Nobelpreisträger des Jahres 1973
Keine Katze ist Falsch. Es gibt wenige Tiere, in deren Gesicht der Kundige so eindeutig die
augenblickliche Stimmung lesen zu könnte wie in dem der Katze.

Lynd Robert

1892 – 1970
amerikanischer Soziologe

Eine Katze ist nur technisch ein Tier, ansonsten ist sie göttlich.

 

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MacKenzie Compton | Maggauer-Kirsche Anke | Mailer Norman | Mankell Henning | Mansfield Katherine | Mikes George | Mohammed | Morgenstern Christian | Mulford Prentice


MacKenzie Compton

eigentlich Sir (Edward Montague) Compton Mackenzie
1883 – 1972
schottischer Novellist

"Jemand der nicht bereit ist seine Katze zu verwöhnen, bekommt niemals die Belohnung,
die sie bereit ist demjenigen zu schenken, der sie verwöhnt."
***
Was mir an Katzen so überaus gefällt, ist ihre grenzenlose Hingabe an persönlichen Komfort.


Maggauer-Kirsche Anke

*1948
deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und Betagtenbetreuerin in der Schweiz

...in der Nacht
macht manche Katze blau


Mailer Norman

*1923
amerikanischer Schriftsteller
Warum machen die Katzen so viel Lärm bei der Liebe?
Ich halte das für akustischen Exhibitionismus.

Mankell Henning

*1948
schwedischer Theaterregisseur und Schriftsteller
Meine Katzen haben regelmäßig alle Auseinandersetzungen darüber, wo man Krallen wetzen darf oder nicht, für sich entschieden.

Mansfield Katherine

eigentlich Kathleen Beauchamp
1888 – 1923
neuseeländische Schriftstellerin, Erählerin und Autorin von Kurzgeschichten
Kennst du Wingley? Der Berg hat ihn mitgebracht. Er war mit ungeheuren Augen angetan, nachdem
er durch die ganze Landschaft gesaust war, und es dauerte mehrere Stunden, bis das berühmte
Schnurren wieder in Aktion trat. Jetzt hat er sich völlig eingewöhnt und liest abends mit uns
Shakespeare. Ich möchte wissen, wie Katzens Shakespeare ist. Wir erwarten, daß er in Kürze seine Erinnerungen schreibt. Sie sollen in Mausleder gebunden werden.
Mikes George
1912 -1987
ungarischer Schriftsteller
Du kannst dir einen Hund halten; aber es ist die Katze, die sich Menschen hält, weil sie
ihr nützliche Haustiere sind.
***
Einen Hund kann man sich halten, aber mit Katzen ist es anders. Die Katze hält sich ihre Leute, denn
für sie sind die Menschen nützliche Haustiere. Ein Hund tut uns schön, aber der Katze müssen wir
schöntun. Der Hund ist ein Angestellter, die Katze ein freier Mitarbeiter.

Mohammed

arabisch: der Gepriesene auch Mahomed, eigentlich Abul Kasim Muhammad Ibn Abdallah
570 – 632
Saudi-Arabischer Begründer des Islam

Sollte jemand eine Katze töten, müsste er 17 Moscheen errichten
um diese schwere Sünde auszugleichen.
***
Einer alten Geschichte zufolge soll er seine Lieblingskatze Muessa stets im weiten Ärmel seines
Gewandes bei sich getragen haben. Als er einmal zum Gebet gerufen wurde und Muessas Schlaf
nicht stören wollte, schnitt er kurzerhand den Ärmel ab. Er ging dann einfach ärmellos zum Gebet.
***
Als der Prophet eines Tages zu seinem Haus ging sah er dass eine Katze mit ihren Jungen
in dem Mantel schlief, den er gerade anziehen wollte. Da er die Katzen nicht stören wollte schnitt
Mohammed denjenigen Teil des Mantels ab, in dem sie schlummerten und wickelte nur den Rest
des Mantels um seine Schultern.


Morgenstern Christian

1871 – 1914
deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

Katzen, diese Wesen, habe die un- menschliche Geduld der Erde; das ist ein Jahr,
was für den Menschen nur eine Sekunde.
***
Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste
und Verdienste an uns zu vergelten.
***
Die Selbstachtung einer Katze ist außerordentlich.
***
In der Katze hast du Misstrauen, Wollust und Egoismus, die drei Tugenden des Renaissance-Menschen nach Stendahl und anderen. Damit ist sie, ich möchte sagen, das konzentrierteste Tier. Der Hund ist dagegen gläubig, selbstlos und erotisch kulturlos.


Mulford Prentice

1834 – 1891
amerikanischer Journalist, Erzieher, Goldgräber und Warenhausbesitzer
Eine schlafende Katze im Zimmer oder im Haus ist ein besserer Genosse als ein nervöser,
ruheloser Mensch, der sich nur um der Bewegung willen unaufhörlich bewegen muss.

 

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Napoleon I. Bonaparte | Neruda Pablo
 


Napoleon I. Bonaparte

1769 – 1821
französischer Feldherr und Politiker, Kaiser der Franzosen von 1804 - 1814/15


Ich will keine Zensur, weil ich nicht für Dummheiten verantwortlich sein will,
die man drucken darf.


 Neruda Pablo

eigentlich Ricardo Eliezer Neftali Reyes Basoalto
1904 – 1973
chilenischer Schrifsteller, Dichter und Nobelpreisträger
Der Mensch möchte Fisch sein und Vogel, die Schlange möchte gern Flügel haben, der Hund ist ein irregeleiteter Löwe, der Ingenieur möchte Dichter sein, die Fliege studiert Schwalbenflug, der Dichter trachtet, die Fliege nachzuahmen, die Katze aber will nichts als Katze sein.

 

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O'Rell Max | Orsenna Erik | Ovid


O'Rell
Max

eigentllich Paul Blouet
1848 – 1903
französischer Autor und Journalist

Ob eine schwarze Katze Unglück bringt oder nicht, hängt davon ab,
ob man ein Mensch ist oder eine Maus.


Orsenna Erik

*
1947
französischer Philosoph, Prof. für Wirtschaftswissenschaft, Verlagsleiter
Die Katzen sind Wörter mit Pelz. Wie die Wörter, so streifen sie um die Menschen herum,
ohne sich je zähmen zu lassen. Wörter und Katzen gehören zur Rasse der Nichtgreifbaren.

Ovid

eigentlich Publius Ovidius Naso
43 v. Chr. - 17 n. Chr
römischer Epiker
Nachts sind alle Katzen grau.

 

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Petrarca Francesco | Peymann Claus | Picasso Pablo | Pirinçci Akif  | Potter Beatrix


Petrarca Francesco

1304 - 1374
italienischer Humanist und Dichter
Die Menschheit lässt sich grob in zwei Gruppen einteilen:
In Katzenliebhaber und in vom Leben benachteiligte.

Peymann Claus

*1937
deutscher Theaterregisseur und Intendant
Wer Katzen mag, ist auch erotisch.

Picasso Pablo

1881 – 1973
spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer
Katzen sind die rücksichtsvollsten und aufmerksamsten Gesellschafter, die man sich wünschen kann.

Pirinçci Akif 

*1959
in der Türkei geboren, lebt aber in Deutschland
Autor und Filmemacher
Müsste ein italienischer Designer ein Tier erfinden, käme bestimmt eine Katze dabei
heraus. Sie ist windschnittig und einfach das schönste Tier auf der Welt. Hunde sind
auch schön, aber sie sabbern.

Potter Beatrix

1866 - 1943
englische Kinderbuchautorin und -illustratorin
"Sonntag, 27. Januar 1884 - Da war noch eine andere Geschichte in der Zeitung, vor etwa einer
Woche: Ein Herr hatte eine Lieblingskatze, welcher er beigebracht hatte, mit zu Tisch zu sitzen,
wobei sie sich vorbildlich betrug. Er hatte die Angewohnheit, etliche Restchen von seinem Teller auf
den der Katze zu tun. Eines Tages nahm die Mietze ihren Platz nicht so pünktlich ein, erschien aber
gleich darauf mit zwei Mäusen, wovon sie eine auf den Teller ihres Herrn und eine
auf ihren Teller legte." 

 

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Redau Ziska | Renard Jules | Rilke Rainer Maria | Ringelnatz Joachim | Ross Charles Henry | Roth Eugen | Rütting Barbara

Redau Ziska

"Frischgebügelte Wäsche, sorgfältig in einem Korb gestapelt, ist einzig dazu da, einem
ruhebedürftigen Kater als Unterlage zu dienen, unabhängig wie naß und schmutzig er gerade ist.
Er wird sich auf diesem Lager gerne putzen!"
***
"Für eine Katze ist nichts unbequem. Wenn ihr danach ist, macht sie auch auf der Spitze eines
Zaunpfahles ein Nickerchen. Hab's selbst gesehen."
***
"Sollten auf einem Sofa mehrere Kissen liegen und sollte zufällig auf einem davon eine Zeitung
abgelegt sein und sollte zudem just ein Kater ins Zimmer kommen, so sieht man wenige Augenblicke
später den Kater genau auf dem Kissen mit der Zeitung ruhen. Warum? Kater lieben das Besondere."


Renard Jules

1864 – 1910
französicher Schriftsteller
Das Sinnbild von Ruhe ist eine sitzende Katze

Rilke Rainer Maria

eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria
1875 - 1926
österreichischer Erzähler und Lyriker

 
Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe, ich schwör’s Euch!
***
Die Katzen sind Katzen, kurz gesagt, und ihre Welt ist die der Katzen, von einem Ende zum andern.


Ringelnatz Joachim

(eigentl. Hans Bötticher)
1883 - 1934
deutscher satir. humorist. Dichter
Schöne Fraun mit schönen Katzen,
Wem von ihnen man dann schmeichelt,
Wen von ihnen man gar streichelt,
Stets riskiert man, das sie kratzen.
Ross Charles Henry
1842 - 1897
britischer Dramatiker, Novellist und Illustrator
Dr. Turton sagt: Die Katze hat ein ausdrucksvolleres Stimmorgan als jedes andere Tier:
das Gurren der Wonne, das Schnurren der Zufriedenheit, das Miauen des Kummers,
das Knurren des Zorns und das schreckliche Jaulen des Schmerzes.

Roth Eugen

1895 – 1976
deutscher Dichter, Redakteur
Der Kater, gottlob, ist vergänglich. Doch Katzen hat man lebenslänglich.

Rütting Barbara

*
1927
deutsche Schauspielerin und Autorin
Oft denke ich, viel mehr Leute sollten Katzen haben. Sie würden von ihnen eine Menge
über den Umgang mit Menschen lernen.

 

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Sayers L. Dorothy | Schopenhauer Arthur | Schumacher Peter E. | Schweitzer Albert | Scott Sir Walter | Seidel Sybille | Selacher Alfred | Seton Ernest Thompson | Sôseki Natsume | Southey Robert | Spencer Stanley


Sayers L. Dorothy

1893 – 1957
englische Schriftstellerin und Übersetzerin
Eine Katze sprang auf das Sofa, reckte sich, legte die Hinterpfoten unter sich und rollte ihren schweif fest darum, als ob sie verhindern wollt, dass ihre Pfoten durch Zufall lossausen würden.

Schopenhauer Arthur

1788 - 1860
deutsche Philosoph

Man braucht sich nur treu und ernst in den Anblick eines dieser Wirbelthiere zu vertiefen, um deutlich
inne zu werden, das dieses unergründliche Wesen, wie es ist, im Ganzen genommen, unmöglich zu Nichts
werden kann. Und doch kennt man andererseits seine Vergänglichkeit.


Schumacher Peter E.

*1941
deutscher Aphorismensammler und Publizist
Was könnte lehrreicher sein, als die Selbstachtung einer Katze?

Schweitzer Albert

1875 – 1965
deutscher Theologe, Pfarrer, Orgelkünstler, Musikforscher (Musiker), Philosoph und Arzt
Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will!
***
Oh Gott, erhöre unsere demütige Bitte für unsere Freunde, die Tiere, und besonders für die verfolgten Tiere, für die überlasteten, Hunger leidenden und für die grausam behandelten Tiere! Für alle jene armen, in Gefangenschaft befindlichen Geschöpfe. Wir bitten, Herr, für sie um Dein Mitleid und um Deine Gnade und für diejenigen, denen ihre Pflege obliegt, bitten wir um ein barmherziges Herz.

Scott Sir Walter

1771 – 1832
schottischer Schriftsteller

Katzen sind ein geheimnisvolles Völkchen. Es geht mehr in ihren Köpfen herum als wir uns vorstellen können. Das kommt ungezweifelt durch ihren engen Umgang mit Zauberern und Hexen.

Seidel Sybille
*1961
deutsche Lyrikerin und Aphoristikerin
Rätsel unzähliger Gesichter,
vulkanisches Feuer,
kühle Ferne und weiche Hügel Unbegreiflichkeit...
Katzen sind aus einer Prise Wüstensand erweckt.
Selacher Alfred
*1945
schweizer Lebenskünstler
Gedanken können heilen, Katzenschnurren auch!

Seton Ernest Thompson

1860 - 1946
amerikanischer Künstler, Naturwissenschaftler; Autor
Sie hatte im Überfluss zu essen und zu trinken - doch Milch, die man in Mengen aus einer Schüssel
trinken kann, schmeckt nicht gut; man muss sie aus einem Blecheimer stehlen, wenn man völlig
ausgehungert ist, sonst hat sie nicht den richtigen Geschmack - sonst ist sie einfach keine Milch

Sôseki Natsume

1867 – 1916
japanischen Schriftsteller der Meiji-Zeit
Von Katzen versteht niemand etwas, der nicht selbst eine Katze ist.

Southey Robert

1774 – 1843
englischer Dichter, Geschichtsschreiber und Kritiker
Ein Kätzchen ist für die Tierwelt, was eine Rosenknospe für den Garten ist

Spencer Stanley Sir

1891 – 1959
engl. Maler
Wo immer sich eine Katze niederlässt, wird sich das Glück einfinden.

 

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Taine Hippolyte | Donna Tartt | Tessimond Arthur Seymour John | Thompson Sarah | Thoreau Henry David | Tieck Ludwig | Tucholsky Kurt |Twain Mark


Taine Hippolyte

1828 – 1893
französischer Philosoph, Logiker, Literatur-und Kunstwissenschaftler

Ich habe die Philosophen und die Katzen studiert, doch die Weisheit der Katzen ist
letztlich um ein weites größer.


Donna Tartt

*1963
amerikanische Schriftstellerin
Katzen sehen aus, als ob sie wüssten, was los ist, dabei sitzen sie bloß rum und glotzen
Tessimond Arthur Seymour John
1902 - 1962
englischer Poet
"Katzen, nicht weniger fließend als ihr Schatten, lassen sich vom Wind nicht fassen. Sie gleiten,
verkleinert, zierlich durch Schlüpflöcher, geringer als sie selbst."

Thoreau Henry David

1817 – 1862
amerikanischer Philosoph, Naturalist, Schriftsteller und Mystiker

Was sind wir für Philosophen, wenn wir nichts von Ursprung und Bestimmung der Katzen wissen.
***
Mit eingezogenen Pfoten wacht die Katze einen guten Teil des Tages gelassen vor irgendeinem
lächerlichen kleinen Loch, das eventuell der Eingang einer Maus ist.


Tieck Ludwig

1773 - 1853
deutscher Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer

Wir Katzen sind noch immer das freieste Geschlecht, weil wir uns bei aller unserer Geschicklichkeit
so ungeschickt anzustellen wissen, das es der Mensch aufgibt, uns zu erziehen.


Tucholsky Kurt

1890 - 1935
deutscher Schriftsteller und Journalist
Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das den Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten,
es brauche aber dafür nichts zu tun.

Twain Mark

(eigentl. Samuel Langhorne Clemens)
1835 - 1910
amerikanischer Erzähler
(...) un's war die tollste Katz, die mir je untergekommen is'. 'S war'n großer grauer Kater mit mehr
Herz und Verstand als jeda im Camp - un'ne Würde, dass ihm nicht mal d' Gouverneur von
Kalifornien plump-vertraulich hätt kommn könnn.
***
"Unter allen Geschöpfen Gottes gibt es nur eines, das sich keiner Versklavung unterwerfen lässt.
Dieses eine ist die Katze. Könnte man Menschen mit Katzen kreuzen, würde dies die Menschen
veredeln, aber die Katzen herabsetzen."
***
Ein Heim ohne Katze , ohne eine gutgenährte, oft gestreichelte Katze, mag vielleicht ein perfektes Heim sein. Aber wie wollte es das schon beweisen?
 

 

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von Assisi Franz | von Ebner-Eschenbach Marie Freifrau | von  Goethe Johann Wolfgang

 
Verlaine Paul

1844 – 1896
französischer Lyriker des Symbolismus
Weißes Händchen und weißes Tätzchen, und keines von beiden die Krallen zeigt - reizendes Weib und reizendes Kätzchen necken sich, wenn der Tag sich neigt.

von Assisi Franz

1181/82 – 1226
französischer Ordensgründer

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe der Erde streben nach Glück wie wir,
alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir. Also sind sie uns gleichgestellte
Werke des allmächtigen Schöpfers.


von Ebner-Eschenbach Marie Freifrau

geb. Freiin von (seit 1843 Gräfin) Dubsky
1830 – 1916
1900 erster weiblicher Ehrendoktor der Wiener Universität
Die Katzen halten keinen für eloquent, der nicht miauen kann.

von  Goethe Johann Wolfgang

1749 - 1832
deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann

Die Katze weiß wohl wem sei den Bart leckt.
***
Wer kennt den Schelm in tiefer Nacht genau?
***
Schwarz sind die Kühe, so die Katzen grau.

 

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Wiener Norbert | Wilde Oscar | Wilkins Freeman Mary E.


Wiener Norbert

1894 – 1964
amerikanischer Mathematiker und Begründer der Kybernetik

Das beste Modell für eine Katze ist eine Katze; möglichst dieselbe Katze.


Wilde Oscar

eigentlich Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde
1854 - 1900
Irischer Schriftsteller
"Öffne Deine großen schwarzen Satinaugen, die wie Kissen sind, in die man sinkt! Schmeichle
meine Füße, phantastische Sphinx! Und singe mir all Deine Erinnerungen!" 

Wilkins Freeman Mary E.

1852 – 1930
amerikanische Schriftstellerin
Katzen lieben Mensche viel mehr als sie zugeben wollen, aber sie besitzen so viel Weisheit,
dass sie es für sich behalten.

Wodehouse Pelham Grenville

1881 - 1975
englischer Comic-Autor, Lyriker

Das einzige, was mich vielleicht aus dieser unerträglichen Knechtschaft befreien könnte, wäre,
wenn ich die Katze einmal - nur einmal - dabei erwischte, das sie sich nicht unter Kontrolle hat.
Wenn sie einmal - nur einmal - für einen einzigen Moment in meiner Gegenwart ihrer strenge Würde
verlöre, dann wäre der Bann gebrochen, glaube ich.
***
"Katzen, als Gattung, haben sich nie die Arroganz abgewöhnt, die vom alten Ägypten herrührt,
wo sie als Götter verehrt wurden."
***
Der wirkliche Widerwille gegen die meisten Katzen entsteht aufgrund ihres unerträglich
überheblichen Gehabes. Die Gattung Katze hat niemals ganz die Arroganz überwunden, die sich
darauf gründet, dass die alten Ägypter sie als Gottheit verehrten. Das macht sie allzu anfällig dafür,
sich selbst zum Kritiker und Zensor der schwachen und irrenden Menschen aufzuschwingen, dessen
Schicksal sie teilen. Sie starren tadelnd. Sie sehen beunruhigt aus. Das hat auf einen sensiblen Menschen
oft die schlimmsten Auswirkungen und kann zu schwersten Minderwertigkeitskomplexen führen.


Xiaoping Deng


Xiaoping  Deng

Hsiao-Ping Teng
1904 – 1997
kommunistischer Führer der Volksrepublik China

Ob weiße oder schwarze Katzen, fangen sie Mäuse, sind sie gute Katzen.

   

   
   

 

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Zola Emil


Zola Emil

1840 - 1902
französischer Schriftsteller

Wie wunderschön die Dächer waren! Die breiten Traufen, von denen sie eingefasst waren,
verströmten köstliche Gerüche. Vorsichtig ging ich ihnen entlang, und dabei versanken meine Pfoten
in dem feinen lauwarmen Schlamm, der unendlich süß duftete.

   

 

 

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